Sonntags Top 7 | 18.26

Immer wieder sonntags … kisspng-vector-graphics-musical-note-portable-network-grap-ampquot-5cc92825f22c32.228746681556686885992

Hunde | Sport | Lesen – Lernen | Hörbuch – Podcast – Flimmerkiste | Genuss | FLY-Lady | und Handarbeit – Blog. Das sind meine 7 festen Themen für die Wochenrückschau von Antetanni am Sonntag.

Die letzten Wochen war es still hier. Das Leben war vollgepackt mit lernen, Büchern wälzen, Lerngruppe (manchmal zweimal am Tag) und der Alltag musste ja auch noch irgendwie funktionieren. Jetzt groove ich mich langsam wieder ein und möchte natürlich auch den Blog „wiederbeleben“.

1) Hunde:

Mit Mac hatte ich in der letzten Woche seit langem mal wieder ein richtig gutes Training. Wir haben über Wasser gearbeitet und ich konnte richtig sehen, wie glücklich und zufrieden er war. Jetzt erarbeiten wir uns wieder unsere Routinen und können hoffentlich im Herbst die Brauchbarkeit bestehen.

Jupp macht sich derzeit richtig gut. Wir schaffen immer öfter Hundebegegnungen, ohne dass er sich maßlos aufspielt. Auch hier zu Hause läuft es mit Mac und Jupp viel besser. Inzwischen sind sie fast den ganzen Tag zusammen und können gut entspannen. Der kleine Schwarze hat einen großen Sprung gemacht und ich muss sagen, ich bin sehr erleichtert.

2) Sport:

Laufen war ich diese Woche zweimal. Vielleicht schnüre ich heute Nachmittag auch nochmal die Schuhe. Auch zur Physio war ich und habe mich quälen lassen. Was tut man nicht alles für ein nächstes großes Ziel.

3) Lesen | Hörbuch | Podcast | Flimmerkiste::

Der Streak in Englisch hält weiter. Inzwischen übe ich 495 Tage am Stück.

Hunting Prince Dracula wird entstaubt und ab nächste Woche ist die Lesezeit wieder fest eingeplant.

Stalking Jack the Ripper

Autorin: Kerri Maniscalco
Titel: Hunting Prince Dracula – Die Gefährliche Jagd
253 von 528 Seiten

Diese Woche gab es ein paar Minuten „Der kleine Strickladen in den Highlands“ – Einfach etwas zum locker nebenher hören und mal entspannen. Außerdem klapperten nebenher die Stricknadeln.

Ein paar Folgen „Person of Interest“ sonst lief hier nix.

4) Jagd:

Diese Woche habe ich mich um einen Termin bei der unteren Jagdbehörde gekümmert. Nächsten Dienstag kann ich meinen ersten Jagdschein lösen.
Ich hatte meine erste Jagdeinladung (statt Waffe hatte ich die Kamera und das Fernglas mit) und gestern habe ich mit Mitjägern Revierarbeiten erledigt. Raps wurde eingezäunt, um ihn vor den Wildschweinen zu schützen.

5) Genuss:

Die Zeiten der Nervennahrungs-Orgien sind vorbei. Inzwischen bin ich eine Woche ohne Süßigkeit und ich merke, das es mir ohne besser geht. In der heißen Phase konnte ich meine Schnuck-Abstinenz allerdings nicht aufrechterhalten.


6) FLY-Lady:

Ein Hoch auf Fly Lady! Dank dieses Systems habe ich den Haushalt in diesem Stress gut geschafft. Darum geht es hier auch weiter – never change a running System. Letzte Woche war ich im Wohnzimmer und einen Tag im Flur unterwegs.

7) Blog, Handarbeit und mehr:

Im Blog wurde diese Woche etwas aufgearbeitet. Der Post zum Monatsgeburtstag ist erschienen und der Post für das Jahresprojekt. Zusätzlich habe ich im „Angepirscht“ über meine Jägerprüfung berichtet. Der Blog nimmt also langsam wieder an Fahrt auf.

Terminlich gesehen war es eine ruhige Woche. Am Dienstag war ich bei der Physio, beim Friseur und beim Arzt. Auch dem Bücherladen habe ich einen Besuch abgestattet, um die Bestellung für die Bücherei abzuholen. Da war ich dann am Abend.
Donnerstag war Training und auch heute mache ich mich mit Mac auf den Weg um unserem liebsten Hobby zu fröhnen.

Im letzten Monat gab es keine Bucket List im Bullet Journal. Aber die für Mai ist bereits fertig.

