Begonnen hat sie mit einem außerplanmäßigen Zahnarztbesuch dem auch noch ein weiterer folgen wird – URGS. Nach dem Schreck konnte es ja dann nur besser werden und so machten es der GöGa und ich es uns bei dem wirklich usseligen Wetter gemütlich.
Wir erneuerten zwei Gurtwickler zusammen und stellten wieder einmal fest, dass YouTube Video und Realität dezent *hüstel voneinander abweichen. Wir haben es aber geschafft und das ist ja schließlich das Wichtigste.
Ab Mittwoch fing es dann auch bei uns an zu schneien. Ich gebe zu, ich liebe es! Schon allein, weil die Hunde nicht mehr so mistig aussehen nach dem Spaziergang.
Spaziergänge, DVD-Sessions auf der Couch, selbstgemachte Pizza… wir haben es uns schön gemacht im Urlaub vom Männe.
Die Fußarbeit von Hetty kam auch nicht zu kurz und ein Filmchen wurde auch gedreht.
Tja, wie ihr seht, war die Woche ruhig und das hat mir sehr gut getan. Jetzt schlüpfe ich noch schnell an Andreas Kaffeetafel, um mit euch zu plauschen.
Guten Morgen heute morgen! Wundert euch nicht, es wird mit der Nummerierung etwas wild aber ich will alle Blog-Serien an die Kalenderwochen angleichen und darum ist die nicht Nummer 1, sondern eben noch die Nummer 53.
Geht es euch auch manchmal so, dass ihr einfach nicht wisst, wohin die Zeit geronnen ist? Der Kopf und ich haben die ganze Woche einen zähen Ringkampf geführt. Meist war mein Akku gegen Mittag völlig erschöpft und meine Medikament haben mir dann noch den Rest gegeben.
Immer wieder habe ich zwischendurch geschlafen, um diesem Druck im Kopf zu entkommen. Dieses Wetter ist auch nichts für meinen Kopfschmerz. Nicht kalt, nicht warm… dieser blöde Wind… das macht mich wirklich fertig. Aber so ist es halt und so lang keine richtige Kaltfront kommt, bleibt es bei mir eben eher schlecht als recht.
Unser Silvester war sehr beschaulich. Um es auf den Punkt zu bringen … wir haben es verschlafen. Wie auch sonst sind wir um kurz nach 22:00 Uhr ins Bett geschlüpft. Ich wurde wach als die Nachbarschaft die Restbestände ihrer Silvesterböller in der Einfahrt zündeten und schlummerte dann friedlich weiter.
Ich halte mich recht genau an meine innere Uhr und weiche nur sehr selten davon ab. Der Preis (weiter Migräneanfälle) ist es einfach nicht wert, 2-3 Stunden länger wach zu bleiben oder gar Alkohol zu trinken.
Jetzt hat der GöGa eine Woche Urlaub und wir wissen noch nicht so genau wie wir ihn verbringen werden. Normalerweise wären wir jetzt im Harz und würden den Schnee in vollen Zügen genießen. Der Schwager hat gestern Bilder von einem Winterspaziergang geschickt… ach, ich bin schon ein bisschen traurig 😦 aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Übers Wochenende wird noch ganz viel Wintersport geschaut. Tour de Ski und Vier Schanzen Tournee. Biathlon kommt leider erst wieder am nächsten Wochenende.
Wie immer habe ich in den ersten Tagen des neuen Jahres einiges an Schreibkram zu erledigen. Der Küchenkalender wird neu aufgesetzt. Urlaube und Geburtstage eingetragen und auch wann welche Mülltonne abgeholt wird. Außerdem lege ich immer einige Seiten in meinem doch eher minimalistisch anmutenden Bullet Journal an. Dieses Jahr ist da aber noch ein dritter Kalender, den es im Auge zu behalten gilt. Der schöne Saatgutkalender, den ich von meiner Freundin geschenkt bekommen habe. Nachdem ich mir die „Bedienungsanleitung“ nochmal angeschaut habe, weiß ich nun, ich habe noch 31 Tage Zeit. Immer am Ende des Monats werden die Saatbänder entfernt und in die Erde gebracht.
