Jahresprojekt 02 | 01.23

Ich trau es mich ja kaum zu schreiben. Meinen Plotter habe ich jetzt sicher schon 5 Jahre und bis auf ein paar Größenlabels habe ich noch nichts weiter zustande gebracht.

Ich kann mich also jetzt entscheiden, ob ich mich endlich mit diesem Gerät auseinandersetzte oder ob ich ihn einfach verkaufe / verschenke. Zum Rumstehen und Verstauben ist er definitiv zu schade.

Trotz des Wunsches jetzt endlich mit diesem Teil etwas anfangen zu können, stehe ich vor demselben Problem wie kurz nach dem Einzug. Womit anfangen? Es gibt so viele Möglichkeiten, aber was ist tatsächlich für Anfänger geeignet?

Im Laufe des Januars bin ich viel durchs Netz gesurft, habe mir viele Seiten angeschaut und war auch auf YouTube unterwegs.
Ich werde in meinen Posts zu diesem Jahresprojekt immer wieder zu anderen Blogs oder auch Shops verlinken – dies geschieht, weil ich dort Hilfe gefunden oder auch etwas für mein Projekt gekauft habe. Es handelt sich nicht um Kooperationen oder Ähnliches. Wenn es Werbung sein sollte, dann erfolgt sie unbeauftragt und unbezahlt.

Als Erstes habe ich diesen Monat meinen Plotter aus seiner Plastikhülle gezerrt und auf meinem Schreibtisch aufgebaut. Danach war es an der Zeit, mein Zubehör zu sichten. Messer, Schneidematten, Rakel, Entgitterwerkzeug.

Beim Blick auf die Schneidematten fiel sofort auf, dass die jahrelange lieblose Lagerung auf einem Stapel mit diversem Zeug nicht sehr vorteilhaft gewesen ist. Tipps zum Reinigen der Matten waren also die ersten, die ich suchte.

Einhellig wird erklärt, die Matte mit Wasser und Lappen zu reinigen und danach gut trocknen zu lassen. Im zweiten Arbeitsschritt werden die Ränder Schneidematte sauber abgeklebt und der neue Kleber aufgebracht. Beim Kleber gilt es darauf zu achten, dass es sich um Kleber für wieder ablösbare und repositionierbare Verbindungen handelt.

Nach der Schneidematte habe ich mir die Messer vorgenommen. Clever wäre gewesen, sich ein Zeichen an die Messer zu machen, für welches Material es verwendet wurde. Trennen sollte man auf jeden Fall die Messer für Papier und Folien. Genau wie bei einer Stoffschere macht das Schneiden von Papier das Messer schneller stumpf. Eine einfache Methode ein Messer zu schärfen ist, etwas durch Alufolie zu schneiden. Erledigt!

Tja, und dann gibt es eine letzte große Hürde, also für mich… Die Software. Sich in ein fremdes Programm einzuarbeiten empfinde ich immer als etwas nervig und da ich als Zwilling nicht mit besonders viel Geduld gesegnet bin… aber egal….

Für diesen Zweck habe ich mir extra den Plotter Workshop von Paul und Clara gegönnt. Der Vorteil an diesem Buch ist eindeutig, da es genau auf mein Plotter-Fabrikat abzielt. Ich erkenne also auf allen Bildern mein Gerät wieder und das erleichtert das Arbeiten doch ungemein.

Jetzt gilt es „nur“ noch ins Tun zu kommen. Als das perfekte Anfängerprojekt wird ein einfarbiger Plott mit Flexfolie im Workshop genannt.
Ich habe mich für Geschirrtücher entschieden. Unifarbene Baumwolltücher mit einem lustigen Spruch.

Das Wichtigste beim Plotten von Schriften mit Flexfolie ist, dass man das Motiv vor dem Schneiden spiegeln muss.

