Kleine Zusammenfassung

Morgen ist die kleine Hetty eine Woche bei uns und ich stelle fest… Man vergisst / verdrängt doch so einiges.

Als Erstes hatte ich wohl völlig vergessen, wie laut, durchdringend und anhaltend so ein kleines Fellbündel bellen, kreischen, jaulen, fiepen kann.

Ich bin mir sicher, dass Nachtschlaf nicht überbewertet wird und ich weiß plötzlich sehr zu schätzen, dass die beiden Großen das Interesse am Mobiliar verloren haben.

Es ist wirklich so, dass man die Augen und Ohren überall haben muss. Blumenkübel, Teppichfransen, Sofaüberwurf… Alles, wirklich alles wird gründlich „untersucht“.

Aber auch viele schöne Erinnerungen kommen zurück. Diese schönen Erlebnisse, wenn ein Welpe zum ersten Mal Abenteuer besteht. Über einen Baumstamm klettert, über einen kleinen Bach folgt oder einfach nur strahlend einem in die Arme fliegt.

Unweigerlich vergleiche ich Hetty mit Fiene und stelle fest. Sie sind sich nicht ähnlich! Fiene war als Welpe eher abwartend, beobachtend. Hetty ist eine kleine Draufgängerin. Ich bin mir sicher, wir werden viel Zeit für das Rückruftraining verwenden 😉

Hetty hat in dieser Woche viel erlebt. Die lange Autofahrt von Much hat sie super gemeistert und auch die kleinen Fahrten die wir machen, zu unseren Abenteuern ist sie total cool.

Sie hat Hannes und Fiene kennen gelernt und festgestellt, dass nicht alle im Haushalt Hettyfans der ersten Stunde sind.

Sie hat die Futterumstellung auf „roh“ erlebt und ohne Probleme angenommen.

Das Kenneltraining hat begonnen und sie findet es … Super-Mega-Ober-Sch…!!!

Was gibt es noch zu sagen? Sie ist sehr relaxed, schmusig und ein strenges „NEIN“ beeindruckt sie nicht wirklich.

Von einem unserer Ausflüge gibt es ein kleines Filmchen…

Ist sie nicht einfach nur knuffig? Und das Beste ist, seit heute findet Fiene sie auch nicht mehr ganz so doof. Sie liegen schon näher beieinander und gespielt wurde auch schon…

die Mäuse

Sie sehen sich schon ein bisschen ähnlich, oder?

 

Alles eine Frage der Perspektive

Würde man alle im Haushalt befindlichen Lebewesen nach ihrer Meinung zum Hetty-Einzug befragen kämen wohl völlig unterschiedliche Aussagen zusammen.

Frage 1

Wie gefällt ihnen Henrietta optisch?

Hetty_2014_08_12_08

Frauchen: OMG, OMG, OMG

Herrchen: süßer Fratz

Hannes: hmmmmmm – bisschen klein, oder?

Fiene: DOOF!

 

Frage 2

Wie finden sie Henriettas Geruch?

Frauchen: OMG, OMG, OMG

Herrchen: riecht gut

Hannes: hmmmmmm – ganz ok.

Fiene: DOOF!

 

Frage 3

Wie finden sie es, wenn Henrietta durch die Wohnung düst und alles erkundet?

Frauchen: OMG, OMG, OMG

Herrchen: guck se dir an 😉

Hannes: hmmmmmm – komische Sachen macht die!?

Fiene: DOOF!

 

Frage 4

Henrietta versucht mit allen Freundschaft zu schließen. Leckt alle ab und kuschelt sich an jeden. Wie finden sie diese Zutraulichkeit?

Fiene_Hetty

Frauchen: OMG, OMG, OMG

Herrchen: geht scho!

Hannes: hmmmmmm – was solls.

Fiene: MEGA – DOOF!

 

Frage 5

Wenn es Fressen gibt haut Henrietta mächtig rein. Dennoch bleiben ab und zu ein paar Krümel übrig. Hannes oder Fiene dürfen dann den Napf ausschlecken. Wie kommt das bei ihnen an?

Frauchen: mir wäre lieber wenn sie auch den letzten Krümel auffessen würde

Herrchen: gesunden Apetiet hat sie

Hannes: hmmmmmm – bisschen wenig, oder????

Fiene: ICH FRESS DOCH NIX WAS DIE ANGELECKT HAT!!!!!!!!

Schon bei diesen wenigen Fragen sieht man ein deutliches Gefälle auf der Beliebtheitsscala… aber ich, ich gebe zu, ich bin damit nicht ganz unzufrieden.

Die kleine Maus ist wirklich sehr selbstbewusst und es tut ihr nur gut, dass ein Vierbeiner hier die Erziehung übernimmt wie man sich Erwachsenen zu nähern hat.

Danke Cosma ♥ – Du hast Fiene gut ausgebildet 😉

 

 

 

Ich, … Blume? oder … Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

ähhh, neh Hund?

