Der Tag vor Weihnachten ist für uns je meist nochmal sehr mit Stress behaftet. Um so schöner finde ich den norddeutschen Brauch der Lüttenweihnachten.
Diese schöne Tradition richtet sich an die Tiere des Waldes und die Hoftiere, welche für die Menschen eine große Bedeutung haben. Sie erhalten an diesem Tag verschiedene Gaben, die ganz unterschiedlich sein können. Bei den Waldtieren handelt es sich überwiegend um spezielle Köstlichkeiten, angefangen von Nüssen, Äpfel, Karotten, Heu bis hin zu verschiedenen Beeren. Mit den fertigen „Geschenken“ gehen die Bewohner in den Wald und hängen die Gaben an Büsche und Bäume, sodass die Tiere freien Zugang dazu haben.
Ganz früher wurde auch ein Tannenbaum für die Tiere im Stall aufgestellt.
Auch ich gehe heute mit einem Korb in den Wald und mache den Tieren eine kleine Freude…



Wie jedes Jahr begleitet mich meine Freundin und wir nutzen den gemeinsamen Spaziergang, um auch unsere Bescherung zu feiern. Die Übergabe unserer Geschenke im Wald hat auch schon Tradition. Natürlich begleiten uns auch die Hunde.
Dies ist eine besondere Form von Weihnachten und daher mache ich mein Kreuz in genau diesem Feld.



