Fotohausaufgabe | Jan | ’20

Irgendwie ist der Fokus bei jedem gemachtem Foto „Thema“. Auf einen bestimmten Punkt im Bild soll sich die Aufmerksamkeit richten und dieser soll dann ja auch möglichst scharf dargestellt werden.

Meine Kamera hat die unterschiedlichsten Möglichkeiten den Fokus einzustellen. Aber welche eignet sich nun für was?

Durch Experimentieren habe ich schon das ein oder andere herausgefunden aber … das ist ja alles nur „gefährliches Halbwissen“. Die Kamera kann mehr und gerade bei bewegten Motiven läuft es noch gar nicht.

Da gibt es zuerst mal den Auto-Fokus. Der ist (für mein Empfinden) sehr schnell. Der Nachteil ist eindeutig, dass er selbst entscheidet, was er nun scharfstellen will.

Setze ich also meine Hunde in höheres Gras, werden die Grashalme scharf gestellt – der Hund ist verschwommen.

Als Nächstes gibt es die Einstellung „flexible Spot“. Dabei kann ich ein kleines Kästchen bewegen und auf einen bestimmten Punkt im Bild lenken. Damit habe ich mich nun beschäftigt. Ich habe mich bei diesen Fotos für die Festbrennweite (1.8/85mm) entschieden um nicht in die Versuchung zu geraten, den Zoom zu betätigen. Ich versuche jetzt also ein Bild zweimal zu fotografieren und dabei den Fokus auf unterschiedliche Punkte zu lenken.

In erster Linie möchte ich damit erreichen, die Einstellungen an der Kamera zu tätigen ohne hinschauen zu müssen. Also ein besseres Handling erreichen.

Fokusfeld_Gugel_2

SP_02

Diese beiden finde ich schon sehr gelungen.

Grundsätzlich ist der flexibel Spot am besten für statische Motive geeignet die gerne auch mit Hilfe eines Stativs aufgenommen werden.

Da mich eine fiese Krankheit im Januar ausgebremst hat, gibt es leider nicht mehr Fotos. Aber das Jahr ist ja noch jung und es gibt viel Zeit zum Üben.

 

12tel Blick [5/12]

Der Blick auf mein Thema ist verhüllt, versteckt, aus den Augen …. und bei vielen leider auch … aus dem Sinn.

Der monatliche Umgang und die Beschäftigung mit dem jüdischen Friedhof unserer Gemeinde macht mich für das Thema „Juden in Deutschland“ sensibler als ich es bisher war.

Bisher war ich tolerant gegenüber jeder Religion, Lebensform, oder eben … dem anders Sein des Gegenübers. Mein Motto : Jeder wie er mag – es soll jeder so sein, wie es ihn eben glücklich macht.

Und dann gibt der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung eine „Kippa Warnung“ heraus. Er könne das Tragen der Kippa nicht jederzeit und überall in Deutschland empfehlen.

Ist es soweit, dass Menschen ihren Glauben wieder verstecken müssen?! Es ist einfach nur zum Fremdschämen.

Friehof_Mai

collage_Mai

Auch das Dorf ist von sattem grün eingerahmt.

Kirche_Mai_1

collage_Mai

Auch dieses Mal gibt es wieder ein Bild der Kirchtürme in einer besonderen Stimmung.

Kirchen

Ab dem 30. jeden Monats präsentiert Eva  die 12tel-Blick Aktion.  Danke, fürs Sammeln und Kümmern.

12tel Blick [4/12]

Es ist doch einfach zum Mäuse melken. Die Gemeinde oder der Foto-Gott meinen es echt nicht gut mit mir in meinem ersten „12tel Blick“ Jahr.

Letzten Monat waren ja schon die Nagelack Punkte verschwunden. Dieses Mal fehlte gleich das ganze Straßenschild was mir beim Friedhofsbild hilft.

Aber egal. Ich habe meine Fotos gemacht und diesmal ist von den Grabsteinen wirklich fast nichts mehr zu sehen. Frühling sei Dank.

12tel_Blick_April

collage_April

Auch beim Blick auf das Dorf – Markierungen verschwunden. Ich glaube man kann jetzt schon sagen, dass Nagelack nicht das Mittel der Wahl ist.

12tel_Blick_April_Kirche

Collage_Blicke_Dorf_April

Von unseren Kirchtürmen habe ich letztens bei meinen Fotoübungen ein, wie ich finde, ganz gelungenes Bild gechossen.

Kirche

Ab dem 30. jeden Monats präsentiert Eva  die 12tel-Blick Aktion.  Danke, fürs Sammeln und Kümmern.