Der Herbst | Im Fokus

Diese Jahreszeit könnte für mich ewig andauern. Die Farben oder auch Stimmungen des Herbsts sind einfach der Hammer, oder? Dennoch habe ich oft Schwierigkeiten genau das ins Bild zu bringen. Mal ist es zu hell, mal zu dunkel. Es ist wirklich manchmal wie verhext.
Bei den Goldstücken habe ich dann noch das Problem, dass Hetty zum Beispiel im Gesicht schon sehr weiß ist und dass auf den Bildern dann nicht gut belichtet wird. Was also tun?

Auf meinem Rechner habe ich 2 kostenlose Bildbearbeitungsprogramme. Für „schnellemachefix“ Photoscape X und für wirklich detaillierte Bearbeitung wäre da Gimp. Gimp soll angeblich mit seinen Funktionen dem großen Photoshop nahe kommen – mir hat sich die Bedienung des Programms leider noch nicht so wirklich erschlossen. Immer wenn ich mal was ganz bestimmtes suche, schaue ich auf Michaels YouTube Kanal nach. Der MyGimpTutorialChanel hat wirklich sehr viele gute Tipps für Gimp und die Bildbearbeitung. Ich gebe zu, für eine professionellere Bildbearbeitung fehlt mir einfach die Geduld. Da gehe ich lieber raus ….

Ich hatte mir einen Bereich im Wald ausgesucht, wo viel gelbliches Gras am Wegesrand wächst, wo es Bereiche mit Heidekraut gibt und natürlich auch Laubbäume mit Herbstfärbung. Fotografiert habe ich alle Bilder mit der Sony Alpha 6000 und dem 85mm/1.8

Zum ersten Mal zeige ich vorher / nachher Bilder und werde versuchen alle Schritte unter dem Nachher-Bild aufzulisten.

So kam das Bild aus der Kamera und tatsächlich finde ich es auch gar nicht schlecht, aber ….

…. so leuchtet es einfach viel mehr.

  1. Ich habe die RAW Datei in Gimp geöffnet und dann ein Color-Preset darübergelegt. (Eric Ellerbrock, Seringe 4)
  2. Danach habe ich in Photoscape die Gelb- und Rottöne des Hintergrunds etwas verstärkt.
  3. Das Bokeh wurde etwas verstärkt und eine Vignettierung auf das Bild gelegt. (Weichzeichnung und dunkle Ränder)

    Fertig!

Kommen wir zu Bild Nummer 2.

Auch hier gefällt mir der Hintergrund gut aber das Bild „leuchtet“ einfach nicht richtig. So finde ich es dann schon besser…

  1. Ich habe die RAW Datei in Gimp geöffnet und dann ein Color-Preset darübergelegt. (Eric Ellerbrock, Seringe 4)
  2. Danach habe ich in Photoscape erst im Hintergrund die Schwarztöne verstärkt und dann die Gelb- und Rottöne leicht hochgezogen.
  3. Den Kontrast auf dem Hundekörper verstärkt und eine Vignettierung auf das Bild gelegt. (dunkle Ränder)


    Fertig!

    Hier komme ich mit der Bearbeitung an meine Grenzen. Beim Kontrast habe ich das Gesicht von Hetty ausgespart, weil es einfach aussieht wie eine Maske. Wie ich da mehr rausholen kann, kann mir Mandy sicher verraten.

Jetzt kommt das Bild mit der größten Veränderung. Schon das Original finde ich so niedlich ♥

Aber …… und ich gebe zu, hier habe ich an vielen Rädchen gedreht und geschoben ….

Meine Hunde im Herbst verlinke ich jetzt noch bei „Im Fokus“ und vielleicht schaffe ich ja auch noch eine kleine Tour durch die herbstliche Landschaft.

12tel Blick 2021 | September

September, ein „Zwischenmonat“. Nicht mehr Sommer, aber an vielen Tagen auch nicht richtig Herbst.

Auf dem Tablett findet man darum auch in diesem Monat Blumen aus dem breiten Blühstreifen bei einem Insektenhotel. Eine sehr gute „Komposition“. Obstbäume – dazu eine Blumenwiese und eben das Insektenhotel. Die Tierchen haben einen Schlafplatz, finden reichlich Nahrung und bestäuben nebenbei noch die Obstbäume. Perfekt Match!


Das Holzkörbchen habe ich mal nach einem Einkauf aufgehoben, da waren, glaube ich, mal Pilze drin. Die Vase ist ein altes Marmeladenglas.

Auf dem Detailblick seht ihr einen Neuzugang in der Dekokiste. Die Holzscheibe ist mir letztens in die Hände gefallen.

