Läuft! | Jahresprojekt | 01.26

Januar!

10 Kilometer – und warum gute Entscheidungen der erste Schritt ins Ziel sind

Ein 10-Kilometer-Lauf. Für viele klingt das nach etwas, das „richtige Läufer“ machen. Menschen mit jahrelanger Erfahrung, teuren Schuhen und scheinbar grenzenloser Ausdauer. Für mich klang es lange einfach nur… unmöglich. Und trotzdem habe ich mir genau dieses Ziel gesetzt: Als Anfänger einen 10-km-Lauf zu schaffen.

Nicht aus einem spontanen Größenwahn heraus, sondern weil ich sehen wollte, wie viel ich mit konsequent guten Entscheidungen tatsächlich erreichen kann.

Der Anfang: Ehrlich zu sich selbst sein

Die erste gute Entscheidung war keine sportliche, sondern eine mentale:
Ich habe akzeptiert, dass ich immer noch Anfänger bin. Kein Vergleich mit anderen, kein Druck, kein „Ich müsste doch schon weiter sein“. Stattdessen die Frage: Was ist heute ein realistischer nächster Schritt?

Anfangs bedeutete das wohl: kurze Strecken, langsames Tempo und auch wieder Gehpausen. Nicht spektakulär – aber nachhaltig.

Gute Entscheidungen schlagen Motivation

Motivation ist großartig. Sie fühlt sich stark an, euphorisch, fast magisch. Aber sie ist unzuverlässig. Gute Entscheidungen dagegen sind ruhig, manchmal unbequem und oft unspektakulär.

  • Heute laufen gehen, obwohl das Sofa ruft
  • Langsam laufen, obwohl das Ego schneller will und der Körper auch könnte
  • Einen Pausentag einlegen, obwohl man „durchziehen“ möchte

Jede dieser Entscheidungen bringt mich näher an mein Ziel – auch wenn sie sich im Moment nicht danach anfühlen.

Fazit Januar

Einen 10-km-Lauf als Anfänger zu schaffen, ist kein Wunder. Es ist das Ergebnis vieler kleiner, guter Entscheidungen – immer wieder getroffen, auch an den Tagen, an denen es schwerfällt.

Ich bin noch nicht am Ziel. Aber ich weiß: Solange ich mich weiter bewusst entscheide dranzubleiben, komme ich ihm mit jedem Schritt näher.

Zahlen und Fakten:

1. 4 Freiluft-Läufe und 1 Laufband-Einheit im Januar
2. Gesamtdistanz: 20 km
3. Gewicht – 13,0 kg (seit Februar 2025)
4. 3 x Physio
5. 2 x Stabi-Training

Der Januar fing wirklich gemächlich an. Das Wetter war nicht wirklich lauf-freundlich. Bitterkalt und darauf folgte Eis und Schnee. Auch jetzt noch ist an draußen laufen für mich nicht zu denken. Zu groß die Befürchtung, dass ich stürzen könnte. Das würde meine Jagdschein-Pläne in Gefahr bringen.
Tja, und dann kommt der Gatte am Ende des Monats mit einem Laufband um die Ecke und das Wetter spielt keine Rolle mehr! Der Februar kann also nur besser werden.

Als Motivation bleibt noch das Bild vom letzten Fulda Marathon – da will ich ja dieses Jahr schließlich wieder hin!

Grundsätzlich war der Januar aber noch ein ziemlicher „Schlendrian-Monat“, denn auch bei der Ernährung muss ich die Zügel wieder etwas anziehen und bessere Entscheidungen treffen.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Danke Andrea, dass du auch in 2026 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Läuft! | Jahresprojekt | Vorstellung

2026! Ja, ich laufe weiter – mit neuen Zielen! Oder besser, die Vorhaben vom letzten Jahr werde ich weiter verfolgt.

Am Ende des Jahres war es wie in 2024. Erkältung, Hüfte, Knie, aber das ist alles wieder im Lot, dank Physio und „Ersatzsport“.
Die ersten Läufe waren wirklich gut und der Körper hat gesagt – Läuft!

Jetzt, Mitte Januar, macht das Wetter einen Strich durch die Laufrechnung. Es ist spiegelglatt und bitterkalt. Aber – das Alternativprogramm greift.

Ich freue mich schon, die Laufschuhe wieder zu schnüren. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sage *kicher.“

Was sind nun meine Ziele für dieses Jahr?

