Samstagsplausch [36|20]

Der Montag fing mit einer Überraschung an. Martin vom Blogzimmer hatte an seinem Geburtstag eine Verlosung gestartet. Ich bin in den Lostopf gehüpft und habe tatsächlich etwas gewonnen.
Tja, nur leider habe ich das überhaupt nicht mitbekommen. Martin hatte mich per Mail informiert aber diese Zeilen sind schlicht im SPAM Ordner verschollen.
Um so netter von Martin sich über einen Kommentar nochmal bei mir zu melden. Die Freude war riesig und am Donnerstag klingelte der Paketdienst und ich konnte – völlig unerwartet – eine Überraschung auspacken.

Martin … du weißt, wie man(n) Frauen glücklich macht … Süßkram und Wolle – einfach perfekt!

Bis Donnerstag war ich irgendwie wie ferngesteuert unterwegs. Nicht Fisch nicht Fleisch und immer mit einem gehörigen Druck im Kopf.

Trotzdem war ich am Dienstag in Bad Hersfeld. Vor einiger Zeit hatte ich bei FB einen Post von „SchÖnes by Hasibe Özaslan“ gesehen. Gezeigt wurde …… Piiiieeeeep ….. Tja, Leute – leider kann ich das weder erzählen noch zeigen. Es klingt zwar verrückt aber ich habe tatsächlich am Dienstag bereits zwei Weihnachtsgeschenke gekauft. Das ist mehr als unwirklich, sogar für mich, die immer zeitig mit den Planungen und Einkäufen beginnt.

Dann gab es erneut Grund zur Freude. Am Mittwoch fuhr ich mein Auto auf den Parkplatz der Werkstatt meines Vertrauens damit am Donnerstag eine neue TÜV-Plakette das Nummernschild zieren möge.

Was soll ich sagen? Das Hundemobil hat ohne Beanstandungen (also auch ohne größere Kosten) sein Babberl bekommen. So kann es weitergehen (nächsten Monat kommt des GöGas Gefährt an die Reihe).

Als wir am Abend mein Auto abholten, fragte der GöGa: „Wollen wir am WoE nochmal wegfahren? In den Harz? – Ich muss mal raus!“ Ups! Ich daheim schnell diverse Unterkünfte abtelefoniert, ein Zimmer gebucht und Freitag Mittag waren wir auch schon unterwegs. So schnell kanns gehen.

Wir schnurrten bei den Schwiegis vorbei und am Samstag machte sich der Gatte auf ins Sportstudio und ich ging nochmal zu Huttaler Widerwaage (HWN 128). Ich bin dort bereits am 23.05.2019 gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich den Wanderpass und das Sonderstempelheft für den Harzer Hexenstieg. Manche Stempel werden allerdings in mehreren Heften gesammelt. So auch die Nr. 128 – die fehlte mir jetzt noch im Begleitheft des Harzer Steigers.
Da mein Fuß noch keine langen Märsche verkraftet, sind Strecken von max. 8 km derzeit das Maß der Dinge und ich suchte mir diese kurze Wanderung aus. (Ja, ich weiß … „wandern“ fängt bei mir auch erst bei über 10 km an – alles andere sind Spaziergänge).

Hin und zurück knapp 5 km. Den Stempel ins Heft gedrückt und gerade den Rucksack geschultert höre ich plötzlich … „Ah, might as well jump (jump)
Might as well jump…. !“ Ganz recht! Durch den lauschigen Wald dröhnte 80er Jahre Rock. Wer bitte macht den sowas?
Nicht falsch verstehen, ich mag Musik… ich mag sogar das Lied … aber doch nicht an diesem Ort! Es dauerte nicht lange da kam mir eine fünfköpfige Gruppe entgegen und aus einem der Rucksäcke plärrte diese Musik. Hätte ich an dem Tag hinter denen herlaufen müssen, ich wäre irre geworden. Das hat nun zur Folge, dass ich mir zukünftig auch ein paar Ohropax in den Rucksack stecken werde.

Genossen haben wir drei die kleine Runde trotzdem und freuen uns schon auf die nächsten Strecken im Harz.
Den Nachmittag habe der Gatte und ich in Braunlage verbracht, Eis schnabuliert und für mich nach ein Paar neuen Wanderschuhen geschaut. Abends waren wir dann mit den Schwiegereltern und Schwager / Schwägerin zum Essen verabredet. Ein schöner Ausklang, denn morgen fahren wir ja schon wieder nach Hause.

Jetzt hüpfe ich noch rüber zu Andreas Samstagsplausch und schaue mal, wie eure Woche so gewesen ist.

Samstagsplausch [35|20]

Dieser Blog ist nicht politisch und soll es auch nicht werden. Allerdings hat mich in der letzten Woche sowohl das politische Geschehen in der Welt als auch in unserem Land beschäftigt.

Ich habe die Wahlkampfreden der beiden Protagonisten von Amerika verfolgt. Bei den Ausführungen des Amtsinhabers ist mir wirklich schlecht geworden. Dieser Egomane kann tatsächlich nur gut dastehen, indem er alle anderen diffamiert, beleidigt und klein macht. Was für eine armselige Gestalt! Anstatt sich mit einem offensichtlichen Problem zu beschäftigen, schickt er die Nationalgarde um das Problem im wahrsten Sinne des Wortes „niederzuschlagen“.

Die Proteste der Sportler der großen Sportarten der USA sind großartig. Konnte der Präsident die Meinungsäußerungen der Basketball und Baseball Profis noch lapidar abtun, wurde er bei den Eishockeyspielern schon giftiger. Komisch, oder? Basketball spielen überwiegend farbige Menschen … such mal einen schwarzen Eishockeyspieler! Man kann für die Bevölkerung in Amerika nur hoffen, dass dieser Albtraum bald ein Ende hat.

