Januar!
10 Kilometer – und warum gute Entscheidungen der erste Schritt ins Ziel sind
Ein 10-Kilometer-Lauf. Für viele klingt das nach etwas, das „richtige Läufer“ machen. Menschen mit jahrelanger Erfahrung, teuren Schuhen und scheinbar grenzenloser Ausdauer. Für mich klang es lange einfach nur… unmöglich. Und trotzdem habe ich mir genau dieses Ziel gesetzt: Als Anfänger einen 10-km-Lauf zu schaffen.
Nicht aus einem spontanen Größenwahn heraus, sondern weil ich sehen wollte, wie viel ich mit konsequent guten Entscheidungen tatsächlich erreichen kann.
Der Anfang: Ehrlich zu sich selbst sein
Die erste gute Entscheidung war keine sportliche, sondern eine mentale:
Ich habe akzeptiert, dass ich immer noch Anfänger bin. Kein Vergleich mit anderen, kein Druck, kein „Ich müsste doch schon weiter sein“. Stattdessen die Frage: Was ist heute ein realistischer nächster Schritt?
Anfangs bedeutete das wohl: kurze Strecken, langsames Tempo und auch wieder Gehpausen. Nicht spektakulär – aber nachhaltig.
Gute Entscheidungen schlagen Motivation
Motivation ist großartig. Sie fühlt sich stark an, euphorisch, fast magisch. Aber sie ist unzuverlässig. Gute Entscheidungen dagegen sind ruhig, manchmal unbequem und oft unspektakulär.
- Heute laufen gehen, obwohl das Sofa ruft
- Langsam laufen, obwohl das Ego schneller will und der Körper auch könnte
- Einen Pausentag einlegen, obwohl man „durchziehen“ möchte
Jede dieser Entscheidungen bringt mich näher an mein Ziel – auch wenn sie sich im Moment nicht danach anfühlen.
Fazit Januar
Einen 10-km-Lauf als Anfänger zu schaffen, ist kein Wunder. Es ist das Ergebnis vieler kleiner, guter Entscheidungen – immer wieder getroffen, auch an den Tagen, an denen es schwerfällt.
Ich bin noch nicht am Ziel. Aber ich weiß: Solange ich mich weiter bewusst entscheide dranzubleiben, komme ich ihm mit jedem Schritt näher.
Zahlen und Fakten:
1. 4 Freiluft-Läufe und 1 Laufband-Einheit im Januar
2. Gesamtdistanz: 20 km
3. Gewicht – 13,0 kg (seit Februar 2025)
4. 3 x Physio
5. 2 x Stabi-Training
Der Januar fing wirklich gemächlich an. Das Wetter war nicht wirklich lauf-freundlich. Bitterkalt und darauf folgte Eis und Schnee. Auch jetzt noch ist an draußen laufen für mich nicht zu denken. Zu groß die Befürchtung, dass ich stürzen könnte. Das würde meine Jagdschein-Pläne in Gefahr bringen.
Tja, und dann kommt der Gatte am Ende des Monats mit einem Laufband um die Ecke und das Wetter spielt keine Rolle mehr! Der Februar kann also nur besser werden.
Als Motivation bleibt noch das Bild vom letzten Fulda Marathon – da will ich ja dieses Jahr schließlich wieder hin!

Grundsätzlich war der Januar aber noch ein ziemlicher „Schlendrian-Monat“, denn auch bei der Ernährung muss ich die Zügel wieder etwas anziehen und bessere Entscheidungen treffen.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.
Danke Andrea, dass du auch in 2026 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.
