Die Woche fing mit einem Paukenschlag an. Das Telefon klingelte und das Mammografie Zentrum war am anderen Ende der Leitung. Es müssen weitere Bilder gemacht werden, sagte die Frau und man sieht da was, aber man kann es nicht genau identifizieren. Können Kalkablagerungen sein … bla bla bla ….. Alles andere verschwimmt in einer grauen Suppe aus plötzlich aufsteigender Angst.
Den Rest des Montags versuche ich mich mit blindem Aktionismus abzulenken.
Alle Kisten der Weihnachtsdeko werden ausgeräumt, jedes Teil angeschaut und rigoros aussortiert, was nicht mehr gefällt, oder gar kaputt ist. Die Nacht von Montag auf Dienstag träume ich wilden Scheiß und wache um 5 Uhr auf. Gut, setzte ich mich an den PC und werkel ein wenig am Blog.
Der Dienstag ist wenig besser. Ständig schießen die Gedanken zu dem Termin am Mittwoch durch meinen Kopf. Trotzdem mache ich mit den Hunden ein kleines Training und fühle mich danach etwas besser.
Schlafen von Dienstag auf Mittwoch… fast unmöglich. 04:30 Uhr – ich stehe auf und stricke, schaue Serie. Die Zeit kriecht ganz langsam voran.
Der GöGa fährt mich zu dem Termin und hält meine Hand. Ich bin sofort dran, weitere Bilder werden gemacht. Anziehen und dann in das nächste Zimmer. Die Ärztin wartet auf mich und erklärt mir ohne Umschweife die Bilder. Kalkablagerungen, winzig klein, keine Reihenanordnung, großer Abstand, unbedenklich!
Es folgt noch eine sehr gründliche Ultraschalluntersuchung und dann falle ich meinem Mann in den Arm und es rollen Tränen der Erleichterung. Nächstes Jahr geht es zur Kontrolluntersuchung.
Wieder zu Hause übermannt mich eine fürchterliche Müdigkeit. Ich falle ins Bett und schlafe drei Stunden, bis der GöGa mich weckt.
Den Rest des Tages beobachte ich das Wetter und hoffe, dass alle dieses Schnee- / Regen- / Eisregenchaos gut überstehen. Die Hessenschau berichtet über 21 Km lange Staus. Viele Stunden Stillstand in der eisigen Kälte.
Auch im Training mit den Hunden war Stillstand. Alles ist steinhart gefroren. Ich mache dann eine Pause und lasse die Hunde nicht gezielt Voran laufen oder Markierungen arbeiten. Die Verletzungsgefahr ist mir einfach zu groß.
Es gibt ja genug andere Dinge, die man üben kann. Suchenpfiff und Fußarbeit stehen bei uns derzeit hoch im Kurs.
Ich konnte die Kälte und den Schnee wirklich genießen. Teilweise schien sogar die Sonne. Der Kopf ist bei dem Wetter recht freundlich und so machten wir schöne Spaziergänge und die Hunde tollten durch den Schnee.
Heute ist nun noch ein ganz besonderer Tag ♥ ein Festtag, meine beste Fiene wird heute 14 Jahre und das werden wir später gebührend feiern!
Bevor ich also gleich in die Küche gehe und den Geburtstagskuchen bastel, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Startet alle gut ins Wochenende.



Deine Erleichterung ist bis zu mir spürbar ( und nur ZU verständlich ). Ich wünschte, meine Probleme lösten sich ähnlich positiv.
Alles Gute weiterhin.
Astrid
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Ich danke dir, Astrid ♥ und wünsche dir auch nur das Beste.
Liebe Grüße
Ivonne
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Ach je, das braucht tatsächlich keine Frau. Schön, das alles so glimpflich ausgegangen ist und du heute den Geburtstag deiner Vierbeinern genießen kannst.
Gruß Marion
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Das werde ich auf jeden Fall tun.
Liebe Grüße
Ivonne
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Hallo Ivonne,
oh herre… das brauchts wirklich nicht… Es ist jedesmal ein Angsttermin, oder? Drücke die Daumen, dass alles brav und harmlos bleibt.
Dicke Geburtstagsknuddler von hier
illy
PS: Was gibt es denn? Würstchentorte?
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Nein, das brauche ich wirklich nicht nochmal. Ich danke dir, für deine Wünsche, illy.
Hier gab es heute eine Torte aus Schinken und Nassfutter mit Joghurt und Leckerchenkerzen 🙂
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Schon beim ersten Bild habe ich tief Luft geholt!
Wunderbar dann die Entwarnung für dich und deine Lieben! Welche Erleichterung nach Diagnose und dem Kopfkino, das nach solchen Ankündigungen abläuft!
Meine Daumen bleiben gedrückt!
Viele Grüße,
KArin
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Ich danke dir sehr, Karin. Diese zwei Tage waren wirklich schlimm. Aber die Ärztin hat mir die Sorgen wirklich nehmen können.
Liebe Grüße
Ivonne
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Wie gut, dass sich die bangen Stunden mit der positiven Nachricht gelöst haben. Da wäre ich glaube auch in den Schlaf gefallen. Gesundheit ist eben das höchste gut.
L G Pia
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Da hast du recht, Pia.
Es war wirklich, als ob mir einer den Stecker gezogen hätte, so müde war ich auf einmal.
Liebe Grüße
Ivonne
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Oh das kenne ich genau. Auch die Erleichterung. Lieber einmal zu viel Angst haben, als eitas Bedenkliches nicht zu bemerken.
Gott sei Dank ist alles gut gegangen.
LG starky
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