Sein Herausforderer wirkt zwar sehr zahm aber ich glaube, dieses Land braucht dringend jemanden der Ruhe in dieses Chaos bringt.

Hierzulande haben die Menschen ganz andere Probleme. Ich habe mich sehr über die anstehenden Demonstrationen in Berlin geärgert – bin aber auch zwiegespalten.

Auf der einen Seite sind die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht hohe Güter, die nicht einfach eingeschränkt / abgeschafft werden dürfen, nur weil das was gesagt, oder für das gekämpft wird nicht der eigenen Anschauung entspricht. Demokratie muss Anderes auch Aushalten.

Darf man aber hinnehmen, das rechte Kräfte diese Plattform nutzen, sich unter die friedlichen Demonstranten zu mischen und so ihr explosives Potpourri von „Wahrheiten“ verbreiten? Darf man zulassen, dass ein Virus sich wieder unkontrollierbar ausbreitet, weil einige dieser Menschen mit Plakaten herumlaufen auf denen zu lesen steht „Ich habe ein Recht auf Infektion?“
Ich bin gespannt wie die Demonstrationen verlaufen werden. Ich hoffe sehr, dass es keine Ausschreitungen gibt.

Schnitt! Genug der Ernsthaftigkeit. Diese Woche habe ich weiter an meinem Blog gearbeitet. Die Kategorien werden verschlankt. Derzeit fällt das noch nicht wirklich auf, weil ich die Posts von über 10 Jahren neu sortiere. Ziel ist es weniger Kategorien und einheitliche Schlagworte zu haben. Vielleicht wird noch eine Schlagwortwolke installiert. Das muss ich mir aber erst mal anschauen. Eins nach dem Anderen.

Neben den Tüfteleien am Blog habe ich genäht. Das Projekt stand aber zu Beginn unter keinem guten Stern. Na ja, eigentlich darf ich nicht dem Projekt die Schuld geben. Mit Kopfschmerzen nähen ist eben keine gute Idee. Nach diversen Pannen ist nun aber das erste Kleidchen fertig und Nummer 2 liegt auch schon unter der Maschine.

Auch mit der Kamera bin ich wieder losgezogen.

Hier seht ihr die Ausbeute meines Tuns.

Es ist wie verhext. Fiene schaut auf jedem Foto wie die strenge Hauslehrerin Fräulein Rottenmeier. Es fehlt nur noch die Brille.

Dafür grinst Hetty über ihr ganzes Hundegesicht.

Aber sie kann auch ganz weich schauen … bis ganz tief in meine Seele.

Morgen sind wir bei meiner Mama zum Essen eingeladen. Erst gehen wir aus und später gibt es noch Waffeln. Wir werden also morgen kugelrund gefuttert sein. Darum schlüpfe ich jetzt noch zu Andrea an Kaffeetisch zum Plauschen. Wer weiß, ob ich morgen noch an die Kaffeetafel passe 😉

Samstagsplausch [34|20]

Nachdem die Woche recht ruhig begonnen hatte, kam am Mittwoch WordPress mit einem Paukenschlag um die Ecke.

Ich kann nur noch in dem neuen Block Editor schreiben und das ist eine große Umstellung. Da bin ich wirklich ein Gewohnheitstier.

Wie ich mich so an diese neue Optik ran tastete, wollte ich gleich mal rausfinden, warum plötzlich die Schriftfarbe des Menüs auf meinem Blog verändert ist (so ein quitschiges Grün) musste ich auch noch feststellen, dass mein Blog Theme „Chaotik Soul“ nicht mehr unterstützt wird. Merde!

Jetzt habe ich mich zu einer Umstellung durchgerungen und schon ein bisschen was verändert. In der nächsten Zeit wird sich der Bereich „Kategorien“ noch ein wenig verschlanken und einiges zusammengefasst.

Jetzt aber mal was anderes. Was habe ich denn sonst noch so gemacht? Ich habe den Einkochautomaten erneut bestückt und Zimtpflaumen eingekocht. Diese werden wir uns ganz vorzüglich zu Milchreis schmecken lassen. Das Rezept verlinke ich in den nächsten Tagen in einem Post aus der Reihe „Ab…ins Weck“.

Außerdem … und jetzt alle mal aufgepasst …. habe ich endlich die Milchzwerge gebacken! TUSCH! TAADAA!

Ich habe zuerst befürchtet, dass mir der Teig misslungen wäre. Trotz, dass ich mich peinlich genau an das Rezept gehalten hatte, verfügte der Teig über keinerlei Spannung und an einen Fenstertest war nicht zu denken. Ich war schon versucht ihn in die Tonne zu kloppen aber dann stellte ich die Schüssel einfach über Nacht in den Kühlschrank. Am Morgen war er weiter aufgegangen und so bugsierte ich den Klumpen vorsichtig aus der Schüssel und noch vorsichtiger stach ich die Teiglinge ab, um sie in die Form zu geben.

Sehen die Brötchen nicht toll aus? Ich sage euch, sie waren köstlich und haben den Backtag nicht überlebt.

Ansonsten war eher wenig los. Ich habe mich im Planschbecken abgekühlt, habe Hausarbeit erledigt und heute sind die Mädels wieder zu ihrem Recht gekommen.

Nun werde ich den Samstag ausklingen lassen. Im Schlabberdress lasse ich mich an Andreas Kaffeetisch nieder, um noch eine Runde mit euch zu plauschen. Vielleicht lasst ihr mir eine kurze Info da, wie ihr das neue Design findet. Darüber würde ich mich sehr freuen.