MM | Juni – AidG|01

Was ist denn DAS bitte für eine Überschrift? OK, ich erkläre es euch. MM = Monatsmotto. Das ist die Blog Serie bei Andrea der Zitronenfalterin. AifG = Ab in den Garten. Da ich an vielen Stellen im Garten werkel und Andrea sich auch Erklärungen, Tipps und Geschichten zu den gezeigten Fotos wünscht habe ich mir überlegt, dass ich meine Arbeiten auf verschiedene Posts aufteile. Ein einziger würde einfach viel zu lang.

Ihr werdet nun also Zeugen, wie sich unser Garten vom Frühjahrschaos in eine für uns zufriedenstellende Gartenlandschaft verwandelt. Ich schreibe extra „für uns“ weil so richtige Gärtner sicher graue Haare bekommen. Aber, wir sind halt viel weg und haben auch andere Hobbys, da ist diese Form von Garten einfach perfekt für uns. Jetzt aber los…

In unserem Garten gibt es eine Ecke. Diese ist geschottert und mit dicken Steinen eingefasst. Ursprünglich sollte dort ein Saunahäuschen entstehen. Da wir diese Idee später aber verworfen haben, lag die Stelle lange brach.

Jetzt habe ich beschlossen, dass mein kleiner Nutzgarten (Hochbeet) dorthin umziehen wird. Dieses steht bisher auf der Terrasse.

So sah die Ecke Anfang Mai aus. Da wir unterwegs waren, kamen die „Bauarbeiten“ zum erliegen und ich musste nochmal mähen.

Garten_vorher

Jetzt war ich einkaufen (man glaubt nicht, wie schnell 120 € weg sind) und habe weiter gewerkelt. Da gestern der große Schutt mit Regen, Sturmböen und Hagel kam, mussten die Arbeiten abgebrochen werden. Aber ein bisschen was habe ich dennoch geschafft.

Strohmatte

 

– Gras ganz kurz gemäht und Speisesalz gestreut damit das Unkraut auf der geschotterten Fläche eingeht.

– Eine Sichtschutzmatte befestigt. Da habe ich bewusst Strohmatten gewählt, weil sich in diesen wieder kleine Insekten verstecken können.

– Unkrautflies ausgelegt

– die Palette rüber geschleppt und positioniert … darauf wird dann in den nächsten Tagen das Hochbeet platziert.

– Mulch ausgebracht (da fehlen noch wirklich viele Säcke)

Bei all den Arbeiten weicht mir eine natürlich nicht von der Seite und unterstützt mich wo sie nur kann.

Hetty_Sammler

Ich finde den Spruch ja cool… Enjoy summer time … während ich mich abmühe und Unkraut zupfe.

Zaun

Hier haben wir beide *hüstel gründlich ausgeputzt und morgen oder übermorgen werden Kletterblümchen an den Zaun gesetzt. Das ist dann unser blühender Sichtschutz.

Für heute soll es das gewesen sein. Ich werde natürlich weiter berichten wie die Arbeiten voran gehen.

 

 

Samstagsplausch [21|19]

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Ufff!! Das Auto ist ausgeladen, die Taschen ausgepackt, die Clementine legt eine Sonntagsschicht ein und mein GöGa liegt auf der Couch und schaut den Giro. Ich habe also Zeit mich jetzt mit einem Milchkaffee zu euch zu setzen. Ein bisschen plauschen, ja, dass ist jetzt genau das richtige.

Meine Woche war sehr ausgefüllt und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nicht mehrere Posts schreiben sollte. Es wird sonst einfach sehr lang.

Am Sonntag, nach dem Frühstück, machten wir uns auf in den Harz. Diesmal wieder ins Hotel, weil die WoMos schon alle belegt waren. Da der Wetterbericht für Montag – Mittwoch eher schlechter werdendes Wetter angesagt hatte, verschob ich meine Wanderung auf dem Hexen-Stieg in weiser Voraussicht auf den Donnerstag.

Sonntag aber wollten wir noch eine kleine Runde (ca. 6km) im Wald drehen. Alle zusammen. Es lief auch wirklich gut und der alte Labbi Hund schaffte den Weg gut. Zurück im Auto ließ er sich allerdings sofort ins „Platz“ fallen. Wir haben uns noch nix dabei gedacht und die Mädels ebenfalls eingeladen.

