Komme, was Wolle {01|26}

Bei „Komme was Wolle“ zeige ich Dinge, die „im Werden“ sind.

Wenn auch bei dir gerade etwas entsteht, berichte mir doch gerne darüber und hinterlasse einen Kommentar.

Ich wünsche uns allen viel Spaß am Tun.

Auf gehts! ♥

Passend zum obigen Spruch „Noch so viel Wolle und so wenig Zeit“ stand ich neulich in meinem Zimmer und betrachtete meine Wollvorräte.
Ja, ich weiß … Wolle, kommt von wollen und nicht von brauchen und das Sammeln von Wolle ist ein eigenständiges Hobby – so wie Stricken oder Häkeln.

Trotzdem muss ich sagen, dass es hier Bobbel gibt, die ich bestimmt nicht mehr verstricken / verhäkeln werde. Aus einem ganz einfachen Grund … sie gefallen mir einfach nicht mehr. Auch der Woll-Geschmack unterliegt scheinbar Veränderungen und vom hier rumliegen werden sie ja auch nicht besser.

Was mache ich aber nun mit diesen Schätzchen?

1000m / 200g 3-fädig
50% Baumwolle / 50% Poly

Und den möchte ich auch weitergeben…

1125m / 300g 4-fädig
50% Baumwolle / 50% Poly

Als Erstes frage ich mal hier nach…. wenn von euch jemand einen Bobbel haben möchte, könnt ihr euch gerne melden. Ihr müsstet nur die Versandkosten übernehmen.

Wenn ihr also einen (oder beide) Schätzchen haben möchtet, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Post. Wer zuerst kommt, bekommt den Zuschlag.

Falls sich auf diesem Weg kein Abnehmer finden sollte, werde ich sie mal mit zum Stricktreff nehmen und fragen, ob eine von den Damen Interesse hat. Sollte das nicht so sein, überlege ich sie zur Tafel zu bringen, damit sie dort verschenkt werden können.

Auf meinen Nadeln liegen hier immer noch Socken … die sehr, sehr langsam wachsen …. die Gründe sind ja hinlänglich bekannt.

Sonntags Top 7 | 06.26

Immer wieder sonntags … kisspng-vector-graphics-musical-note-portable-network-grap-ampquot-5cc92825f22c32.228746681556686885992

Hunde – Sport – Lesen | Lernen – Hörbuch | Podcast |Flimmerkiste – Genuss – FLY-Lady – und Handarbeit | Blog. Das sind meine 7 festen Themen für die Wochenrückschau von Antetanni am Sonntag.

Und da ist sie wieder vorbei, die Zeit in der man sich vorkommt wie im Winterwonderland. Zurückgeblieben sind Eis und Schneematsch. Urgs!

1) Hunde:

Die Hunderunden haben großen Spaß gemacht. Zu sehen, mit wie viel Freude sie durch den Schnee toben hat mich oft grinsen lassen.

Das Training beschränkte sich auf ein wenig Fußarbeit und auch Apportierübungen in der Garage und im Flur. So langsam könnte es wieder losgehen. Ich vermisse das Training und auch die Zeit mit den Freundinnen.

Tja, und dann sind da auch noch die süßen Goldklumpen:

2) Sport:

Zweimal habe ich die Schuhe geschnürt. Wegen des Wetters war ich auf dem Laufband. Das ist echt der pure Luxus. Außerdem habe ich 1 Mal Stabi-Training gemacht und war zur Physio.

3) Lesen | Lernen:

Der Streak in Englisch hält weiter. 416 Tage lang übe ich inzwischen täglich.

Das Lernen läuft ganz gut. Ich habe diese Woche zwei Prüfungssimulationen gemacht, die ich beide bestanden habe.
In der Lerngruppe arbeiten wir uns Schritt für Schritt nochmal durch die wichtigsten Themen.

Hunting Prince Dracula muss waren. Ich lese so viel, da ist keine Energie mehr für noch mehr Buchstaben.

Stalking Jack the Ripper

Autorin: Kerri Maniscalco
Titel: Hunting Prince Dracula – Die Gefährliche Jagd
253 von 528 Seiten

4) Hörbuch | Podcast | Flimmerkiste:

Seit gestern läuft der vierte Teil der Serie: „Mrs Potts Mord Club“ Dieses Mal geht es um „den Toten in der Themse“

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Kein Podcast diese Woche

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Ich habe die ersten 4 Folgen der neuen Bridgerton Staffel geschaut und natürlich die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Die nächsten Wochen werden sehr sportlastig.

5) Genuss:

Salate, Hühnchen, Gemüsepfanne, Quarkpfannkuchen. An das Low-Carb kochen habe ich mich wirklich gut gewöhnt.