Hier seht ihr nun meine ersten Ergebnisse. Ich finde sie sehr gelungen und die Tücher eignen sich bestens als kleines Geschenk oder Mitbringsel. Die Tücher sind mit dem Plott bis 60° waschbar. Zukünftig werde ich Halbleinentücher verwenden, da sie eine glattere Oberfläche haben. Dieser helle Fleck kommt vom Pressen und sollte nach dem Waschen verschwinden.

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Dinge, die ich verwendet habe:

Geschirrtücher [Amazon Link]

Datei [beemybear]

Flex S Folie [Plottermarie]

Mini-Transferpresse [Amazon Link]

Nadelgeplapper {5|22}

Ach, wie schön war es gestern im Generationentreff. Ich bin jetzt Stricklehrerin … ICH … ist das zu fassen?

Ich lerne einer unserer Damen das Sockenstricken und bin gespannt, ob ich das wirklich schaffe. Der Nachmittag war richtig schön, Mac durfte mich begleiten und hat sich sehr vorbildlich benommen. Brav hat er auf seiner Decke geruht. Zum guten Schluss hatte eine Mitstrickerin Pfirsiche aus ihrem Garten mitgebracht und ich muss gleich mal im Netz nach einem Rezept gucken, wie ich diese verarbeiten kann.

Beim Nadelgeplapper zeigt man Dinge, die „im Werden“ sind. Was hat man auf den Nadeln, was liegt auf dem Nähtisch? Woran wird gewerkelt.
Andrea gibt uns auf dem karminroten Blog die Möglichkeit, an dieser schönen Linkparty teilzunehmen.
Unter @andreakarminrot findet ihr sie auf Instagram

Danke ♥

Die „Lane Socks von Ducathi“ ruhen derzeit in ihrem Projekttäschchen. Da diese Socken für niemanden bestimmtes sind, ist es nicht tragisch, wenn das Projekt eine Weile ruht.

Beim „Dünenzauber von Rikes Wollmaus“ befinde ich mich im dritten Musterteil und muss sagen, die Ecopuno ist einfach ein traumhaftes Garn. Es lässt sich so wunderbar verstricken.

Tja, und für den Sockenstrick-Kurs habe ich mir Wollreste aus der Kiste gekramt und ein Paar „Stino-Socken“ (stinknormale Socken) angenadelt.

Inzwischen ist die Wolllieferung für das nächste Tuch angekommen. Danke, Rike, auch für den lieben Gruß.

Ihr dürft raten, wer da seine Nase so neugierig ins Bild geschummelt hat…

Jetzt wisst ihr, was hier so passiert … und bei euch? Woran arbeitet ihr gerade?

Nadelgeplapper {4|22}

Gestern stand mal wieder Stricken im Generationentreff im Kalender.

Beim Nadelgeplapper zeigt man Dinge die „im Werden“ sind. Was hat man auf den Nadeln, was liegt auf dem Nähtisch? Woran wird gewerkelt.
Andrea gibt uns auf dem karminroten Blog die Möglichkeit an dieser schönen Linkparty teilzunehmen.
Unter @andreakarminrot findet ihr sie auf Instagram

Danke ♥

Die „Lane Socks von Ducathi“ wurden bewundert und auch das Modalgarn fand großen Anklang.

Leider ging es seit dem letzten Nadelgeplapper nur mäßig voran mit der zweiten Socke.

Dafür ging es beim „Dünenzauber von Rikes Wollmaus“ bereits in den zweiten Musterabschnitt. Das ist auch wichtig, denn das Tuch möchte ich zu Weihnachten verschenken.

Neues habe ich nicht angenadelt, aber Wolle für ein nächstes Projekt habe ich bestellt. Es wird wieder ein Tuch und ich freue mich schon es anzustricken. Dank der lieben Rike, die mir Beispielfotos über Insta geschickt hat, habe ich meine Farbwahl getroffen und warte jetzt auf die Ankunft meiner Order.