Samstagsplausch [05|24]

Eine meiner Nichten hat, wie man unschwer erkennen kann, eine Vorliebe für ungewöhnlichen Haarschmuck. Ich sag ja immer: „Wer es tragen kann!“

Aber beginnen wir von vorne. Die Woche begann mit einem längeren Telefonat mit meinem Bruder. Geburtstagsgrüße wollten übermittelt werden. Ich habe meine zweite Laufeinheit absolviert und auf den Morgenrunden konnte ich wunderbar den Sonnenschein genießen.

Mittwoch düsten der Gatte und ich am Abend nach Langgöns um einen Zugturm (so ein Kraftsportgerät) abzuholen, dass der GöGa bei eb*y geschossen hatte. Alles hat reibungslos geklappt und auf dem Heimweg gabs mal etwas Fastfood für den Heißhunger.

Donnerstag reiste meine Schwester mit den Nichten an. Es wurde viel gespielt und gelacht und natürlich wurden die Hunde von den beiden Mädels ausgiebig gekuschelt. Fiene ist ja schon seit je her der erklärte Liebling der Kinder. Sie ist nicht hektisch, sie bellt nicht und sie schmust für ihr Leben gerne. Hetty hat bis vor einiger Zeit nicht so sehr darauf gestanden, von „Fremden“ ausgiebig gestreichelt zu werden. Darum freut es mich um so mehr, dass sie nun auch die Anwesenheit der Kinder nicht mehr stresst und sie den Kontakt nicht nur über sich ergehen lässt, sondern sogar von sich aus sucht. Und so stellte Nichte „E“ fest, dass jetzt auch Hetty ihre beste Freundin sei.

Und wie das bei besten Freundinnen so ist, borgt man sich ja auch mal den Haarschmuck. Ich habe den Mädels aber dann erklärt, dass ich nicht möchte, dass sie sowas mit den Hunden machen.

Auch ein Stadtbummel stand noch auf dem Programm und da die Mädels seit kurzem Ohrlöcher haben, durften sie sich ein Paar Ohrringe aussuchen. Es war ein rundum gelungener Besuch ♥

Trainiert wurde diese Woche nicht so viel. Am Freitag eine kleine Einheit Suchenpfiff mit Verleitung. Das hat der Mac wirklich klasse gemacht.

Leider gab es nicht nur Glücksmomente in dieser Woche. Der beste Jesper, alias „Herr von Bödefeld“, ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Nachdem es in den letzten Wochen gesundheitlich rapide abwärts gegangen war, musste er nun erlöst werden.
Es macht mich unglaublich traurig, war er doch ein wirklich toller Hund und Hettys bester Kumpel. Aber ich freue mich auch, kam er doch von der Border Collie Nothilfe zu meiner Freundin und konnte sich bei ihr zu diesem wunderbaren Hund entwickeln. Sein zweites Leben war auf jeden Fall ein glückliches und erfülltes. Machs gut, kleiner Kerl und grüß alle, die schon drüben sind ♥
Ich danke dir sehr, denn nur deinetwegen hatte meine jetzige Freundin so ein schlechtes Gewissen, dass sie nach einer Beschäftigungsmöglichkeit für den schwarzen Labrador Cadger suchte.
Obwohl sie den Dummy Sport soooooo langweilig fand, hat sie sich, dem Labrador zuliebe, dazu durchgerungen, es mit den grünen Säckchen doch einmal zu versuchen.
Long Story short ….. Cadger, die Freundin und auch du wurdest mit dem Dummyvirus infiziert und ich habe die beste Freundin jetzt nur ein paar Straßen weiter wohnen. Das nenne ich mal ein großes Glück!

Nachdem der GöGa und ich den Zugturm nun in seinem Sportzimmer aufgebaut haben, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Startet alle gut ins Wochenende.

Da ich diese Woche sowohl ein Herz voller Glück als auch ein Herz voller Trauer hatte, verlinke ich meinen Beitrag auch bei Niwibo sucht „Herziges“

Samstagsplausch [04|24]

Schon der letzte Samstagsplausch im Januar. Die Zeit ist scheinbar verflogen.
Zu Beginn der Woche machte der Kopf arge Probleme. Ohne Medikamente ging gar nichts. Trotzdem machte ich mich mit Mac am Montag auf zum Stricktreff.
Viele Runden habe ich nicht genadelt, ich konnte mich einfach nicht gut konzentrieren, aber das Treffen mit den Frauen und ein bisschen Schwätzen und Lachen hat gutgetan.
Mac ist inzwischen ein richtiger Profi. Brav liegt er bei mir und lässt sich geduldig von der einen oder anderen Dame streicheln. Er ist wirklich ein angenehmer Begleiter.

Am Donnerstag war, wie immer, Training für die Anfänger. Ich wollte mal wieder ein paar Bilder machen und so stand mit Ole dann auch mal wieder Modell. Ist er nicht ein hübscher Kerl?

