
Diesem Bild gibt es nichts hinzuzufügen.
Hetty, meine kleine Urgewalt, musste diese Woche unter das Messer. Vor einiger Zeit ertastete ich einen Knubbel an einer ihrer Zitzen und dieser musste nun raus.
Von der Diagnostik bis zum OP Termin vergingen 3 Wochen und in dieser Zeit konnte ich feststellen, dass dieses Ding gewachsen war. Die Besorgnis stieg weiter an.
Am Donnerstag nun wurde zuerst die Lunge geröntgt um festzustellen, ob das Ding in ihr bereits Schaden angerichtet hat. Die Untersuchung war ohne Befund und so wurde die kleine Schnecke operiert.
Vor dem eigentlichen Narkosemittel bekommen Hunde meist Valium verabreicht. Als das Medikament anflutete, wehrte sich Hetty heftig gegen den Kontrollverlust. Damit konnte man rechnen.
Nach knapp 2,5 Stunden konnte ich mein Mädchen wieder abholen. Nun muss ich bis Mittwoch ausharren um das Ergebnis aus dem Labor zu bekommen, was denn nun genau da gewachsen war.
Äußerlich ruhig, innerlich in großer Sorge. Fiese Träume und auch immer wieder mal einige Tränen … so war die Zeit vor der OP. Es hat mich sehr mitgenommen und Hetty … Hetty weiß es ja nicht und lebt wie immer. Einige Stunden nach der OP hüpfte sie schon wieder durch den Garten, als wäre nichts gewesen.
Dieses Leben im Hier und Jetzt hat eindeutig Vorteile. Jetzt drückt ihr einfach alle mal ein paar Däumchen, damit Hetty und ich im Oktober nochmal beim Kerkerbach im Veteranen WT starten können und sie gesund alt werden kann.

Bevor gleich alle erwachen und der Tag losgeht, setzte ich mich mit einem dampfenden Kaffee an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch.