Aber mal von Anfang an. Um sechs Uhr aus dem Nachtdienst gekommen machte ich mich daran noch ein bisschen Hausarbeit zu erledigen. Sich für 2 Stunden nochmal aufs Ohr hauen kam für mich nicht in Frage denn ich wäre entweder nicht mehr aufgewacht oder unglaublich unleidlich gewesen.

Also wartete ich auf Anke und pünktlich um 8:30 machten wir uns auf den Weg nach Much. Die Fahrt war kurzweilig und – wen wunderts – schlafen konnte ich auch im Auto nicht.

Da mein Mann mir geraten hatte nicht mit einem großen Sack voll Goldstücke durch die Lande zu reisen hatte ich nur etwas über die Hälfte am Samstag geholt und wollte dann, bei der Sparkasse in Much, den Rest holen.

Tja, lange Rede kurzer Sinn… ich kann wohl an einem „ausländischen“ Bankomat nur eine gewisse Summe abheben… und so musste Anke ein paar Taler beisteuern um Hetty auszulösen.

Bei Angelika angekommen wurden wir gleich von den drei großen Goldlocken begrüßt. Immer wieder stelle ich so große Ähnlichkeiten zwischen Tyra und Fiene fest, das ist so knuffig.

Anke und ich enterten zuerst den Welpenauslauf und es gibt nur ein Wort was unseren Zustand beschreibt: „Milcheinschuss“

Wir quatschten noch ein bisschen und dann war auch schon fast Zeit zur Abfahrt. Aber nicht ohne vorher noch ein kleines Dankeschön an Geli zu überreichen:

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Der „Hurricane“ ist ein Cocktail, der in den legendären Hardrock Cafes ausgeschenkt wird. Sehr süffig, aber mit viel Power. Ich verbinde sehr lustige Abende… und sehr anstrengende Morgende mit diesem Gesöff.

So wünsche ich mir unsere kleinen Hurricanes, lieblich, süß, betörend und in den wichtigen Momenten hart im nehmen.

Im Auto zeigte Hetty dann mal was sie für vielseitige Talente hat. Sie sang eine Arie in den schönsten Tönen und brauchte wirklich eine Weile, bis sie sich in meinem Arm beruhigt hatte.

Anders als bei Fiene hatte ihr Gejammer aber nichts mit Angst oder Unwohlsein zu tun sondern war einfach Unsicherheit.

Sie kuschelte sich dann zusammen und schlief in ihrem „Reisebettchen“ ein.

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Während sie so schlummerte entfleuchte ihr ein … kleiner Darmwind … Ich kann euch sagen, ich wusste nicht, dass aus so einem kleinen Puschelpopo so ein pestilenzartiger Gestank entweichen kann. URGS! Anke und ich guckten uns an und waren schon beide etwas grün um die Nase.

Als der Muckel wieder aufwachte, nahm ich sie zurück auf meinen Schoß, sie rollte sich zusammen und ppfffffffffffffffffffff…. Boooaaaaaahhh, Fenster runter! Anke und ich waren den Tränen nahe und ich bin mir nicht sicher ob die vom Lachen kamen oder von dem Giftgasangriff.

In diesem Moment erhielt Henrietta ihren ersten Spitznamen:  „Blume“

Falls jemand nicht weiß woher dieser Name kommt … Walt Disney’s Bambi … eine meiner Lieblingsszenen:

Wir machten noch eine kleine Pause und Hetty erledigt ihre Geschäfte wie ein Profi. Noch ein bisschen gespielt und ein paar Blumen und Grasbüschel geschnappt, dann ging die Fahrt auch schon weiter.

Als wir zu Hause ankamen erkundete Hetty dann den Garten und nach und nach durfte sie auch die neue Familie kennenlernen. (Gibt Videos von Anke – müssen noch bearbeitet und geschnitten werden)

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Hetty hatte sich sofort Fiene als neue „besteste Freundin“ ausgesucht. Getreu dem Motto… Du sieht aus wie meine Tante… du bist meine Freundin. Nur hatte sie da die Rechnung ohne Fiene gemacht. Fiene machte ein Gesicht als wolle sie Hetty unverzüglich auf dem nächsten Parkplatz aussetzen.

Hannes war völlig von den Pfoten und sich ganz sicher, das wir dieses plüschischge Wesen extra für ein in den Garten gesetzt haben. Hetty fand den großen, schwarzen Hund eher …. unheimlich und versteckte sich vorsichtshalber zwischen meinen Füßen.

Als Fazit für die ersten Stunden kann ich nur sagen: Sie ist ein taffer kleiner Zwerg und ich bin gespannt wie sie sich bei uns  einlebt.

Ach ja, in den Napf gab es heute noch Welpen-Trockenfutter. Ich wollte nicht noch mehr Kulturschock für den kleinen Knäuel. Gefressen hat sie wenig, was ich aber auf die Aufregung schiebe.

… Gute Nacht … ???