Happy ♥ 16 ♥ Birthday

16 Jahre !! Kann mich mal bitte einer kneifen? Ich bin überglücklich, dass sie noch immer hier ist und traurig, weil wir den Geburtstag zum ersten Mal allein feiern. Sie ist nun der letzte Mohikaner aus dem 9er-D-Wurf.

Im Laufe des letzten Jahres hat sich ihr Allgemeinzustand nicht groß verändert. Lustig und munter ist sie auf ihren Runden unterwegs, ist interessiert und aktiv.
Da die Ohren den Dienst quittierten, haben wir fleißig weiter die Handzeichen geübt und damit kommen wir großartig klar.

Ich kann kaum beschreiben, was dieser Hund mir bedeutet, hat sie mich und mein Leben doch nachhaltig geprägt und maßgeblich verändert. So viele unvergesslich, schöne Momente. So viele liebe Menschen. Sie ist einfach ein ganz besonderer Hund.

Ganz besonders denke ich heute an ihre Geschwister und die dazugehörigen Menschen Kaylan, Enya, Virginia, Scout, Timber, Diamond, Dundee und Colin… sie sind schon vorausgegangen, aber hier für immer unvergessen.

Ich hoffe so sehr, dass auf uns noch einige Monatsgeburtstage und schöne Momente warten.

Dieses Video ist von heute Morgen. Ist es nicht toll, wie sie mit den anderen noch unterwegs ist? Sie reagiert auf Handzeichen und staubt sich dann immer wieder einen Keks ab.

Und jetzt, gehts mit viel Elan ins neue Lebensjahr ♥

Sonntags Top 7 | 03.26

Immer wieder sonntags … kisspng-vector-graphics-musical-note-portable-network-grap-ampquot-5cc92825f22c32.228746681556686885992

Hunde – Sport – Lesen | Lernen – Hörbuch | Podcast |Flimmerkiste – Genuss – FLY-Lady – und Handarbeit | Blog. Das sind meine 7 festen Themen für die Wochenrückschau von Antetanni am Sonntag.

Diese Woche habe ich mich gefühlt wie dreimal durchgeschleudert. Der Wetterwechsel hat mir sehr zu schaffen gemacht und der Kopf hat gedröhnt. Es war kaum zum Aushalten. Die Woche endete mit dem Unterrichtswochenende. Das brachte den Kopf noch zusätzlich zum qualmen.

1) Hunde:

Die WhatsApp-Gruppe der Welpen klingelt jeden Tag mehrfach und ich freue mich über die vielen Bilder und Videos von den kleinen Goldklumpen.

Noch sind die Augen geschlossen aber nicht mehr lange und sie können ihre Welt sehend erkunden.

Das Donnerstagstraining lief großartig. Mac hat richtig abgeliefert. Suchenpfiff (Gebiet schön gehalten und konzentriert gesucht), Voranschicken über Suchengebiet (kein Pushen nötig), beim Suchen stoppen und „Out“ schicken. Ich war sehr stolz und zufrieden. Das kleinteilige Arbeiten der letzten Monate hat ihn ein ganzes Stück weiter gebracht.

2) Sport:

Der Sport hat diese Woche geruht. Ich war so erschöpft durch die Schmerzen, dass ich meinen Schaff hatte, mit den Hunden zu laufen. Für die kommende Woche sind die Zeiten aber wieder geblockt. Die Wege sind wieder frei, es steht also dem Schuhe schnüren nichts im Wege.

3) Lesen | Lernen:

Der Streak hält weiter. 396 Tage lang gönne ich mir jetzt schon ein paar Minuten Englisch.

Diese Woche wurden die Fragen zum Naturschutz, Land- und Waldbau und Ballistik in der APP durchgearbeitet.
Am Schreibtisch wurde die Nase weiter in die Themen Enten, Jagdrecht und Waffenkunde gesteckt. Manches will einfach nicht haften bleiben.

Wie schon im letzten Wochenrückblick befürchtet, steht der Fortschrittsbalken still. Kein Wunder bei dem Lernpensum.

Stalking Jack the Ripper

Autorin: Kerri Maniscalco
Titel: Hunting Prince Dracula – Die Gefährliche Jagd
253 von 528 Seiten

4) Hörbuch | Podcast | Flimmerkiste:

Auf dem Weg zum Einkaufen und auch beim Aufräumen lausche ich „Mrs Potts Mord Club und der tote Bräutigam“. Bald ist das Buch zu Ende gehört und ich muss mal schauen, was danach kommt.

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Einen Podcast hatte ich diese Woche nicht, vielleicht später. Es wartet noch ein Korb Wäsche darauf, zusammengelegt zu werden.

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Diese Woche lief hier außer Biathlon aus Ruhpolding nichts im TV. Heute Abend läuft dann der Tatort aus Stuttgart.

5) Genuss:

Wir hatten seit langen mal wieder die leckeren Zucchini-Sandwiches. Warum genau machen wir die nicht häufiger?


6) FLY-Lady:

Diese Woche war ich in „Zone 3 – Badezimmer – Büro“ zugange. Der Montag startet immer mit dem Homeblessing. Einmal durchs Erdgeschoss, Staubwischen, Sachen wegräumen, saugen und wischen und dann 15 Minuten in der Zone. Diese Woche habe ich die Fließen gründlich abgewaschen und die Unterschränke ausgemistet.

7) Blog, Handarbeit und mehr:

Im Blog ist eine weitere Folge von „Angepirscht – Mein Weg zum Jagdschein“ online gegangen.