Hach, ich freue mich schon richtig auf das neue Gartenjahr überhaupt ein neues Jahr… neue Möglichkeiten … neue Abenteuer … viele Tage um neue Dinge zu lernen oder Wissen zu vertiefen. Ja, man kann Zeit auch dafür aufwenden, zu grübeln, schwarz zu malen oder einfach misslaunig zu sein… aber das ist einfach nicht meine Natur, meistens zumindest nicht und so freue ich mich auf 2021. Darauf, wieder in den Harz fahren zu können, zu wandern, zu stricken und zu nähen, einen runden Geburtstag zu feiern und vielleicht die ein oder andere Überraschung mit euch zu teilen ♥
Jetzt beame ich mich nach Berlin an die karminrote Kaffeetafel von Andrea. Ich hoffe, du darfst deinen Mann bald mit nach Hause nehmen liebe Andrea. Endlich raus aus dem Krankenhaus. Gute Besserung weiterhin!
Unaufhaltsam nähern wir uns dem Jahresende. Heute ist schon der zweite Weihnachtsfeiertag und ich muss sagen, der GöGa und ich genießen die Zeit auf der Couch.
Gestern prasselte der Regen aufs Dach, der Wind sticht ums Haus. Kein Wetter das dazu einlädt einen Winterspaziergang zu machen. Nun ja, natürlich müssen die Hunde raus, aber wenn ich fürs Viecherl sauber machen so lang brauche wie für den Spaziergang … dann finde ich das auch eher unschön.
Es soll ja Vierbeiner geben, die laufen schön gesittet auf dem Weg, meiden Pfützen und Äcker oder es reicht ihnen gar ein Gang durch das Städtchen. DAS ist hier eindeutig nicht der Fall. Meine Hunde sind waschechte Dreckspatzen. Sie flitzen durch jede Pfütze, nehmen jeden Graben mit und die Labradorfraktion hat sich zeit ihres Lebens regelmäßig in unaussprechlichem gewälzt. Da bin ich den Goldstücken wirklich dankbar, die auf diese Art der Parfümierung verzichten.
Diese Woche kam noch die ein oder andere Weihnachtskarte hier an. Ich habe unseren „Weihnachtsbaum“ geschmückt und noch ein bisschen weiter dekoriert. Die letzten kleinen Einkäufe wurden erledigt und dann war schon Mittwoch und der GöGa hat den Kartoffelsalat gemacht. Am 24. haben die Freundin und ich uns zu einer kurzen Hunderunde getroffen und im Anschluss wurden noch Geschenke getauscht.
Im Laufe des Dezembers habe ich von meinen Hundefreunden aus der Trainingsgruppe einige sehr schöne Geschenke bekommen. Schokonikoläuse, eine Christbaumkugel, eine Hundepfeife am Band, einen Gutschein vom Wolldealer, selbstgemalte Bilder und Karten, einen großen Glasanhänger, Wildschweinleberwurst, noch eine Hundepfeife am Band… ich hab mich wirklich sehr gefreut.
Den Heiligen Abend habe ich sehr gemütlich verbracht. Im Kuschelanzug auf der Couch sitzend habe ich mit der Familie einen langen FaceTime Anruf getätigt. Auch die kleinen Patenmäuse können sich jetzt schon länger aufs Telefonieren konzentrieren und habe mir viel über das Christkind erzählt. Beim Geschenke auspacken war ich dann live dabei und ich habe mich sehr gefreut, dass die kleinen ein Päckchen öffneten und dann damit spielten … die restlichen Geschenke waren vergessen. Schön, wenn sie nicht im Konsumrausch gleich alles aufreißen und nichts wirklich wahrnehmen. Als der GöGa dann um 22:15 vom Dienst kam haben wir noch ein bisschen in die Flimmerkiste geguckt und geschwatzt.
Heute ging der Tag schon mit Endstess los. Um kurz vor fünf hörte ich ein zaghaftes Fiepen. Schnell hüpfte ich aus dem Bett und huschte die Treppe runter. Dort saß Hannes hechelnd in seiner Box. Also schnell die Tür zum Garten aufmachen und den alten Mann ins Freie lassen. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich feststellen, dass es in der Nacht knackig kalt war. Raureif glitzert auf den Bäumen und Büschen. Noch ein paar Streicheleinheiten verteilt und dann scheiterte ich an dem Versuch nochmal einzuschlafen. Also kroch ich leise wieder aus den Federn und nun sitze ich schon eine Weile am Rechner.
Voller Freude habe ich in Andreas Samstagsplausch gelesen, dass es mit ihrem Mann weiterhin bergauf geht und er die Intensivstation verlassen konnte. Ich hoffe sehr, liebe Andrea, dass er bald nach Hause darf ♥