1. 2-3 Mal in der Woche Laufen
2. Einen 10-Kilometer-Lauf schaffen.

Welche Daten möchte ich zum Vergleich hier auflisten? Keine!
Ich möchte von den Entscheidungen erzählen, die ich für mich getroffen habe.
Ich möchte erzählen, ob ich mich gut oder schlecht gefühlt habe und woran das gelegen hat und meine Laufstrecken vorstellen.

Danke Andrea, dass du auch in 2026 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Willkommen 2026!

Foto von mir – bearbeitet mit KI

Der Jahresanfang fühlt sich jedes Mal wie ein innerer Neustart an. Diesen Moment möchte ich ganz bewusst nutzen und meine Ziele für dieses Jahr formulieren.
Das größte Ziel steht bereits fest: die Jägerprüfung in 2026 bestehen.

Ein weiteres Ziel, dass ich erreichen möchte ist die erneute Teilnahme am Fulda Marathon. Diesmal soll es die 10 km Strecke sein.

Noch liegen Prüfungstermin und Lauf-Event in der Zukunft aber der Weg dorthin hat bereits begonnen.

Der Entschluss zum Neuanfang

Zwischen den letzten Tagen des alten Jahres habe ich mir eine einfache Frage gestellt:

Was will ich in einem Jahr über mich sagen können?

Die Antwort war klar. Ich möchte sagen, dass ich drangeblieben bin. Dass ich mir große Ziele gesetzt und die Verantwortung dafür übernommen habe. Der Jagdschein ist dabei mehr als ein Dokument – er steht für Wissen, Disziplin und Naturverbundenheit.

Auch die 10 km sind nicht einfach eine Strecke – hier geht es um Durchhaltevermögen und die Tatsache, dass nicht nur das Laufen sondern auch andere Übungen und die Ernährung für den Erfolg wichtig sind.

Warum der Jahresanfang der richtige Zeitpunkt ist

Der Start ins neue Jahr ist kein magischer Schalter. Aber er bietet einen Moment von Klarheit. Alte Gewohnheiten verlieren ihre Macht, neue Routinen haben Platz zu entstehen. Genau diesen Moment nutze ich, um die Vorbereitung auf die Jägerprüfung auszubauen und auch das Lauftraining weiter zu absolvieren – ruhig, strukturiert und langfristig.

Kein hektisches Lernen auf den letzten Drücker. Kein planloses durch den Wald hetzten um irgendwie die 10km zu schaffen.

Sondern ein stabiler Weg.

Konsequenz statt Motivation

Motivation kommt und geht. Was bleibt, sind die Entscheidungen.

Die Struktur für die Woche steht. Feste Lern- und Laufzeiten sind geplant. Rückblick am Samstag, Lernplan erstellen am Sonntag, tägliche Wiederholungen und auch die Zeiten für den Sport sind geblockt.

Nicht perfekt – aber konstant. Das Perfekte ist der Feind des Guten und darum kommt es viel mehr auf die Kontinuität an als auf die Perfektion. Genau das wird mich meine Ziele erreichen lassen.

Was mir dieses Ziel jetzt schon gibt

Obwohl die Prüfung und der Lauf noch vor mir liegen, hat sich bereits vieles verändert. Ich gehe strukturierter durch den Alltag, treffe bewusstere Entscheidungen und halte meine Versprechen mir selbst gegenüber.

Die Vorbereitung auf die Jägerprüfung ist längst Teil meiner persönlichen Entwicklung geworden und auch die regelmäßigen Läufe im vergangenen Jahr haben eine gute Basis gelegt.

Geduld ist Teil des Erfolgs

Fazit: Mein neues Jahr beginnt nicht mit Vorsätzen – sondern mit Verantwortung

Der Jahreswechsel schenkt uns keinen Erfolg. Aber er gibt uns die Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen. Für unsere Träume. Für unsere Entwicklung. Für die Person, die wir in einem Jahr sein wollen.

Ein großes Ziel braucht Zeit. Und Geduld. Es wird Tage geben, an denen alles schwerfällt. Aber jeder kleine Schritt zählt. Nicht die Geschwindigkeit entscheidet, sondern die Richtung.

Für mich heißt das: Jägerprüfung 2026 und 10km Läuferin

Und ich bin unterwegs.