Jetzt noch die Collage. Ist es zu fassen, dass nur noch 4 Blicke fehlen und dann ist das Jahr schon wieder rum.

Jetzt geht es mit dem neunten von 12 Blicken des Jahres zu Eva, die auf ihrem Blog verfuchstundzugenäht seit Jahren die 12tel Blicke aller Teilnehmer sammelt. Danke dafür und, dass du mich ermutigt hast mit dem „Indoor-Blick“ mitzumachen.

Im Fokus | Oktober

Der Sommer ist vorbei. Aber die Zeit der leuchtenden Farben noch nicht. Viele denken bei Herbst immer an die Dunkelheit, Grau in Grau, nasse Straßen, aber diese Jahreszeit hat so viel mehr zu bieten.

Versuchen wir also den Herbst von seiner besten Seite zu zeigen.

Lasst uns auf die Suche gehen und den Herbst schön in Szene setzen.

Stimmungsvolle Nebelbilder, leuchtendes Laub, Spiegelungen in Pfützen, Kürbisse, Pilze …
ach, es gibt so viele lohnenswerte Motive.


In den Sommermonaten habe ich gemerkt, dass ich oft viel zu viel Licht hatte und die Fotos dadurch nicht wirklich schön geworden sind. Da spielt einem der Herbst nun wirklich in die Karten. Die Tage werden kürzer und für die „goldene Stunde“ muss man nicht mehr bis spät am Abend warten. Für das genaue Abpassen des Zeitfensters gibt es Apps, die wirklich einfach funktionieren. (zum Beispiel „Blau Time“)

Für ein paar Tipps übergebe ich jetzt das Wort an Mandy. Vielleicht hat sie ja den entscheidenden Hinweis für uns was ein gutes Herbstfoto ausmacht?

Als ich Ivonnes Text las, dachte ich auch direkt an die Blaue Stunde. Sie folgt am Abend an die goldene Stunde, nachdem die Sinne untergegangen ist, aber noch ein wenig Restlicht vorhanden ist. Diese Zeit ist sehr gut geeignet, um Städtische Bilder zu machen. Die ersten Lichter brennen, es ist aber noch nicht so dunkel, dass im Bild noch Details zu erkennen sind.

Eine andere Idee ist folgende: überlegt euch, was der Herbst für euch ausmacht. Was assoziiert ihr mit Herbst? Sind es die leuchtenden bunten Herbstblätter? Dann versucht sie einzufangen. Ist es eher der Regen und graue, dunkle Tage? Dann beobachtet den Wetterbericht und versucht dies in einem Bild festzuhalten.

Wenn ihr an dunkleren Tagen fotografiert, kann es passieren, dass ihr ein Stativ benötigt, um Verwacklungen im Bild zu vermeiden. Alternativ könnt ihr die Kamera auf einem geeigneten Untergrund ablegen.
Oder – wer sich mit den technischen Daten beschäftigen möchte: achtet auf die Belichtungszeit. Sie wird in Sekunden angegeben und reicht meist von 30 Sekunden Langzeitbelichtung bis 1/4000 Sekunden, bei manchen Kameras noch kürzer. Desto kürzer die Zeit, desto weniger Verwacklungen können erzeugt werden. Dabei ist dies auch von der Verwendung des Objektivs abhängig, aber da ich eure Objektive nicht kenne, sollten Belichtungszeiten von 1/200 und kürzer gehalten werden können. Wenn Fragen dazu sind, stellt sie gern hier als Kommentar.

Werdet kreativ!
© Logo und Foto: 255° Fotodesign – Mandy Köhler

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass „Im Fokus“ nicht auf Perfektion abzielt, sondern eher, sich einem Thema zu nähern und auch den „Weg zum Foto“ zu erläutern. Jeder kann mit jeder Kamera – auch mit dem Handy – mitmachen. Zeigt Versuche, die ihr nicht so gelungen findet im Vergleich und lasst uns ergründen, warum das Foto nicht der Vorstellung entspricht. Vielleicht sagen wir dann alle in paar Monaten, dass uns diese Aufgaben ein kleines bisschen besser gemacht oder wir unsere Kamera besser kennengelernt haben. Das würde mich persönlich freuen.

Starten wir mit Schwung in diesen neuen Monat. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß!

Da ich meinen Blog nicht selbst hoste, sondern einen .com Blog führe ist es leider nicht möglich die InLinkz Party in diesem Post einzubetten. Daher öffnet sich ein neuer Tab, wenn ihr auf den Button klickt und werdet auf die Seite der Linkparty geleitet.

https://fresh.inlinkz.com/js/widget/load.js?id=a8b40ada7693d64e5923

Die Linkparty ist ab sofort geöffnet und schließt am 03.11.21.