Längere Wanderungen habe ich in diesem Jahr nicht gemacht. Wie schon damals als Mac in unsere Familie kam, bringt auch Jupp da einiges durcheinander. So ein kleiner Furz kann eben noch keine weiteren Strecken laufen.
Dennoch habe ich natürlich einige Hunderunden, kleinere Wanderungen und auch die Laufmeter getrackt.
Meine Wanderung führt mich durch den Dartmoor Nationalpark und damit auch durch Wistman’s Wood, ein wunderschöner Märchenwald, um den sich zahlreiche Mythen ranken.
Auch Postkarten gibt es wieder. Eine kommt von einer der Orte, den ich mir unbedingt mal in der Realität anschauen möchte.
Dieser Text begleitet die Postkarte:
Wir haben es nach Stonehenge geschafft – einer der beeindruckendsten Orte auf deiner Reise.
Als UNESCO-Weltkulturerbe wurde Stonehenge eigentlich in mehreren Etappen erbaut, die erste begann vor etwa 5.000 Jahren. Der früheste Teil des Monuments selbst war mit der Bestattung von Toten verbunden, das wissen wir, weil um die Sarsen-Steine herum Beweise für Feuerbestattungen gefunden wurden. Obwohl nicht Teil des Monuments selbst, gibt es Hinweise auf eine noch ältere Stätte von ritueller Bedeutung ganz in der Nähe – vier oder fünf Kiefernpfähle wurden in einer Ost-West-Ausrichtung aufgestellt und dem Verrotten überlassen; diese sind erstaunlicherweise um die 10.000 Jahre alt.
Es gibt auch Hinweise dafür, dass während der etwa 2.000 Jahre, in denen der Bau ausgeführt und möglicherweise für verschiedene Zwecke genutzt wurde, Holzkonstruktionen einen Teil von Stonehenge bildeten. Doch das bemerkenswerteste sind die großen Entfernungen, aus denen die Steine zur Stätte gebracht wurden; die Marlborough Downs, etwa 40 Kilometer nördlich, sind schon weit genug entfernt, aber die berühmten Blausteine konnten nur aus den Preseli-Bergen in Wales kommen; das ist die sechsfache Entfernung von Stonehenge.
Niemand weiß, wozu Stonehenge diente; wahrscheinlich war es zu gleichen Teilen eine rituelle Stätte, ein Heiligtum und eine Begräbnisstätte. Da eine beträchtliche Anzahl der Bestatteten entweder Missbildungen oder Verletzungen aufweisen, diente es wahrscheinlich auch als Ort der Heilung. Man reiste sehr weit, um hierher zu gelangen – wissenschaftliche Analysen von Überresten verweisen auf Ursprünge in Frankreich, Deutschland und sogar im südlichen Mittelmeerraum. Es scheint, als sei der weltweite Ruhm von Stonehenge nichts Neues.
(Copyright: The Conqueror Challenges)
Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

KM: 668,23
Verbleibend: 1076
Postkarten: 10
gepflanzte Bäume: 1