Ich habe den Bürgerbus gefahren und am Dienstag hatte ich Büchereidienst. Viele neue Bücher ziehen derzeit in die Regale. Da ist dann auch ein bisschen was zu tun.

Von meiner Bucket List im Bullet Journal konnte ich den Punkt „Mache eine Winterwanderung“ abhaken. Eine Wanderung war es zwar nicht, aber ein schöner Spaziergang bei dem ich den Anblick der Schneereste genossen habe.

Ich freue mich wieder an den SonntagTop7 teilzunehmen. Ich hoffe, ihr seid gut durch diese winterliche Woche gekommen.

Angepirscht {04|26}

Bei „Angepirscht“ könnt ihr meinen Weg bis zur hoffentlich erfolgreich bestandenen Jagdprüfung verfolgen.

Das erste „Angepirscht“ im neuen Jahr. Es ist Halbzeit in der Ausbildung und es geht in großen Schritten auf die Prüfung zu. Wer den Start, der Reihe verpasst hat, findet die Beiträge HIER.

Meine große Hass-Liebe ist das Schießen. Es gibt vier Disziplinen und bei allen geht es um Treffsicherheit.

Der Schuss mit einer Büchse (Kugel) auf eine Rehbockscheibe stehend angestrichen auf eine Distanz von ca. 100 Meter.
Stehend angestrichen ist eine Schießtechnik, bei der man die Waffe zum Beispiel an einem Baum oder Zielstock anlehnt (anstreicht), während man selbst aufrecht steht, um mehr Stabilität zu gewinnen und die Zielgenauigkeit zu erhöhen.

Mit drei Schuss muss man mindestens 16 Ringe erreichen.

Als Nächstes folgt der Büchsenschuss auf den Überläufer sitzend auf einem Rundholz aufgelegt. Diese Disziplin stellt den klassischen Ansitz auf einem Hochsitz dar.
Auf eine Distanz von 100 Meter hat man 3 Schuss um erneut 16 Ringe zu erreichen.

Diese beiden Disziplinen kann ich richtig gut. Selten habe ich weniger als 27 Ringe und sowohl Trefferlage und Trefferbild sind sehr gut.

Jetzt kommen wir mal zu dem, was so gar nicht klappen wollte bei den ersten drei Schießterminen.

Der Büchsenschuss auf den laufenden Keiler in einer Distanz von 50 Meter stehend freihändig.
Um zu bestehen, muss man mit 5 Schuss mindestens 25 Ringe erreichen.
Das habe ich bisher kein einziges Mal geschafft.
Was die Schwierigkeit ist, könnt ihr euch sicher denken. Das Ziel kommt von rechts auf einer Schiene herausgefahren, dann darf ich in den Anschlag gehen, muss mit dem Keiler mitziehen und abdrücken. Ich habe an den ersten beiden Terminen alles getroffen, bloß nicht den Schwarzkittel. Beim letzten Mal waren die Schüsse zumindest mal auf der Scheibe, aber bestanden hätte ich noch nicht.

Zum guten Schluss kommt noch er hier:


Den Kipphasen beschießt man mit der Schrotflinte stehend freihändig. Mit 8 Doppelschuss aus einer Distanz von ca. 30 Meter muss man mindestens 5 Elemente des Hasen treffen.

Auch bei dieser Disziplin hatte ich enorme Probleme. An den ersten beiden Schießtagen habe ich nicht ein Schrotkörnchen auf diesen Hasen bekommen, geschweige denn, dass ein Element gekippt wäre.
Zu hoch, zu tief, die Backe muss an die Wange … das hörte ich ständig von meiner Schießaufsicht, aber weitergebracht hat mich das nicht. Ich suchte das Gespräch mit einem anderen Ausbilder. Er ist seit vielen Jahren Jäger und außerdem auch ambitionierter Schütze.
Er ließ sich zeigen, wie ich in jagdlicher Erwartungshaltung stehe und von da aus in den Anschlag gehe und bereits nach dem ersten Mal kam der Kommentar „So wird das Nix!“.

Nach einigen Erklärungen, kleinen Veränderungen und einigen Versuchen war er zufrieden und gab mir den Arbeitsauftrag den Ablauf zu Hause zu üben. Das habe ich getan und beim letzten Schießen habe ich mit jedem Schuss diesen…. entschuldigt bitte …. Dreckshasen getroffen.

Als ich also das letzte Mal vom Schießen kam, war ich überaus erleichtert und zuversichtlicher, dass ich das schaffen kann.

Der theoretische Unterricht läuft weiter und es kommen immer mehr Themengebiete dazu. Keiner der Ausbilder sagte bisher … „So, wir sind durch – Wir wiederholen jetzt mal ein bisschen.“ Also arbeite ich jeden Tag etwas durch, damit nicht zu viel wieder aus dem Hirnkasterl rausfällt.

An einem Samstag im Dezember hatten wir dann den Lehrgang zu kundigen Person. Dieser Kurs vermittelt Jägern die notwendige Sachkunde für die Trichinenprobenentnahme und Wildbrethygiene. Dieser Nachweis berechtigt mich später zur selbstständigen Entnahme und Einreichung von Proben.

Weitere 50 Euro trage ich in die Kostenliste ein. 25 Euro waren fällig für die Schießstandnutzung (Kurzwaffe) und die anderen 25 Euro habe ich in ein Paar richtig warme Handschuhe investiert.