Zurück auf dem Hotelparkplatz sollte der Entladevorgang erfolgen. Hüpf, hüpf … die Goldstücke draußen. Nun Hannes – und der zeigte uns ganz frech die Mittelkralle. Er ließ sich einfach nicht dazu bewegen auszusteigen. Ich konnte die Sprechblase über seinem Kopf richtig sehen …. „Wir sind nicht zu Hause!! Ich sehe, dass wir NICHT zu Hause sind!!! Ich steige doch nicht nochmal aus und ihr lauft dann wieder so weit mit mir rum!!!“ „Neeeeeee, Freunde – mit mir nicht noch einmal!“

Wir brauchten all unsere Überzeugungskraft und auch eine Menge Leckerchen um ihn zu überzeugen.

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Am Montag verbrachten wir die Zeit mit kleinen Hunderunden – dann aber die meiste Zeit im Hotel. Die Schlechtwetterfront hatte uns eingeholt. Ich schmökerte in meinem Harz Krimi „Stollen Fahrt“ und arbeitete an meinem Strickprojekt. Alles in allem ein gemütlicher Tag.

Hetty_1

Als wir im März in Braunlage waren, bin ich bereits den Naturmythenpfad gelaufen. Hier… klicken und lesen!  Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Stationen abgebaut, damit sie durch die Witterung keinen Schaden nehmen. Darum wollte ich den Weg unbedingt nochmal gehen und schauen, was sich verändert hat.

Mythenpfad_2

Über diese Wanderung werde ich gesondert berichten.

Mythenpfad_3

Zwei Stationen wurden komplett abgebaut. Durch die Trockenheit im letzten Jahr und den Befall durch den Borkenkäfer müssen umfangreiche Forstarbeiten durchgeführt werden. Da standen die Skulpturen einfach im Weg.

Am Nachmittag wollte der GöGa in Bad Lauterberg ins Fitnessstudio. Ich nutzte die Zeit um durch die Fußgängerzone zu bummeln und mit einen leckeren Kaffee zu gönnen. Dabei bin ich auf eine wunderschöne Buchhandlung gestoßen. Einfach heimelig, anziehend und nicht gehenlassend ist sie, die Buchhandlung Mollner. Im Gespräch mit der Dame hinter dem Tresen stellte sich heraus, dass dieser Laden zu den schönsten Buchhandlungen Deutschlands zählt und auch ausgezeichnet wurde. Da geh ich sicher wieder vorbei.

Naja, und im Wollgeschäft hab ich auch noch Halt gemacht. Was ich da mitgenommen habe seht ihr … HIER … bei Goldmurkel.

Am Mittwoch war dann „Mein Tag“. Geburtstag hatte ich und dieses Wetter hatte ich ganz sicher nicht bestellt. Aber was solls, konnten wir ja nun nicht ändern.

Nach Frühstück und Hunderunde tuckerten der GöGa und ich in die Therme. Ein paar Stündchen Sauna, Wirlpool und Thermalwasser tun einfach gut.

Danach gab es, statt Torte einen Windbeutel vom Windbeutelkönig. Ich kann euch sagen… den, den wir verputzt haben ist die kleinste Größe.

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Wir waren sooooooo satt! Danach mussten wir wirklich ein bisschen laufen damit später noch unser Abendessen reingepasst hat. Ein richtiger Schlemmertag ♥

Am Donnerstag war es dann soweit. Die zweite Etappe des Harzer Hexen Stieges wollte gewandert werden. 23km von Buntenbock nach Torfhaus. Ich hatte schon ein bisschen Manschetten – sollte es doch meine bis dahin längste Wanderung werden.

Der Rucksack war gepackt und mein GöGa fuhr mich an den Startpunkt.

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Eine traumhafte Strecke durch das Oberharzer Wasserregal. Im 16. – 19. Jahrhundert geschaffen für den Bergbau ist inzwischen alles zum Weltkulturerbe erklärt worden. (Eine genaue Beschreibung der Wanderung folgt).

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Entlang der Strecke gibt es viel zu sehen und zu lesen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie der Bergbau sich das Wasser zu Nutze gemacht hat.

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Mein Weg führte mich auch über den Sperberhaier Damm. Ein Aquädukt des Oberharzer Wasserregals. Genau in dieser Gegend spielt auch die Geschichte meines Harz Krimis „Stollen Fahrt“. Gestern noch hatte ich gelesen, wie Friederike Wolkenreich am Sperberhaier Dammhaus vorbeigefahren ist. Ich finde es immer wieder schön, wenn ich Bücher finde, die ich mit realen Orten, an denen ich mich bewege, verbinden kann.

Ich kann euch sagen …. 23km sind echt lang. Aber nicht langweilig. Ich konnte 3 Stempel für die Harzer Wandernadel sammeln und am Abend sind wir alle – also die Goldstücke und ich – in einen sehr tiefen Schlaf gefallen.

