Meine Süße

Ach, wie war es nur als du noch nicht hier warst. Sicher, ich hatte meine beiden schwarzen Lieblinge. Beide schenkten und schenken mir täglich Freude und Spaß und sind zwei richtig gute Kumpel aber …..

Meine Süße!

Du bist mein Herzhund. Ich hoffe, ich kann dir in deinem Hundeleben das zurückgeben, was du mir täglich schenkst.

“ I’ll be the wal that protects you
From the wind and the rain,
From the hurt and pain. „

Bryan Adams – All for love

Auf der Pirsch

Liebe Mama,

heute war ich wieder mit Frauchen alleine unterwegs. Das macht mir immer besonders viel Spaß weil wir fast immer woanders hin fahren.

Zuerst sind wir wieder mit der Schaukelkiste losgerumpelt. Inzwischen macht mir das gar nichts mehr aus … ich weiß ja, dass wir was spannendes unternehmen.

Nach ein paar Minuten waren wir schon am Ziel. Raus aus dem Auto und wir waren im Feld. Eine große Wiese haben wir überquert, sind zwischen Kornfeldern lang gelaufen und dann wieder eine riesige Wiese, die an den Wald grenzt. Ich konnte nach Herzenslust rennen und schnüffeln aber heimlich habe ich immer ein Auge auf Frauchen. Ist das bei dir auch so, dass du immer aufpassen musst, wo deine Zweibeiner hin laufen? Die laufen Kreuz und Quer!  Ich passe immer auf, dass mein Frauchen nicht verloren geht. Die hat ja schließlich nicht so eine gute Nase wie ich.

Dann haben wir wieder ein lustiges Spiel gemacht. Ich durfte sitzen und zuschauen wie Frauchen Tennisbälle, Bälle an einer Schnur, kleine Dummys …. alles flog durch die Luft und Frauchen hat auch alles wieder eingesammelt. Immer wieder ist sie los gelaufen und ich habe zugeguckt … ein lustiges Spiel.

Was besonders schön war … für mich … es hat die ganze Zeit geregnet. Super! Viele Pfützen und Matsche und Frauchen lässt mich dann auch richtig rumwatzen.

Plötzlich nimmt Frauchen mich an die Leine. „Left“ …. ich weiß, was das bedeutet und setzte mich an ihr linkes Bein. Ganz langsam schleichen wir uns vorwärts. Frauchen zieht den Windtester aus der Weste, pustet etwas Puder in die Luft und wir schleichen weiter. Immer wieder bleiben wir stehen und ich setze mich neben Frauchen und dann sehe ich sie… Rehe. Zwei Rehe stehen auf der Wiese und äsen. Wir stehen unter dem Wind so dass wir immer näher an die beiden großen Tiere heranschleichen können.

Auf ca. 30 Meter kommen wir an sie ran. Plötzlich stehen die beiden wie angewurzelt und schauen zu uns rüber. Frauchen hockt sich neben mich und ich sitze da … Nase im Wind, Brust raus! Dann hat Frauchen die beiden aus ihrer Spannung erlöst. Sie ist aufgestanden, hat in die Hände geklatscht und dann sind die beiden abgedüst. Ich geb ja zu … am liebsten wäre ich mal hinterher geflitzt und ich konnte mein Glück kaum fassen … nachdem die beiden aus meinem Sichtfeld verschwunden waren machte Frauchen mich von der Leine los…. und ab!!!

Ich war gerade im vollen Tempo da hat Frauchen Musik gemacht „TÜT – TÜT“, Hier-Pfiff nennt sie das und ich kann gar nicht anders …. ich drehe mich rum und düse im Sausetempo zu ihr zurück und da hat sie mein SUUUUUPPPPER-Leckerchen gezückt! Hundeleberwurst aus der Tube ahhhhhhh, schlabber!

So ein spannender Spaziergang. Das wollte ich dir unbedingt mal schreiben Mama. Jetzt liege ich auf Herrchens Couch und ruhe. Viele goldige Schlabberer sende ich der Golden Worker Familie und natürlich auch meinen „Erst-Zweibeinern“ Norbert und Angelika.

WUFF

Liegen und Bleiben!

Heute war wieder Zeit für ein ausgedientes Ruhetraining. Delphin soll ja, so die Theorie, erst aus ihrer Box kommen, wenn sie gerufen wird. Außerdem soll sie natürlich ruhig warten. Deshalb sind wir heute in’s Gelände gefahren und haben an einer Bank angehalten. Alles so wie immer. Aussteigen, Kofferraumhaube auf, Weste anziehen, Leine Umhängen…. Fiene liegt brav in ihrer Box und guckt zu… ein feines Mädchen. Ich mache die Tür des Kennels auf und gebe das Kommando „bleib“, drehe mich um, gehe zur Bank, setze mich und lese eine Zeitung. Nach ca. 5 Minuten stehe ich auf und lobe Fienchen ausgiebig. Trotz offener Tür ist sie brav liegen geblieben.

Und gleich weiter zur nächsten Übung. Delphin angeleint, aus dem Auto raus und dann habe ich mich wieder auf die Bank gesetzt und gelesen. Zuerst war mal Schnuppern angesagt aber (ich habe auf die Uhr gelunzt) nach genau 1,5 Minuten hat sie sich hingelegt, den Kopf auf die Pfoten, einmal tief geschnauft und dann lag sie da. Wie ein alter Hase erfahrener Jagdhund.

Zur Belohnung gabs dann noch 3 Vorans auf unser Einweisestäbchen natürlich immer in einer anderen Version:

1. Fienchen und ich gehen (Fienchen bei Fuß) gemeinsam zu dem Stäbchen und sie sieht, wie ich ein Dummy hinlege. Wir drehen um und bei Fuß gehts wieder zurück zum Startpunkt. Entfernung ca. 10 Meter. Einweiseritual – GET OUT! Die Kleine losgedüst, Dummy geschnappt und zurück zu mir und da haben wir dann eine dicke Party gefeiert.

2. Fienchen bleibt am Startpunkt sitzen und ich laufe in einem großen Bogen zu dem Stäbchen. Sie sieht wie ich das Dummy auslege und wie ich in dem selben großen Bogen zu ihr zurückkomme. Einweiseritual – GET OUT! Schnurgerade flitzt sie los, Mäuselsprung auf das Dummy, geschnappt (wie eine Zigarre) und sofort zu mir zurück. Und wieder Party!!!

3. Fienchen bleibt am Startpunkt sitzen und ich laufe wieder in einem großen Bogen zu dem Stäbchen. Das Dummy wird hinterlegt und ich laufe weiter von Fienchen weg. Nun bilden das Stäbchen, Fienchen und ich ein Dreieck. Das Kommando „HIER-PFIFF“ Fienchen läßt dass Dummy links liegen, kommt zu mir an meine linke Seite, Einweiseritual – GET OUT! YEEEAAAHHHH!!!! Du bist ein kleiner Wunderhund!

Danach haben wir natürlich ausgiebig gespielt und getobt. Nun liegt sie friedlich schnorchelnd auf der Couch …. meine Süße!