Bild des Monats Januar

Wir sind ja mal mehr … und mal weniger … aktiv im Retrieverforum „will to please“

Dort nehmen wir, je nach Ausbeute der auf der Speicherkarte der Kamera befindichen Bilder, am Wettbewerb für das Foto des Monats teil.

Die User haben abgestimmt und das ist es nun…

Das Foto des Monats Januar

*freu*

Enjoy….

the silence!

Mit Spannung von einigen Lesern erwartet 😉 …. der „Übergangsbericht“ von Samstag auf Sonntag. Tja, was soll ich sagen…. Eine Woche vor dem Seminarwochenende wollte ich wieder ein Zimmer in der Vierbuchermühle reservieren. Haben sie wieder eine größere Feier in ihrem Haus… wollte ich fragen.. aber dazu bin ich nicht gekommen. Eine freundliche Stimme vom Band erklärte mir dass Betriebsferien seien und ich guckte blöd den Telefonhörer an!

Wieder neu suchen. Denn trotz der unruhigen Nacht die ich dort hatte, war die Unterkunft echt in Ordnung. Egal, es half ja nix. Ich warf den Laptop an, schnallte mir ein Brett unter und begann zu surfen um dann hier zu stranden.

Das Hotel wird auf der Homepage wie folgt beschrieben:

Im romantischen Ottersbacher Tal gelegen, seit 1817 ein weithin bekannter Gasthof im Fachwerkstil.

Durch mehrere Familiengenerationen wurde die Tradition des Hauses gewahrt und die Gebäude nach und nach zu einem modernen zeitgemäßen Hotel mit Restaurant, Kegelbahn und 2 Sälen umgebaut.

Hotel - Restaurant Steffens

Ein Anruf bei Frau Vorrath und das Zimmer war gebucht. Zeitsprung ……….

Der erste Seminartag war also zu ende und ich wollte nur noch die Fiene pieseln lassen, ne Kleinigkeit essen, duschen und dann schlafen! Genau so und in dieser Reihenfolge. Das Navi zeigte knapp 20 Km zum Hotel an und so gurkte ich los. Ehrlich gesagt, zwischendurch hatte ich leise Zweifel dort anzukommen. Die Straßen durch den Wald wurden immer schmaler, eine Umleitung, noch ne Abzweigung, Straße… naja, war das noch Straße? Egal, die Kilometeranzeige auf dem Navi ging stetig runter und „Huiii, Sie sind da!“

Sehr beschaulich, um nicht zu sagen …. Hier sagen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht!“ Ich glaube dieser Ortsteil von Eitorf besteht aus ca. 15 Häusern einer Hauptsrasse von der einige kleine Nebenstraßen abzweigen das Hotel, ein Speiselokal und ein Busunternehmen. Das wars! Ich fuhr auf den Parkplatz und schon wurde die Eingangstür zum Lokal geöffnet. „Hallo, sie sind bestimmt Frau Finke.“ „Äh, ja… kommen sie rein!“ Ich muss schon sagen ganz kurz hatte ich Visionen von netten Hotelbesitzern, die arglose Reisende mit super Konditionen in ihr Haus locken um dann….hier draußen … am Ar.. der Welt…. Ach, papperlapap!  Ich wurde freundlich begrüßt, dass Zimmer wurde mir gezeigt und dann wurde ich gefragt, was ich denn essen wolle und wann! Die Wirtschaft sei heute nur für Hausgäste geöffnet (ach du Schreck, geschlossene Gesellschaft????) und da würden sie sich nach mir richten 🙂

Ich bestellte so für in ner halben Stunde einen Toast Hawai und ging mit Fiene noch ne Runde. Danach ließ ich es mir schmecken. Kurze Zeit später kam Frau Vorrath und ihr Enkel und leisteten mir etwas Gesellschaft. Wie das unter Hundeleuten so ist…. Man hat immer was zu schwätzen.