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Als ich am Freitag aufwachte, musste ich erst mal feststellen, dass ich einen richtig fiesen Muskelkater habe. Das hatte ich aber schon befürchtet. Es half ja nix. Die Taschen mussten gepackt und das Auto beladen werden. Die Tage in Braunlage waren tatsächlich schon wieder rum und wir zogen ein paar Kilometer weiter nach Ilfeld.

Wieder einchecken und sich dann bei den Schwiegereltern zum Abendbrot einfinden. Der Rest vom Tag wurde gefaulenzt (viel Laufen hätte ich auch nicht können).

Samstag – ab nach Nordhausen. Ich hatte meine Stempel gezählt und da ich die erste Hürde (11) bereits geknackt habe, ging es zur Touristeninformation. Dort wurde mein Stempelpass geprüft und mir die Harzer Wandernadel in Bronze ausgehändigt.

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Ich hab dann auch noch die Gelegenheit genutzt mir weitere Sonderhefte zu besorgen.

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Weil, während ich auf dem Hexen Stieg unterwegs bin, hätte ich schon zwei Stempel für den Harzer Steiger sammeln können. Tja, da muss ich wohl nochmal los.

Wie mein GöGa und ich so durch Nordhausen laufen, zeigt er plötzlich auf einen roten Kasten und sagt … „Guck mal, was ist das denn?“ und ich freue mich wie ein Schnitzel, weil ich ganz unverhofft noch zu einem Sonderstempel komme.

Sonderstempel

Für Samstag Nachmittag hatte ich mich dann mit Mandy zum Training verabredet. Da Männe aber das Auto brauchte um später zum Klassentreffen zu fahren, blieben die Mädels im Hotel und Mandy sammelte mich ein.

Der Willy ist schon ein sehr feiner Hund. Ein Chesapeake Bay Retriever. Groß, kraftvoll, trotzdem auch sensibel mit einem feinen Sinn für Humor ;). Eine ganz andere Hausnummer so einen Hund zu führen wie eines meiner Goldstücke.

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Quelle: 255grad Fotografie

Nach der Hundebespaßung ging es dann noch auf einen Foto-Walk durch den Ilfelder Kurpark. Wir schauten uns Motive an und nebenbei erklärten sich noch einige Einstellungen an der Kamera.

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Es sind noch einige mehr entstanden aber auch hier … neuer Post.

Spät in der Nacht kam der GöGa dann vom Klassentreffen zurück ins Hotel. Heute früh wurde sehr müde das Geraffel ins Auto geräumt und nun geht es auf die heimische Couch zum tatörteln.

Da ich das Thema hier angeschnitten habe verlinke ich auch noch zu Andrea der Zitonenfalterin und ihrem Monatsmotto „Wasser“

 

 

 

 

 

Wo ist nur …

die Zeit geblieben?

Das fragt man sich doch eigentlich fast täglich. Heute, oder generell am 07.04. frage ich es mich aber ganz besonders.

Ich sehe ihn noch vor mir. Diesen kleinen ähm, dicken Welpen der schon als Baby in den Zaubertrank gefallen zu sein schien. Auf diesem Foto hatte sich das schon ein bisschen ausgewachsen.

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Den Junghund, vor Energie nur so strotzend und mit Flausen im Kopf, die hätten durchaus auch für drei Hundekinder gereicht.

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War er nicht ein bildschöner, lackschwarzer Labrador? Ein Bild von einem Hund und sein treuer Blick hat ihn wirklich oft gerettet.

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Nur zu oft hat er mir gezeigt, was ER von dem Sport mit diesen grünen Säckchen hält aber wenn er dann mal Bock hatte, dann hat er einen echt in Erstaunen versetzt.

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Wir hatten legendäre Trainings mit den weltbesten Outtakes, die man sich nur vorstellen kann.

 

Der Hundemann, der mich oft körperlich und auch nervlich an meine Grenzen geführt hat …

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mutierte im Laufe der Zeit zum wohl besten Welpenonkel, den man sich wünschen kann.

Letztes Jahr hat er noch den Anstieg zum Wurmberg in Braunlage mit uns bewältigt und konnte gut die großen Runden mitlaufen.

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Und jetzt ist er plötzlich, quasi über Nacht … ein Hunde-Opi. Alles Gute zum 12. Geburtstag liebster Hannes.

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Wir hoffen, dass wir unseren Opi noch lange bei uns haben. Non Stop vom Jüttwang, Hannes, Dicker, Bollerkopp, Dankwart Bumskopp oder Schorsch Kluuuuni … wir haben dich sehr lieb, du bist etwas ganz besonderes ♥

Und weil es so großartig zum Monatsmotto der Zitronenfalterin Andrea passt – hüpfen wir mal schnell rüber.