Sonntags Top 7| 37.21

Immer wieder sonntags … kisspng-vector-graphics-musical-note-portable-network-grap-ampquot-5cc92825f22c32.228746681556686885992

Lesen | Hörbuch – Musik – Flimmerkiste – Erlebnis – Genuss – Web-Fundstück/e – und Hobbys. Das sind die 7 festen Themen für die Wochenrückschau von Antetanni am Sonntag.

1) Lesen | Hörbuch:

Dancing with Bees | Meine Reise zurück zur Natur

Autorin: Brigit Strawbridge Howard
Titel: Dancing with Bees | Meine Reise zurück zur Natur
153 von 368 Seiten

Wir sind ja gerade erst wieder daheim gelandet. Gelesen wurde also noch nicht (außer die Strickanleitung)
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Beim Hörbuch bin ich immer noch bei der „Nightschool“.

2) Musik:

Da ich wenig im Auto unterwegs war und beim Wandern keine Musik höre … sowas gibts … Leute, die mit lautem Handygedröhne durch die Natur „wandeln“ … muss ich mal wieder die Zufallswiedergabe meiner Musikbibliothek bemühen:

WOW, DAS habe ich wirklich schon ewig nicht gehört und ich bin mir sicher … die Anni dreht jetzt auch laut ♥


3) Flimmerkiste:

Nachrichten, immer den Wetterbericht, Seal Team, Käthe und ich, Fußball. Bei dem schönen Wetter war das TV-Programm echt Nebensache.

4) Erlebnis:

Im Harz zu sein ist grundsätzlich immer ein schönes Erlebnis. Die vielen Höhenmeter (eine Freundin in der Schweiz wird nun müde lächeln) entschädigen einen immer mit tollen Ausblicken. Die meisten der Kilometer gehe ich ja alleine, also nur in hündischer Begleitung und das finde ich besonders angenehm. Hetty ist inzwischen eine gute Begleiterin geworden. Sie läuft kurz vor, wartet, läuft weiter. Sie reagiert auf ganz leise Pfiffe und ist immer schnell bei mir. So bewegen wir uns durch die Natur, ohne übermäßig Lärm zu machen.

5) Genuss:
Nochmal Eis, Reibekuchen mit Apfelmus, Gulaschsuppe aber auch mal ein Butterbrot mit Tomate.

6) Web-Fundstück:

Bei 60° Nord gibt es dieses Jahr wieder das Herbsthandarbeitsbingo. In 2019 habe ich mitgemacht und es war ein großer Spaß. Jetzt habe ich mir das Bingofeld für dieses Jahr gespeichert und bin schon am überlegen, was ich so werkeln könnte. HIER könnt ihr meinen Endstand von 2019 sehen.

Bei Bine von „was eigenes“ habe ich einen schönen Beitrag zur Herstellung von Seifen gefunden. Wenn ihr gerade auf Diät seid, rate ich von einem Besuch bei Bine ab. Sie zeigt nämlich auch immer ganz tolle Rezepte und von den Leckereien macht sie Fotos, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.


7) Hobbys:

Gewandert und an Pulli Nr. 1 gestickt.

Samstagsplausch [37|21]

Wir sind wieder zu Hause. Ehrlich, ich hätte noch eine Woche unterwegs sein können, aber auch die schönste Urlaubszeit geht einmal vorbei.

Die Tage im Harz waren so erholsam. Völlig ohne Stress, kaum mal ein Telefonklingeln, einfach herrlich. Ich habe die Natur genossen. Bin einfach gegangen, ohne ständig Fotos zu machen, sondern einfach „aufsaugen“.

Wie aus fast jeden Ferien habe ich mir auch dieses Mal eine sogenannte „Urlaubstasse“ mitgebracht. Entstanden ist dieser Brauch vor Jahren bei einem Aufenthalt in Inzell. Im Hotel gab es damals nur diese typischen kleinen Tassen und wir wollten auf dem Zimmer gerne einen großen Pott Tee trinken. Also haben wir damals, im Angesicht der Berge, diese beiden Teetassen adoptiert.

Als ich dieses Mal durch Bad Lauterberg schlenderte, machte ich Halt am Schaufenster des Teeladens. Ich liiiieeeebe Teeläden. Dieser wunderbare Geruch und diese Geschäftchen sind immer vollgestopft bis unter die Decke. Fast wie Olivander in der Winkelgasse.
Im Schaufenster entdeckte ich eine ganze Tassen-Serie. Wunderschöne Tiermotive von Peter Schnellhardt. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass es nicht die letzte sein wird, die hier in den Küchenschrank einzieht. Hach, ich bin ganz verliebt.

