Wieviel Erziehung braucht ein Hund?

Ja, dass ist eine gute Frage…

Aller guten Dinge sind „Drei“

  • Kommen, wenn man ihn ruft, in jeder Situation, bei jeder nur erdenklich Ablenkung
  • „Fuß gehen“, das heißt ordenlich, ohne an der Leine zu zerren, aber auch „frei bei Fuß“ aufmerksam nebenher gehen
  • „Sitzen“ oder „Liegen“ bleiben und neben seinem Menschen oder auch alleine warten, bis es dann endlich weitergeht. Ohne zu behindern oder zu stören. (Quelle: Retrieverschule für Welpen von Norma Zvolsky„)

Das is ja gaaaannnnzz einfach, denkt man. Die Erfahrung zeigt aber, dass es wohl das schwierigste überhaupt ist, weil man an diesen Grundlagen einfach nicht konsequent arbeitet und diese auch oft vernachlässigt.  Oft geht man auch in zu großen Schritten voran, so dass das Fundament noch nicht richtig steht. Ich werde mich immer daran erinnern!

Schon heute versuche ich täglich bestimmte Dinge aus dem Welpentrainig wieder mit Hannes zu üben und ich kann nicht sagen, dass es ihm schadet. Du bist noch nicht auf dieser Welt aber ich will auf jeden Fall auf Dich vorbereitet sein.

Die spielerische Grunderziehung…

ist schon verdammt schwer. Unser Hannes wird  3 Jahre vieles, was ich im guten Glauben gemacht habe … würde ich heute nicht mehr machen.

Keine Welpengruppe oder zumindest nur so, dass ich mit meinem Welpen tolle Sachen mache und nicht 10 andere Welpen. Keine klassische Hundeschule … Viele Unarten bzw. Eigenarten hat sich unser Dicker dort angewöhnt. Nun arbeiten wir seit Monaten daran diese (meine) Fehler wieder auszubügeln.

Das werde ich bei Fienchen auf jeden Fall besser machen. So wie Hannes wirst Du eine Box bekommen, das war ein Segen für ihn und uns. Anstatt eines Halsbandes wirst Du ein Geschirr bekommen um gutes Leinentraining machen zu können.

Zur Zeit lese ich „Die spielerische Grunderziehung des Retrieverwelpen“ von Tineke J. Antonisse – Zijda eine sehr kluge Frau … und ein großes Vorbild. Allerdings sei die Bemerkung erlaubt, dass ich meinen Welpen nicht ins Ohr kleifen würde um ihm die Beisshemmung oder den Befehl „Aus“ beizubringen. Also immer Augen auf und kritisch überdenken, was man so liest ….

Weiterbildung…

für Frauchen. Derzeit lese ich wirklich alles nochmal was in meinem Bücherschrank über die Grunderziehung und Ausbildung eines kleinen Retrievers steht.

Schaden kanns ja nix.