Samstagsplausch [31|22]

Happy Birthday ….. liebe Mama … happy Birthday to you 💖

Ach, war das ein schöner Abend. Meine Schwester hatte einen Tisch reservierten, den Gutschein bestellt und diesen an mich weitergeleitet, mein Bruder hat den Fahrdienst für die Eltern übernommen, die von der kleinen, geplanten Feier nichts wussten und ich habe das Geschenk ausgedruckt, nett verpackt, eine Karte und ein Blumengesteck besorgt.

Wie man unschwer erkennen kann feierte meine Mama ihren 70ten Geburtstag und als besondere Überraschung hatten wir noch ihre besten Freunde eingeladen.
Onkel Klaus und Tante Hiltrud … die beiden kenne ich schon mein ganzes Leben und nenne sie auch Onkel und Tante obwohl wir nicht verwandt sind. So viele schöne Erinnerungen habe ich an diese beiden Menschen und meine Liebe zu Hunden wurde genau von diesen geweckt. Sie hatten immer Hunde, Basset’s, Bernhardiner, Dobermann und in den letzten Jahren Irische Wolfshunde. …aber ich schweife ab ….

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß die Freude war, als meine Mama um die Ecke kam und wir dort alle standen. Ihre Kinder, Enkel- und Schwiegerkinder und ihre besten Freunde. Als wir ihr das Ständchen brachten, gab es kein Halten und das ein oder andere Tränchen wurde verdrückt.

Die Hunde konnten den Abend nicht mit uns verbringen. Es war viel zu warm und so durften sie, nach einem ausgiebigen Bad in der Haune, zu Hause in der kühlen Wohnung bleiben.

Der Rest der Woche war geprägt von dieser großen Hitze und überraschender Post. Von einer Trainingskollegin habe ich diesen schönen Blumenstrauß bekommen. Sie hat mit ihrem jungen Hund die erste Dummyprüfung (Dummy Einsteiger im GRC) bestanden und freut sich jetzt auf die nächsten Schritte.

Außerdem habe ich Urlaubspost von meinen Nichten aus dem Briefkasten gefischt. Die Tatsache, dass ich oft Karten schreibe zeigt also Wirkung und die Mädchen schreiben zurück. Ich freue mich… finde ich dass doch viel schöner als nur einen digitalen Gruß.

Was gab es sonst noch, mal überlegen. Ach ja, Tomaten konnte ich ernten und zwar reichlich. Es gab Salat und auch Bruschetta. Sehr, sehr lecker.

Heute werde ich die milderen Temperaturen in vollen Zügen genießen und einfach draußen sein, so viel es geht. Mit den Hunden war ich schon eine große Runde laufen und morgen früh ist Training.
Kommt ihr mit zu Andrea auf ein Pläuschchen? Ich hüpf mal eben rüber….

Jahresprojekt | 06|07.22

Die Zeit schreitet voran und auch der junge Mac steigt immer ein bisschen tiefer ins Trainingsgeschehen ein. Regelmäßig stehen Fußarbeit, Sitzpfiff, Voran und Suche auf dem Plan. Hier seht ihr mal eine Zusammenfassung und unseren Trainingsstand.

Fußarbeit üben wir fast täglich. Noch habe ich ihn dabei an der Leine. Ich möchte einfach, dass er und ich ein gutes Team werden im „bei Fuß laufen“ – daher möchte ich ihn nicht unnötig viel korrigieren müssen. Es ist einfach schöner, wenn ich ihn viel bestätigen kann und er die Fußarbeit als angenehm empfindet und nicht als lästiges Übel.

Neben den üblichen kleinen Trainingssequenzen von Fußarbeit und Suchenpfiff darf der junge Mann auch immer wieder ein Voran arbeiten. Beim Voran richtet man den Hund auf das Dummy aus und zeigt ihm die Richtung an (kann man oben im Video gut sehen). Dann soll der Hund auf Kommando in einer geraden Linie so lange laufen, bis er durch den Suchenpfiff gesagt bekommt, dass er den Zielbereich erreicht hat und nun suchen soll.
Für diese Arbeit braucht der Hund großes Vertrauen, weiß er doch nicht, wo die Beute ist. Außerdem muss er lernen, dass die Hand ihm die Richtung zeigt, in die er laufen soll. Nur durch unzählige Wiederholungen in unterschiedlichsten Gelände geht der Hund irgendwann sicher voran.

Beim Schwimmen sind wir einen großen Schritt weiter gekommen. Mac nimmt das Wasser wie selbstverständlich an und schwimmt ausdauern. Er hat richtig Spaß und muss nicht durch andere Hunde oder geworfene Dinge motiviert werden ins Wasser zu gehen.

Im Juli ist zu den bisherigen Trainingspunkten ein weiterer hinzugekommen. Markierungen – also geworfene Dummys, die Mac dann direkt oder mit einer Verzögerung arbeiten darf. Diese Art des Apports stelle ich ein wenig hinten an und ich erkläre auch, warum ich das tue.

Das Wichtigste, was ein Retriever lernen muss, ist in Ruhe zu warten. Für die Arbeit nach dem Schuss sind diese Spezialisten gezüchtet. Der Retriever beobachtet das Geschehen und wartet geduldig, bis sein Hundeführer ihn schickt. Nun ist es für einen jungen Hund ja schon schwierig genug sitzen zu bleiben, wenn ein Blatt vorbeifliegt. Wirft man jetzt viele Bällchen oder sonstige Spielzeuge und der Hund darf diesen immer nachspringen, dann fällt es ihm natürlich sehr schwer auf seinem Popo sitzen zu bleiben, wenn dies irgendwann von ihm verlangt wird.
Jetzt machen wir hier mal einen kleinen „Throwback“ …. erinnert ihr euch an meine Videos aus den Anfängen mit dem kleinen Mac im Hausflur? Da habe ich Leckerchen geworfen und ihn fürs Sitzenbleiben belohnt und ihm nach einer kurzen Wartezeit die Erlaubnis gegeben, sich diesen Keks zu schnappen. DAS war genau die Vorarbeit für das jetzt langsam beginnende Markiertraining.

Und so sieht das heute aus. Brav neben Frauchen sitzen, schauen, wohin das Dummy fliegt, das Kommando abwarten, losstürmen, einsammeln, zurückbringen, abliefern und wieder neben Frauchen einparken. Auch hier gibt es jetzt noch einiges zu tun, aber bisher bin ich durchaus zufrieden.

Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

12tel Blick 2022 | Juli

Seht ihr es auch … die Proportionen verändern sich und auch das Babyface weicht schon manchmal einem wissenden Rüden-Gesicht. Inzwischen ist er deutlich mehr Hund als die beiden Mädels.
Auf der Waage beim Tierarzt leuchtete mir eine 30,5 entgegen und immer noch kann man die Rippen deutlich fühlen. Derzeit gibt es jeden Tag einen großen Löffel Quark oder Mascarpone, damit ein bisschen was an ihm hängen bleibt.

Der junge Mann hat derzeit viele lustige Ideen und stellt die bisherige Ordnung immer mal wieder infrage. Alles normal in diesem Alter und dann schaut er einen an und …. man kann ihm niemals böse sein ♥

Diese Augen …. einfach mein Schatzemännchen unglaublich, wie die Zeit rast.


Jetzt geht es mit dem siebten von 12 Blicken des Jahres zu Eva, die auf ihrem Blog verfuchstundzugenäht seit Jahren die 12tel Blicke aller Teilnehmer sammelt.