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2015_12_04

Barbaratag

Einer der schönsten Bräuche, die sich um Heilige ranken, ist das Schneiden von Obstbaumzweigen am 4. Dezember. Es ist der Namenstag der Heilige Barbara, die sich als Christin bekannte und deshalb von ihrem Vater hingerichtet wurde. Das jedenfalls besagt die Legende. Auf dem Weg zum Gefängnis soll sich ihr Kleid in einem Kirschzweig verfangen haben, den sie abpflückte und mitnahm. