Harzer Wandernadel [Nr. 91]

Das Wanderjahr 2020 wurde nun auch von mir eröffnet. Die Witterung hätte eigentlich zugelassen, durchgehend zu wandern aber meine Infektion mit der Gürtelrose hat mich ganz schön ausgebremst.

Erst jetzt kann ich wieder etwas länger laufen und ich muss sagen, dass ich nach den gut 6 km ganz schön groggi war. 6 km … das ist echt ein Witz.

Aber die Kondition kommt sicher bald wieder und die Touren werden wieder länger.

Bei unserem letzten Aufenthalt habe ich eine kleine Runde durch Goslar gedreht während der GöGa beim Barbier gesessen hat.

In dieser Zeit habe ich den Stempel beim Weltkulturerbe Rammelsberg eingesammelt.

Hinweisschild

Das Gelände besteht aus einem Besucherberkwerk und einem Museum. Seit 1992 gehört der Rammelsberg zum Weltkulturerbe. Viele Infos findet man wie immer auf Wikipedia.

 

Bergwerk_1

Bergwerk_3

Stempel_Rammelsberg

Stempel Nr. 91 entpuppte sich als dann auch noch als „Multistempel“. Gleich drei Mal durfte ich ihn aufs Papier drücken. Einmal in den Wanderpass, dann in die Begleithefte „Harzer Steiger“ und „Goethe im Harz“

Bergwerk_2

 

 

 

Harzer Wandernadel [Nr. 136, 9, 22, 13, 174]

Auf zum Brocken! Ich gebe zu, vor dieser Etappe hatte ich etwas Muffe. HALLOOOO!? Der BROCKEN! Allein der Name flößt einem doch ein wenig Respekt ein, oder?

Brocken_1

Losgelaufen bin ich am Torfhaus um den Weg durch das große Torfhausmoor zu nehmen. Eine wunderschöne Landschaft.

Torfhausmoor_1

Torfhausmoor

So früh am Tag war ich mit den Mädels noch ganz alleine auf diesem Weg unterwegs.

Nachdem das Moor durchquert war, führt der Harzer Hexen Stieg (der jetzt auch der Goetheweg ist) Richtung Rastplatz Eckersprung. Dort wartet der erste Stempel dieser Tour.

Da waren wir doch nicht mehr alleine…

doch nicht alleine

Dieser Stempel hat sich ja mal so richtig gelohnt. Gleich vier Mal konnte ich ihn in die Tinte drücken. In den Wanderpass und die Begleithefte Harzer-Hexen-Stieg, Goethe im Harz und Harzer Grenzweg.

Stempelhefte

Auch nach dem Hexen-Stieg gibt es also noch genug Routen zu erkunden und Stempel zu sammeln.

Nachdem ich dem alten Grenzweg eine Weile gefolgt bin,

Grenzweg

stoße ich auf eine alte Haltestelle der Brockenbahn.

Brockenbahn

Hier finde ich die Hexenstieg Station „Stichwortfahnen“.

Stichwortfahnen

Nach einigen weiteren Metern und einer steilen Rechtskurve passiere ich die Baumgrenze. Der Gipfel ist nicht mehr weit.

Ich gebe zu, ganz kurz beneide ich die E-Bike Fahrer. Mit Leichtigkeit fahren sie den Berg hinauf während ich langsam, Schritt für Schritt, meinen Weg fortsetzte.

Dann sind wir oben!

Oben!

Brocken_2

Es hat sich gelohnt. Ich schaue mir den Brocken Garten an und genieße die gigantische Aussicht. Mehr zum Brocken könnt ihr HIER nachlesen.

Aussicht

Natürlich darf auch Stempel Nr. 009 nicht fehlen.

Stempelkasten_Brocken

Ich hätte hier oben gerne Rast gemacht aber bei diesen Menschenmassen war an Ruhe und Aussicht genießen nicht zu denken. Also mache ich noch einige Fotos.

Goethe_1

Goethe_2

Es scheint wohl klar, dass ich nach dem Hexen-Stieg auf den Spuren Goethes durch den Harz wandern werde.

Heinrich_1

Der Abstieg lief problemlos und ich bin froh, als nach 3 km die Menschenströme immer kleiner werden. Bald in ich wieder fast alleine und finde eine schöne Schutzhütte zum rasten. Mein Wanderführer legt mir einen Abstecher zum Urwaldstieg nahe. Leider ist dieser wegen Bruchgefahr von Bäumen gesperrt.

Es folgen die Stempel am „Gelben Brink“, „Ahrentsklint“ und „Trudenstein“

Ahrentsklint
Ahrentsklint

Da ich ja immer die Mädels mit dabei habe, fallen Kletterpartien über Stahlleitern aus und ich will sie auch nicht einfach anbinden.

Die letzten Kilometer liegen nun vor mir.

Weg

Auf dem Weg zum Hohne Hof treffe ich einen sehr netten Nationalpark Ranger. Er lobt mich sehr und freut sich, dass die Mädels angeleint sind und wir halten ein nettes Schwätzchen.

