Samstagsplausch [03|22]

Ich bin soooooooooo müde. Der Zwerg schläft noch nicht durch. Um 22:00, um 02:00 und dann um 06:00 – also einmal muss ich raus.
Je weiter die Woche voranschreitet, desto müder werde ich. Da habe ich mir echt den Freitag herbeigesehnt. Von Freitag auf Samstag übernimmt der Gatte. Ich bin also gestern um 08:00 ins Bett und habe bis um 05:15 geschlafen. Jetzt sitze ich also ausgeschlafen, frisch geduscht am Rechner und kann in Ruhe tippen.

Vorgestern kam dann auch Mac’s erstes „Auto“ – schon ein bisschen dekadent der Kleine, oder? Noch keine drei Monate und schon ein Wagen mit Chauffeur.

Der große Vorteil ist, dass ich den Pimpf nun auf der großen Nachmittagsrunde einfach mitnehmen kann. Ich war wirklich sehr erstaunt, wie schnell er sich hingelegt hat.
In der Zeit Mac zu Hause schläft, habe ich die Wohnung „entweihnachtet“. Nur ein bisschen Winterdeko ist noch übrig. Täglich saugen und wischen steht auch auf dem Plan. Durch das viele rein und raus in den Garten schleppt man doch ordentlich Dreck rein.
Auch draußen muss täglich „gereinigt“ werden. Tretminen einsammeln von den nächtlichen Ausflügen.
Inzwischen ist er hier richtig angekommen und versucht auch etwas frecher, die Mädels von seinem Charme zu überzeugen.

Gestern hat er dann hier seine erste, richtige Ansage bekommen. Hetty hatte sich eines seiner Spielzeuge gegriffen und beanspruchte es für sich. Auf dem Sofa liegend hatte sie ihren Kopf auf dem Spielzeug abgelegt. Mac näherte sich ihr und Hetty brummte. Die Warnung nicht ernst nehmend ging er näher ran …. und Hetty zeigte ihm ihr „bezauberndstes Lächeln“ und knurrte grollend. Ach, schien Mac zu denken – das meinst du doch nicht so. Er schlug einen Haken, hüpfte auf die Couch und versuchte sich Hetty von hinten zu nähern … Blitzschnell drehte sie sich zu ihm um. Zeigte deutliches Drohschnappen und der eben noch so mutige Mac flüchtete schnellstens.
Diese Warnung hielt tatsächlich den Rest des Tages an. Ich weiß, dass Hetty ein Beutegeier ist und ich möchte sie nicht zu oft in die Situation bringen, diese verteidigen zu müssen, aber, und das ist mir wichtig, der kleine Hund muss lernen, wie diese Dinge in der Hundewelt funktionieren und nicht jeder erwachsene Hund ist so ein treues Schaf wie meine Fiene, die sich klaglos alles gefallen und jede Beute wegnehmen lässt. Jetzt aber mal zu Dingen ohne Hund…

Eigentlich wollte ich diese Woche Fotos fürs Nadelgeplapper machen, aber immer, wenn ich Zeit dafür gehabt hätte, war das Wetter schlecht und ich wollte unbedingt bei tageslicht Bilder machen. Wenn das so weiter geht, kann ich dann das fertige Tuch zeigen.
Auch für „Im Fokus“ habe ich nichts zustande gebracht. Ich habe hier einfach keinen Winter. Das ist doch wie verhext.

Heute wird ein ruhiger Tag, Mac bespaßen, Hunde lüften, Sport gucken und vielleicht … Fotos machen, aber vorher setzte ich mich zu euch an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.



Samstagsplausch [02|22]

So, gleich mal eins vorweg. Die Zeit fürs Bloggen ist echt richtig knapp im Moment. Gefühlt muss der kleine Mac alle 5 Minuten Pippi und auch die Nächte sind recht kurz bzw. durch Ausflüge in den kalten Garten unterbrochen.
Das ist aber alles völlig normal, allerdings habe ich wieder einmal vergessen, wie anstrengend das zu Beginn ist. Egal, in ein paar Tagen schläft er durch und meine Tagesform ist wieder ansteigend.

Sonst gibt es vom kleinen Mann noch nicht viel zu berichten, außer, dass er sehr, sehr brav ist. Die beiden Damen des Hauses strafen ihn noch mit Missachtung. Ich finde das ja gut, hat er hier nicht ständig einen Ansprechpartner, der mit ihm Dummheiten macht.

Natürlich war meine Woche geprägt von dem Leben mit dem neuen Hund. Der ganze Tagesablauf puzzelt sich um das Hundebaby herum.

Aber ehrlich…. Wer kann diesem Blick widerstehen?

Jetzt muss ich mich mal um die unten auf dem Herd köchelnde Bolognese kümmern. Morgen treffe ich mich mit der Freundin zum Training und Hetty kann sich ihren Stress ein wenig wegarbeiten.

Bevor ich mich gleich wieder im Garten stehe und den Zwerg über den grünen Klee lobe, weil er ein Bächlein gemacht hat, setzte ich mich zu euch an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.



Samstagsplausch [01|22]

Es ist geschafft, die erste Woche des Jahres liegt hinter mir. Eine Woche des Planens, Verwerfens und Entscheidens.

Am Dienstag habe ich ja schon kurz erwähnt, dass ich beim Kleidung – Sewalong von Annette mittun möchte. Zwei Tage nach meinem sehr spontanen Kommentieren plagten mich Selbstzweifel. War das eine gute Idee?
Nicht nur, dass ich noch nie für mich selbst Kleidung genäht habe, stehe ich noch vor einem anderen Problem.
Wie beschreibe ich das „nett“ … sagen wir mal so, ich habe keine Wespentaille, sondern eine Hummelhüfte.
Durch Genuss, Überfluss und Bequemlichkeit ist die Körperform etwas eskaliert.
Der erste Schritt diese wieder in eine für mich akzeptable Form zu bringen ist zwar getan, aber eins ist sicher – bis ich in das ein oder andere T-Shirt aus meinem Schrank wieder so reinpasse, dass es nicht aussieht, als sei ich aus dem dritten Stock reingesprungen, werde ich wohl etwas Geduld und auch Durchhaltevermögen aufbringen müssen.
Warum also über das Jahr nicht ein paar Kleidungsstücke nähen, die dann wirklich gut passen und in denen ich mich auch wohlfühle? …. Es bleibt also bei dem Entschluss – ich mache mit (habe ich ja gestern auch schon geschrieben).

Damit ich mir nun keine Kleider nähe, die wie ein Kartoffelsack an mir hängen, habe ich mir den kostenlosen Nähplaner von PiexSu runtergeladen. Dieser beinhaltet, unter anderem, eine Seite auf der man die Körpermaße notieren kann.

Das Aufschreiben der „Zahlen des Grauens“ hat nicht nur den Vorteil, dass ich weiß, ob ich das jeweilige Schnittmuster anpassen sollte, sondern dient auch der Dokumentation, wie sich die Maße (hoffentlich) im Laufe des Jahres verändern. So, nun ist die Katze aus dem Sack! Ihr kennt jetzt ein Jahresprojekt, welches sich abseits des Blogs abspielt.

Was hat mich diese Woche sonst noch so beschäftigt? Ich hatte einen Arzttermin, mein Bruder war auf Kurzbesuch, ich habe über mein Jahresprojekt bei Andrea der Zitronenfalterin gebrütet und gestern hatte ich noch ein schönes Telefonat mit Anni.

Bevor ich mich gleich ins Einkaufsgetümmel stürze, setzte ich mich jetzt an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.