Ich freue mich wieder an den SonntagTop7 teilzunehmen. Heute soll das Wetter zum Entspannen auf der Terrasse einladen und genau das werde ich später tun.

Läuft! | Jahresprojekt | 03. und 04.26

März und April!

10 Kilometer – und warum gute Entscheidungen der erste Schritt ins Ziel sind

Ein 10-Kilometer-Lauf. Für viele klingt das nach etwas, das „richtige Läufer“ machen. Menschen mit jahrelanger Erfahrung, teuren Schuhen und scheinbar grenzenloser Ausdauer. Für mich klang es lange einfach nur… unmöglich. Und trotzdem habe ich mir genau dieses Ziel gesetzt: Als Anfänger einen 10-km-Lauf zu schaffen.

Nicht aus einem spontanen Größenwahn heraus, sondern weil ich lernen wollte, wie viel man mit konsequent guten Entscheidungen tatsächlich erreichen kann.

Rückschläge gehören dazu – Aufgeben ist eine Entscheidung

Nicht jeder Lauf fühlt sich gut an. Es gibt Tage, an denen sich selbst 3 Kilometer wie eine Ewigkeit anfühlen. Früher hätte ich das als Scheitern gesehen. Heute sehe ich es als Teil des Prozesses.

Der entscheidende Unterschied: Ich habe mich bewusst dafür entschieden, nicht aufzugeben, nur weil es gerade schwer ist.

Tatsächlich habe ich die ganze Jagdscheinzeit weiter meinen Laufplan durchgezogen. Oft hatte ich keine Nerven aber immer wieder habe ich gute Entscheidungen getroffen

Fazit März

Motto des Monats: Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.

Zahlen und Fakten:

1. 11 Freiluft-Läufe im März
2. Gesamtdistanz: 38 km
3. 3 x Physio
4. 3 x Stabi-Training

Fazit April

Motto des Monats: Nicht jeder Lauf ist gut, aber das Gefühl danach ist unbezahlbar!

Zahlen und Fakten:

1. 11 Freiluft-Läufe im März
2. Gesamtdistanz: 44 km
3. 2 x Physio
4. 2 x Stabi-Training

Ich bin sehr zufrieden und damit mir die Ziele nicht abhandenkommen, nach Bestehen des Jagdscheins, habe ich letztens die Meldung für den 10 K in Fulda abgeschickt. Ich habe also wieder ein Laufdate mit meiner Schwester.

Danke Andrea, dass du auch in 2026 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Angepirscht {05|26}

Bei „Angepirscht“ könnt ihr meinen Weg bis zur hoffentlich erfolgreich bestandenen Jagdprüfung verfolgen.

Der Weg zum Jagdschein ist anstrengend, sehr lehrreich, oft lustig aber auch wirklich mit sehr viel büffeln verbunden. Wer den Start, der Reihe verpasst hat, findet die Beiträge HIER.

Beim letzten Mal hatte ich ja berichtet, dass der Schrotschuss auf den Hasen und auch der laufende Keiler noch nicht so wirklich gut klappt. Mal habe ich getroffen (selten) dann wieder gar nicht.
Da ich mit dem Problem nicht alleine dastand, sind wir zu zweit in ein Schießkino gefahren und haben uns dort Hilfe geholt.
Unser Waffenschaft wurde angepasst und wir machten Trockentraining. Im Schießkino haben wir dann beide gut getroffen.
Zurück am heimischen Schießstand wollte der doofe Hase bei mir wieder nicht fallen. Ich war echt am Verzweifeln und dann kam die Frage … „Ivonne, was hast du denn für eine Brille auf?“
Auf meine Antwort: „Eine Gleitsichtbrille!“ folgte die Anweisung „Schieß mal ohne Brille.“
Das kam mir ganz und gar falsch vor. Ich sehe ohne Brille wirklich nicht gut und darum war ich etwas zögerlich…. und dann total erstaunt… denn, das war tatsächlich des Rätsels Lösung.
Der Schliff der Brille hat meine Zielerfassung gestört und darum habe ich nicht getroffen … von da an waren die Flinte, der Hase und ich tatsächlich beste Freunde.

Auch der laufenden Keiler in einer Distanz von 50 Meter stehend freihändig lief eher mäßig gut. Mal konnte ich knapp die Anforderungen erfüllen, dann wieder in drei Durchgängen nicht. Es war zum Mäusemelken.