Bald schon gab mir mein Feierabendradlerchen aber doch den Rest, der an einer komatösen Bettschwere noch gefehlt hatte. Müde verabschiedete ich mich, bestellte noch mein Frühstück und schlumpfte in mein Zimmer. Heiß geduscht fiel ich ins Bett und kurze Zeit später in tiefen Schlaf. Dadadad ~ Hips dont lie ~ AAAHHHHHHHH …. Was war das! In die total Stille mischte sich dieser (ich muss ihn unbedingt mal ändern!!) Klingelton Mein Schatz rief mich an, er war mit einem Kollegen auf einem Dorfevent mit Livemusik. Nach einem telefonischen Gute-Nacht-Schmatzer konnte ich wieder ins Reich der Träume abdriften und dort blieb ich bis um kurz nach 6:00 der Wecker mich wieder wachrüttelte. Guten Morgen Welt wie geht es dir? …… Mir ist zum heulen sprach die Welt und hatte ihre Himmelsschleusen geöffnet! Es regnete. Nein, es schüttete! Aber dazu mehr im Bericht von Tag 2.

Danke Hannes…Du bist ein echter Kumpel ♥

Was für eine eigenartige Zeit. Vor ca 4 Wochen fing es an…. irgendwie war mir total komisch. Ich war total müde, schreckhaft, dann wieder verschmust. Dann fing ich plötzlich an zu tröpfeln und ich habe ganz merkwürdig gerochen. Plötzlich wollten alle Jungs an mir schnuffeln und der eine oder andere war richtig aufdringlich. Tststs … sowas rüpelhaftes. Dann aber nach einiger Zeit fand ich die Jungs gar nicht mehr so doof … Frauchen hat was von strenger Einzelhaft erzählt und nur noch alleine oder mit Cosma mit mir laufen gegangen. Aber anders! Kurz bevor dieser ganze Kokolores anfing war Frauchen mit mir am Wasser! Aber irgendwie war es bedrohlich, kalt…. brrrr ich wollte da nicht rein! Alle Versuche von Frauchen mich davon zu überzeugen, dass ich ein Wasserhund bin, schlugen fehl. Auch die Kamikazeschwimmerin Cosma konnte mich nicht für die Haune begeistern. Heute hatte Frauchen zum ersten Mal nach der „Hitze“ wieder meinen Kumpel Hannes mit und wir sind mit der Schaukelkiste an unseren Fluß gefahren. Man habe ich mich gefreut wieder ausgelassen mit meinem besten, größten schwarzen Kumpel zu toben. Hannes ist ja echt ne coole Socke, der hat vor nix Angst auch nicht vor Wasser. Wir haben zusammen am Ufer gestanden und der Große ist da einfach reingelaufen. Nur so, ohne was rauszuholen, aus reinem Spaß !!! Da wollt ich echt nicht hinten anstehen und bin mit rein. Das Frauchen hat am Ufer gefeiert und hat immer „Suuuuuuper! und „Tollles Fienchen!“ gerufen. Danach sind wir an eine andere Stelle am Flußufer gegangen. Frauchen hat mich ins Wasser geschickt und als ich drin war …. hat sie ein Bällchen geworfen …. Das war ein tolles Spiel! Ganz zum Schluß hat sie mich ins „Fuß“ genommen und hat den Ball über das Wasser geworfen. Ich habe genau zugesehen, musste warten und dann kam „Fetch it“ … Da habe ich gezeigt, was ich kann… Mit einem Hechtsprung ins Wasser, rüber, den Ball geholt und zurück!!! Zur Belohnung gabs einen MEGAFLITZ mit Frauchen! Danke Hannes…. Du hast mir gezeigt, dass Wasser echt richtig Spaß macht…. mein Lieblings- Labbi-Kumpel!

Ich bin so erleichtert, ich hatte befürchtet dass Fiene ein Wasserproblem entwickelt. Jetzt bin ich schon etwas gelassener. In den nächsten warmen Tagen weden wir gezielt verschiedene Gewässer aufsuchen und auch unterschiedliche Einstiege wählen … und natürlich auch immer wieder mal den Hannes mitnehmen. Dann wird auch aus der Fiene noch ein richtiger Wasserhund!