Der Januar ist fast schon wieder Geschichte und durch die fiese Gürtelrose sind alle Pläne in den Hintergrund gerückt.
Training mit den Hunden wurde abgesagt. Fotografieren fiel aus. Zwei Wochen konnte ich fast nur TV hören, weil meine Augen so zugeschwollen waren, dass „sehen“ einfach nicht möglich war.
Ich musste (und muss immer noch) so viele Tabletten schlucken, dass ich danach schon das erste Mal gesättigt bin und meine Akkus sind verdammt schnell im roten Bereich.
Ohne Mittagsschlaf komme ich derzeit nicht durch den Tag und am Abend falle ich um 21:00 Uhr wieder ins Koma.
Ich hatte jetzt wieder viel Zeit mir über meine Gesundheit Gedanken zu machen. Die Kopfschmerzen und den Umgang damit aber auch der Umgang mit den eigenen Kräften.
Ich wünsche mir für dieses Jahr ein weniger an Medikamenten und ein mehr an Lebensqualität.
Ich möchte weniger Gewicht aber dennoch ein mehr an Genuss.
Mehr Kilometer zu Fuß bewältigen und weniger Dinge im Haus haben, das sind auch Ziele für 2020.
Mehr fotografieren möchte ich und dabei weniger Ausschuss fabrizieren.
Das Wichtigste ist aber, dass ich noch mehr auf mich achten möchte, um wenigerSchmerzen zu haben.
Vielen Dank Andrea, dass du auch in 2020 wieder die Aktion Monatsmotto weiterführst. Ich mache gerne mit ♥
Ich habe viel im Haus gewurschtelt. Einige Fenster geputzt, immer wieder gestrickt, Schnittmuster geklebt, genäht aber Termine hatte ich keine… auch mal schön.
Täglich bin ich nass geregnet worden auf meinen Hunderunden und hatte zwischenzeitlich wirklich keine Lust mehr raus zu gehen.
Aber es hilft ja nichts. Die Hunde müssen vor die Tür und wenn man dann wieder heim kommt schmeckt der Kaffee / Tee ja gleich nochmal so gut.
Ein Vorteil dieses Usselwetters ist aber, dass man wirklich die Chance auf schöne „Shades of Grey“ Fotos hat.
Darum darf dieser Post auch mit zum Monatsmotto von Andrea der Zitronenfalterin.
Hinter den Kulissen werkel ich an dem Adventskalender vom Fiene Blog. Wie jedes Jahr gibt es täglich ein Türchen mit einer kleinen Überraschung. Musik, Gedichte, Rezepte oder Bastelideen – da freue ich mich schon drauf.
Jetzt husche ich noch schnell zu den anderen Plauscherinnen bei Andrea auf dem Kaminrot Blog.
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Heute möchte ich nochmal auf das Monatsmotto von Andrea der Zitronenfalterin zurückkommen.
Hier nochmal die Liste der möglichen Themen. Die kursiven habe ich in diesem Post bereits angesprochen die farblich markierten kommen heute dran.
Wisst ihr noch, was das Lieblingsbuch Eurer Kindheit ist?
Welches Buch (bei mir sind es Bücher) begleitet Euch schon ein Leben lang?
Stellt uns doch euer Lieblingsbuch /er vor.
Nach welchem Kochbuch rührt ihr am liebsten Eure Suppen an? Habt Ihr vielleicht eines von der Urgroßmutter geerbt?
Habt Ihr einen total tollen aktuellen Lesetipp?
Zeigt doch mal ein Buch, das ihr selber kreativ hergestellt habt. Da gibt es doch die fantasievollsten Exemplare.
Habt ihr gar schon mal ein Buch selber gebunden?
Wo lest ihr am liebsten? Zeigt uns mal Eure Leseorte.
Könnt ihr uns den perfekten Lesesessel oder Leselicht empfehlen?
Seid ihr Verfechter*innen der Papierbücher oder der Reader?
Ist der Herbst auch Bücherzeit für Euch oder eine andere Jahreszeit?
Lasst Ihr Euch von Covern zum Bücherkauf verführen? Welches ist Euer Lieblingscover?
Fahrt Ihr zur Frankfurter Buchmesse?
Habt Ihr eine Lieblingsbuchhandlung
Fangen wir doch mal mit dem letzten Punkt an. JA! Ich habe mehrere Lieblingsbuchhandlungen (gehabt). In meiner Jugend war da ein winzig kleiner Laden. Der Besitzer sah aus wie Peter Lustig und trug auch ganz oft Latzhosen. Er war der erste, der sich auf Jugendbücher spezialisiert hatte. Im Laden lagen Sitzkissen und man wurde auch nicht argwöhnisch beäugt wenn man sich mit einem Buch in die Ecke verzogen hat.
Dann war in der Stadt noch ein etwas größerer Händler. Dort gab es alle Arten Bücher und auch schon eine Abteilung mit Geschenkartikeln. Beide Geschäfte sind inzwischen seit vielen Jahren geschlossen.
Als ich im Rhein-Main Gebiet lebte, wurden die ersten großen Bücher „Stores“ eröffnet und schon damals ging es mir wie Meg Ryan in „E-Mail für Dich“. Zu groß, zu unpersönlich waren diese Hallen und ich hatte das Gefühl, dass die Bücher dort nicht „geliebt“ wurden. Aber auch dort habe ich eine kleine, feine Buchhandlung für mich gefunden.
Mein derzeit liebster Buchladen ist in unserer zweiten Heimat, im schönen Städtchen Bad Lauterberg. Bei den Buchwichteln fühlt man sich sofort wohl und was nicht vorrätig ist, wird über Nacht bestellt.
Wie ihr sicher bemerkt habt, bin ich ein Freund der kleinen Läden. Daher war ich bisher auch nie auf der Buchmesse. Diese Größe und die Massen von Leuten sind mir einfach zu viel. Außerdem bin ich nicht nur Freund von „klein“ sondern auch von „traditionell“.
Gelesen wird in einem Buch! Man blättert die Seiten durch und fühlt das Gewicht in den Händen. Ich gehe meistens sogar noch ein Stückchen weiter. Mir wichtige Bücher kaufe ich nicht als Taschenbuch. Da ich in den letzten Jahren vermehrt zum Handarbeiten übergegangen bin, gibt es nur eine gute Alternative zum Buch … das Hörbuch. Da kann ich zwei Dingen auf einmal frönen. Buchgenuß und Socken stricken auf einen Streich ♥
Wenn ich ein Buch in die Hand nehme lese ich am liebsten im Garten.
Hier hat sich Hetty auf meinem Platz geschlichen.
Auch wenn ich mit den Hunden eine große Runde drehe nehme ich manchmal ein Buch und eine Thermoskanne Tee mit. Wenn ich eine schöne Bank finde, lasse ich mich dort nieder und lese ein paar Seiten.
Da der Herbst jetzt beginnt, werde ich sehen ob sich das noch positiv auf meine Lesebilanz auswirkt. So aus dem Bauch raus behaupte ich mal, dass ich ein unrhythmischer Leser bin. Manchmal monatelang nicht, dann zwei Bücher kurz hintereinander.
Jetzt habe ich mal über meine Bücher geschaut und kann sagen, dass ich sie nicht nach dem Cover aussuche. Das habe ich früher aber oft bei LP’s gemacht. Ein cooles Plattencover konnte mich schon mal verführen.
Das soll es für mich bei diesem Monatsmotto gewesen sein. Danke Andrea, für das schöne Thema und die Reise in die Vergangenheit.