Dafür wurde ich bei den statischen Disziplinen immer besser:

In den letzten Wochen habe ich wirklich jeden Tag 3-4 Stunden gelernt. Zusätzlich kamen noch Termine mit der Lerngruppe dazu. Jeder Spaziergang mit den Hunden wurde genutzt um Bäume, Sträucher, Büsche, Gräser, Vögel und Losung zu bestimmen. Gerade beim Grünzeug wollte ich dran bleiben um zu sehen, wie es sich im Laufe des Frühlings verändert.

Tja und dann kamen die Prüfungstermine immer näher und näher. Am 17.04. war es so weit. Alle Jagdschüler aus Fulda, Bad Hersfeld, Hersfeld Rothenburg, Bad Zwesten und Hünfeld versammelten sich am Schießstand und es ging los. Ich war so furchtbar aufgeregt und so war es nicht verwunderlich, dass das mit mir und dem laufenden Keiler nicht funktioniert hat. Auch im zweiten Durchgang wollten die Kugeln einfach nicht ins Ziel finden. Es war also klar, dass ich am 19.04. noch einmal zum Nachschießen muss – nochmal alle vier Disziplinen.

Vorher galt es am 18.04. die schriftliche Prüfung zu schaffen. Hundert aus 2234 Fragen – 25 aus jedem Sachgebiet. Ich war erstaunlich ruhig. Ich wusste, dass ich gut gelernt hatte und war nach ca. 1 Stunde fertig und konnte abgeben. Das Ergebnis blieb allerdings unter Verschluss bis nach der mündlich/praktischen Prüfung.

Am Sonntag nach der schriftlichen Prüfung musste ich dann meine Ehrenrunde auf dem Schießstand geben. Ich war so erleichtert… drei Mädels aus dem Kurs kamen mit, um mich moralisch zu unterstützen. Die Jungs aus der Lerngruppe hielten ebenfalls die Daumen und sogar der liebe Gott wurde eingeschaltet, da einer der Jungs in der Kirche ein Kerzchen für mich anzündete. Auch von Julia aus der Lerngruppe gab es ein „Glückslicht“

Ich war bei weitem nicht alleine. Von allen Prüflingen mussten insgesamt 15 zum Nachschießen.
Alles lief gut und dann kam der Keiler. Heike nahm mich bei Seite und sagte: “ Konzentriere dich, lass dir Zeit … DU kannst das!!“ und das habe ich getan … Ganz ruhig, jeden Schuss konzentriert neu aufgebaut und dann hatte ich meine 5 Schuss abgegeben.
Die Scheibe kam zurück und ich hörte den Prüfer sagen „3!!“ WOW!! Als Erstes eine Zahl, das bedeutete – keinen Fehlschuss – alle Treffer in den Ringen!! „8, 10, 10, 10“ Irre, so gut hatte ich noch NIE geschossen. Und da liefen sie … die Tränen. Der ganze Druck und die Anspannung waren mit einmal weg und ich nur noch glücklich.

Es folgte noch eine Woche pauken, bis der Kopf rauchte. Jeden Abend Lerngruppe. Einheiten mit Waffenhandhabung und immer wieder Bäume und Sträucher. Ganz langsam kroch wieder die Prüfungsangst in mir hoch. Am Sonntag, den 26.04. um 10:30 stand dann die letzte Hürde auf dem Programm 4 Räume, 8 Prüfer und ihre Sachgebiete.
Tja, und dann ging alles doch ganz schnell. Alle Fragen waren beantwortet und wir alle warteten darauf, dass die Ergebnisse ausgewertet wurden.

Wir gingen wieder rein und bekamen eröffnet, dass wir bestanden hatten. Nach und nach wurden wir namentlich aufgerufen und bekamen unsere Prüfungszeugnisse überreicht. Frau Finke, mit 98 % eine herausragende schriftliche Prüfung und auch im mündlich-praktischen eine sehr gute Leistung – nur im Schießen, da haben sie es ein bisschen spannend gemacht! „Weidmannsheil!“

Es ist also geschafft und ich darf mich nun voller Stolz Jungjägerin nennen.

Jetzt, ein paar Tage später, bin ich immer noch sehr stolz und freue mich, dass ich es geschafft habe. Als Nächstes darf ich dann meinen Jagdschein bei der unteren Jagdbehörde lösen (Dienstag).

Es wird jetzt wieder ein wenig mehr auf dem Blog zu lesen geben und natürlich auch weiter die Serie „Angepirscht“.
Jetzt nehme ich euch mit auf meinem Jungjäger-Weg … denn jetzt fängt das Lernen ja erst richtig an!