6) FLY-Lady:

Diese Woche war ich in „Zone 2 – Küche“ unterwegs. Der Backofen, die Mikrowelle und der Kaffeevollautomat wurden gründlich gereinigt.

7) Blog, Handarbeit und mehr:

Im Blog habe ich das Fazit für den Monat Januar gezogen sowie die Bucket List für Februar online gestellt. Außerdem ist der Beitrag zum Jahresprojekt für Januar erschienen.

Am Montag war ich beim Stricken. Wir haben so viel gelacht! Dienstag war wie immer Büchereidienst angesagt und am Mittwoch bin ich den Bürgerbus gefahren. Ich habe ganz schön geschwitzt, weil es doch noch sehr rutschig auf den Straßen war.

Von meiner Bucket List im Bullet Journal konnte ich den Punkt „Beobachte Vögel“ abhaken. Spatzen, Kohlmeisen, Elstern, Rotkehlchen und zwei Bundspechte sind derzeit Dauergäste an den Fütterungsstellen im Garten.

Ich freue mich wieder an den SonntagTop7 teilzunehmen. Hoffentlich können wir auch nächste Woche nochmal schönes Wetter genießen.

Läuft! | Jahresprojekt | 01.26

Januar!

10 Kilometer – und warum gute Entscheidungen der erste Schritt ins Ziel sind

Ein 10-Kilometer-Lauf. Für viele klingt das nach etwas, das „richtige Läufer“ machen. Menschen mit jahrelanger Erfahrung, teuren Schuhen und scheinbar grenzenloser Ausdauer. Für mich klang es lange einfach nur… unmöglich. Und trotzdem habe ich mir genau dieses Ziel gesetzt: Als Anfänger einen 10-km-Lauf zu schaffen.

Nicht aus einem spontanen Größenwahn heraus, sondern weil ich sehen wollte, wie viel ich mit konsequent guten Entscheidungen tatsächlich erreichen kann.

Der Anfang: Ehrlich zu sich selbst sein

Die erste gute Entscheidung war keine sportliche, sondern eine mentale:
Ich habe akzeptiert, dass ich immer noch Anfänger bin. Kein Vergleich mit anderen, kein Druck, kein „Ich müsste doch schon weiter sein“. Stattdessen die Frage: Was ist heute ein realistischer nächster Schritt?

Anfangs bedeutete das wohl: kurze Strecken, langsames Tempo und auch wieder Gehpausen. Nicht spektakulär – aber nachhaltig.

Gute Entscheidungen schlagen Motivation

Motivation ist großartig. Sie fühlt sich stark an, euphorisch, fast magisch. Aber sie ist unzuverlässig. Gute Entscheidungen dagegen sind ruhig, manchmal unbequem und oft unspektakulär.

  • Heute laufen gehen, obwohl das Sofa ruft
  • Langsam laufen, obwohl das Ego schneller will und der Körper auch könnte
  • Einen Pausentag einlegen, obwohl man „durchziehen“ möchte

Jede dieser Entscheidungen bringt mich näher an mein Ziel – auch wenn sie sich im Moment nicht danach anfühlen.

Fazit Januar

Einen 10-km-Lauf als Anfänger zu schaffen, ist kein Wunder. Es ist das Ergebnis vieler kleiner, guter Entscheidungen – immer wieder getroffen, auch an den Tagen, an denen es schwerfällt.

Ich bin noch nicht am Ziel. Aber ich weiß: Solange ich mich weiter bewusst entscheide dranzubleiben, komme ich ihm mit jedem Schritt näher.

Zahlen und Fakten:

1. 4 Freiluft-Läufe und 1 Laufband-Einheit im Januar
2. Gesamtdistanz: 20 km
3. Gewicht – 13,0 kg (seit Februar 2025)
4. 3 x Physio
5. 2 x Stabi-Training

Der Januar fing wirklich gemächlich an. Das Wetter war nicht wirklich lauf-freundlich. Bitterkalt und darauf folgte Eis und Schnee. Auch jetzt noch ist an draußen laufen für mich nicht zu denken. Zu groß die Befürchtung, dass ich stürzen könnte. Das würde meine Jagdschein-Pläne in Gefahr bringen.
Tja, und dann kommt der Gatte am Ende des Monats mit einem Laufband um die Ecke und das Wetter spielt keine Rolle mehr! Der Februar kann also nur besser werden.

Als Motivation bleibt noch das Bild vom letzten Fulda Marathon – da will ich ja dieses Jahr schließlich wieder hin!

Grundsätzlich war der Januar aber noch ein ziemlicher „Schlendrian-Monat“, denn auch bei der Ernährung muss ich die Zügel wieder etwas anziehen und bessere Entscheidungen treffen.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Danke Andrea, dass du auch in 2026 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.