Das Training mit den Hunden war diese Woche sehr gut. Der Schwerpunkt lag auf der Fußarbeit und dem Suchenpfiff. Fast jeden Tag habe ich ein paar Minuten mit Hetty und Mac geübt. Immer nur kurze Einheiten, aber immerhin.

Im Laufe der Woche habe ich dann doch das Strickzeug in die Hand genommen – dazu aber dann im nächsten »Komme was Wolle« mehr.

Am Freitagmorgen, genauer gesagt um 04:50 Uhr träumte ich, dass es bei uns klingelt. Ich träumte, dass ich aus dem Fenster schaue, um zu sehen, wer da sein könnte….. es klingelte wieder … und ich wurde wach. Mein Mann hüpfte ans Fenster und stellte erstaunt fest: „Das ist deine Freundin!“
Ich also in die Jogginghose gehüpft und zur Tür geeilt.
„Ich habe meinen Haustürschlüssel auf der Hunderunde verloren.“ War die Erklärung für den Besuch zu dieser sehr frühen Uhrzeit. Schon länger verwahre ich einen Haustürschlüssel. Jetzt wissen wir wieder einmal, wofür es gut ist.

Als es hell wurde, habe ich alles abgesucht, konnte den Schlüssel allerdings nicht finden. Dies tat später meine Freundin. Er fand sich bei den Mülltonnen im Hof, wo er ihr scheinbar aus der Jackentasche gerutscht ist.

Heute haben der Gatte und ich einen Termin beim Optiker. Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dass ich neue Gläser brauche und heute werden wir sehen, ob ich recht habe.

Bevor ich also gleich unter die Dusche hüpfe, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Startet alle gut ins Wochenende.

Samstagsplausch [03|24]

Die Woche fing mit einem Paukenschlag an. Das Telefon klingelte und das Mammografie Zentrum war am anderen Ende der Leitung. Es müssen weitere Bilder gemacht werden, sagte die Frau und man sieht da was, aber man kann es nicht genau identifizieren. Können Kalkablagerungen sein … bla bla bla ….. Alles andere verschwimmt in einer grauen Suppe aus plötzlich aufsteigender Angst.
Den Rest des Montags versuche ich mich mit blindem Aktionismus abzulenken.
Alle Kisten der Weihnachtsdeko werden ausgeräumt, jedes Teil angeschaut und rigoros aussortiert, was nicht mehr gefällt, oder gar kaputt ist. Die Nacht von Montag auf Dienstag träume ich wilden Scheiß und wache um 5 Uhr auf. Gut, setzte ich mich an den PC und werkel ein wenig am Blog.

Der Dienstag ist wenig besser. Ständig schießen die Gedanken zu dem Termin am Mittwoch durch meinen Kopf. Trotzdem mache ich mit den Hunden ein kleines Training und fühle mich danach etwas besser.

Schlafen von Dienstag auf Mittwoch… fast unmöglich. 04:30 Uhr – ich stehe auf und stricke, schaue Serie. Die Zeit kriecht ganz langsam voran.

Der GöGa fährt mich zu dem Termin und hält meine Hand. Ich bin sofort dran, weitere Bilder werden gemacht. Anziehen und dann in das nächste Zimmer. Die Ärztin wartet auf mich und erklärt mir ohne Umschweife die Bilder. Kalkablagerungen, winzig klein, keine Reihenanordnung, großer Abstand, unbedenklich!

Es folgt noch eine sehr gründliche Ultraschalluntersuchung und dann falle ich meinem Mann in den Arm und es rollen Tränen der Erleichterung. Nächstes Jahr geht es zur Kontrolluntersuchung.

Wieder zu Hause übermannt mich eine fürchterliche Müdigkeit. Ich falle ins Bett und schlafe drei Stunden, bis der GöGa mich weckt.

Den Rest des Tages beobachte ich das Wetter und hoffe, dass alle dieses Schnee- / Regen- / Eisregenchaos gut überstehen. Die Hessenschau berichtet über 21 Km lange Staus. Viele Stunden Stillstand in der eisigen Kälte.

Auch im Training mit den Hunden war Stillstand. Alles ist steinhart gefroren. Ich mache dann eine Pause und lasse die Hunde nicht gezielt Voran laufen oder Markierungen arbeiten. Die Verletzungsgefahr ist mir einfach zu groß.
Es gibt ja genug andere Dinge, die man üben kann. Suchenpfiff und Fußarbeit stehen bei uns derzeit hoch im Kurs.

Ich konnte die Kälte und den Schnee wirklich genießen. Teilweise schien sogar die Sonne. Der Kopf ist bei dem Wetter recht freundlich und so machten wir schöne Spaziergänge und die Hunde tollten durch den Schnee.

Heute ist nun noch ein ganz besonderer Tag ♥ ein Festtag, meine beste Fiene wird heute 14 Jahre und das werden wir später gebührend feiern!

Bevor ich also gleich in die Küche gehe und den Geburtstagskuchen bastel, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Startet alle gut ins Wochenende.