Auch „Urlaubswolle“ ist wieder mit nach Hause gefahren. Ein schönes Knäuel Sockenwolle mit Seidenanteil. Damit lässt sich wirklich vortrefflich kuscheln.

Eine mir wichtige Tradition wurde ebenfalls fortgeführt. Ich bin eine große Freundin vom Kartenschreiben. Urlaubs- und Weihnachtskarten müssen einfach sein. Wobei die aus dem Urlaub wirklich nur noch an die kleinsten Familienmitglieder verschickt werden. Sehr oldschool – ich weiß. Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen. Nichten und Neffen erhalten eine Postkarte mit einem kleinen Maulwurf Motiv. Ich hoffe, sie sind schon angekommen, denn ich habe dieses Mal versucht, die Karten nicht mit einer Briefmarke, sondern mit einem Frankiercode abzuschicken. Habt ihr das auch schon einmal probiert?

Bevor ich mich nun der Planung für den Rest des Monats widme, schaue ich noch in Berlin vorbei und lasse meinen Plausch bei euch. Wie war denn eure Woche so? Habt ihr Pläne für das Wochenende?
Lasst es euch gut gehen ♥

Auf Stempeljagd

In diesem Urlaub hatte ich mir das Erreichen eines weiteren Wanderabzeichens vorgenommen. Ich studierte also den Wanderpass, verglich die fehlenden Stempel mit der Wanderkarte und plante in Komoot meine Touren.

Die erste war ursprünglich eine Route von knapp 13 km und sollte mich zu drei Stempeln führen. Als ich aber den Anstieg zur Aussichtskanzel am Barenberg [HWN 020] erreicht hatte, plante ich um. Es war schon sehr warm und der steile Weg nach oben lag in der prallen Sonne. Der ganze Hang war abgeholzt worden – kein schöner Anblick.

Die Aussicht allerdings war grandios. Von der Kanzel aus ging es immer noch weiter bergan. Eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit. Irgendwann machte der Weg einen Knick und ich bog in den Wald ein. Endlich Schatten.

Ein schöner Weg führte mich zu den Schnarcherklippen. Den Stempel Nr. 14 konnte ich dann zur Belohnung gleich in zwei Hefte drücken. Neben dem Wanderpass auch in das Sonderheft „Goethe im Harz“

Auf einer Morgenrunde mit den Hunden machten der GöGa und ich uns auf den Weg zu einem Aussichtspunkt bei Ellrich und erliefen damit einen weiteren Stempel [HWN 167]

Die dritte Wanderung war wieder ein wenig länger. 12 km von Sieber nach Bad Lauterberg über den großen Knollen.

Um den Stempelkasten zu erreichen, ging es erst einmal 4 km bergauf und das nicht gerade zimperlich. Es gibt da schon so Momente, in denen ich mich frage, ob ich dieses Hobby wirklich toll finde und gelegentlich fluche ich wie ein Kesselflicker, wenn ich die Serpentinen hochschnaufe. Aber immer wieder belohnt der Harz einen mit tollen Ausblicken.

An diesem Tag hatte ich aber ein wenig Pech. Es zog zu und fing an zu regnen. Pünktlich bei meinem Eintreffen auf dem Gipfel. Ich stempelte den Pass [HWN 150] und das Themenheft „Baudensteig“ und nach einer schnellen Apfelschorle machte ich mich auf den Weg nach Bad Lauterberg. Der Regen machte den Abstieg schwierig und ich musste auf dem schmierigen Boden wirklich aufpassen. Die letzten Kilometer waren dann aber wirklich einfach. Geteerter Waldweg – eine Wanderautobahn und schon bald konnte der Gatte mich am Endpunkt abholen.

Den letzten Stempel dieses Urlaubs erliefen wir wieder gemeinsam. Wir gingen ein Stück auf dem Harzer Grenzweg. Immer wieder finde ich diese erlebbare Geschichte wirklich beklemmend. Wenn diese Grenze nicht gefallen wäre, hätte ich meinen Mann nicht kennengelernt.

Nun ist es also geschafft. Nach den Nadeln in Bronze, Silber und Gold habe ich die nächste Etappe geschafft und bin nun „Wanderkönigin“.