Der letzte Stempel des Tages wird mir durch eine leckere Waffel und einen Kaffee versüßt.

Hohne Hof

Das ist meine (bisher) längste Wanderung gewesen. Ich bin gut in meinem Tempo gelaufen und so ganz nebenbei darf ich mir morgen meine Harzer Wandernadel in Silber abholen.

Samstagsplausch [32|19]

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Hmmmm, Milchkaffee ♥ Ich gebe zu, ich bin eine Kaffee-Snob. Ich trinke gerne guten Kaffee. Darum freue ich mich nach jedem Urlaub oder Kurztrip auf zu Hause und „meine“ Kaffeemaschine.

Jetzt husch ich aber schnell noch rüber um mit euch zu plauschen…..

Am Montag war ich im Generationentreff und habe an meinen Socken weiter gestrickt.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hab ich gewurschtelt. Wäsche, Haushalt, Garten. Donnerstag rief dann der Göga aus dem Dienst an und eröffnete, dass ein sehr netter Kollege seinen Freitagsdienst übernehmen würde und wir daher schon am Freitag in der Früh nach Thüringen fahren könnten.

Also am Donnerstag noch die Taschen gepackt um Freitag morgen direkt los zu können.

Freitag früh habe ich nur noch die Hühner versorgt und den Stall sauber gemacht und dann waren wir auch schon unterwegs. Pünktlich zum Mittagessen waren wir in Nordhausen im mit den Schwiegis zu speisen. Danach wurde das Hotel bezogen. Betten bezogen, alles hergerichtet und schon waren wir wieder unterwegs.

Mein Mann setzte die Mädels und mich in Sophienhof für eine Wanderung ab. Er selbst besuchte seinen Bruder und machte einen Männerspaziergang mit unserem Hannes.

Ich stiefelt also los um mir meinen nächsten Stempel zu sichern.

Das Örtchen Sophienhof liegt auf einem Wiesenplateau auf 550m Höhe im Landschaftsschutzgebiet Südharz. Der Ort putzt sich gerade heraus. Er hat einen neu gepflasterten Mittelpunkt bekommen und viele Häuser werden auch gerade mit den klassischen Schierferschindeln aufgehübscht.

Die Ziegenalm ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort gibt es neben den klassischen Käseprodukten auch ein sehr leckeres Eis aus Ziegenmilch.

Der Brauner Hirsch wird von uns immer wieder besucht. Ein Ausflugs- und Ferienhotel mir guter, regionaler Küche. Oft gibt es auch heimisches Wild und sie haben dort ihre eigene Brauerei.

Meine Wanderung war wirklich schön und falls sich schon jemand wundert … ja, ich hatte die Kamera dabei und nein…. der Akku war nicht geladen 😦

Eine leichte Runde mit nur wenigen Höhenmetern und etwa auf halber Strecke ein schön gelegener See, der Stiergbergsteich, mit der dazu gehörigen Stempelstelle.

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In der Schutzhütte fand ich nicht nur den Stempel für meinen Wanderpass. Sondern auch noch einen Harzstein.

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Für diese besonderen Steine gibt es eine Facebook Gruppe. 

Steine werden bemalt, gekennzeichnet und irgendwo ausgesetzt. Wer sie findet, so wie ich, darf sie mitnehmen und irgendwo wieder „auswildern“. Das Auffinden und Auswildern wird mit einem Foto in dieser Gruppe dokumentiert. Der Erschaffer kann so den Weg seines Steines verfolgen. Es sind wirklich richtige Kunstwerke unter diesen Steinchen.

Der letzte Stück des Rundwegs führt am Waldrand entlang und man hat eine tolle Aussicht auf den Ort und die Landschaft.

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Kurz bevor ich mein Ziel erreichte, rief ich den GöGa an, dieser düste los und sammelte mich wieder ein. Am Abend waren wir noch beim Schwager zum Grillen. Ein ausgefüllter und schöner Tag und der Samstag sollte sich da nahtlos anschließen.

Am Morgen, gleich nach dem Frühstück gings los zum Training. Mit Mandy und Dani trafen wir uns am „Bemmel“. Eine riesige Wiese mit diversen Geländeübergängen. Ein Traum und wir hatten auch noch tolles Wetter.

Die Hunde haben toll gearbeitet und wir Mädels hatten unseren Spaß. Fiene_1

Fiene

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Hetty

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Hetty

abgabe

Hetty

beide

Meine Schätze

Danke Mandy für die schönen Bilder von meinen Mäusen.

Den Nachmittag verbrachte ich mit Einkaufen und noch ein bisschen Dösen, bis der GöGa vom Fußball zurück war. Am Abend haben wir dann im kleinen Familienkreis die Silberhochzeit meines Schwagers gefeiert. Schön wars!

Heute, ab nach Hause und am Nachmittag nochmal mit den Hunden zum Training… So kann eine Woche ausklingen.