Ein Test

Vor einigen Wochen hatte ich mir ein Vorangelände ausgesucht mit dem Fiene überhaupt nicht klar kam. Das Problem war scheinbar eine Kombination aus einer zu großen Entfernung und einem fremden Bewuchs. Zum ersten Mal wollte ich sie über einen Acker schicken. Der Bewuchs war so ca. 20 cm hohe Pflanzen, die im Frühjahr untergepflügt werden. Riechen tun die auch nicht so klasse ;-). Aber gejagt wird ja schließlich auch nicht nur auf der frisch gemähten Wiese.

Nachdem die letzten Trainings nun so überaus positiv verlaufen sind, wollte ich zu unserem Problemgelände zurückkehren.

Vorbereitung und Aufgabe 1

Unser Training begann am Fixpunkt. Fiene konnte zusehen, wie ich an diesem Baum drei Dummys auslegte. Zur Sicherheit plazierte ich auch unser großes schwarz-weißes Wasserdummy als „Zughilfe“ und dann machten wir uns auf den 144 Schritte weiten Weg ….

Das erste Schicken lief super! Sie hat keinen Moment gezögert. Bei Rückweg hat sie sich ein wenig von einer Ackerfurche ablenken lassen, das fand ich aber nicht weiter dramatisch.

Verkürzung der Strecke – Aufgabe 2

Für die zweite Aufgabe wurde die Strecke um rund 30 Schritte verkürzt. Ich richtete sie aus und schickte sie… und sie driftete nach links weg. Ich stoppte sie und schickte sie back. Hierbei ließ ich sie über die linke Schulter drehen und automatisch kam sie auf Kurs. Geschafft.

Entfernung ca 80 Schritte – Aufgabe 3

Das letzte Voran lief wieder perfekt. Als sie auf dem Rückweg war habe ich noch eine Verleitmarkierung geworfen. Sie hat brav geguckt und ihren Weg in meine Richtung fortgesetzt.

Da das Wetter heute einfach traumhaft war habe ich meine Kamera auch mal wieder zum fotografieren genutzt und dass ist die Ausbeute…

Es geht ….

… voran! Ja, ja… auch wenns nervt und es sicher Sachen gibt, die mehr Spaß machen….. Ich kanns nur immer wieder sagen: „Einweisen ist Fleißarbeit!“

Da Fiene sich zu Hause ja ganz ihren „besonderen Umständen“ der Scheinträchtigkeit hingibt, wird sie derzeit täglich auf unserem Spaziergang gefordert. Immer nur kurz aber eben doch mit dem Anspruch etwas geleistet zu haben und nicht nur son bisschen Schnullikram.

Also heißt es wieder anderes Gelände, Übung etwas abwandeln und …. „Get Out!“

Training in der Dämmerung

Ich wollte heute weiter an unserem Einweisen arbeiten. Leider waren wir heute etwas spät unterwegs und eh ichs mich versah wurde es echt schon ziemlich duster. Aber ich ließ mich nicht beirren. Ich setzte Fiene neben dem ihr bereits bekannten Hügel ab und legte Dummys aus. Dann ging ich mit ca. 40 Meter um sie dann voran zu schicken. Nachdem sie losgeprescht war, kam der Stop-Sitz-Pfiff und dann das back über die linke Schulter.

Ich war wirklich erstaunt, dass es auch bei „fast Dunkelheit“ so gut klappt. Ich schickte sie nochmal voran und ließ sie durchlaufen. Damit war unser Dunkeltraining beendet.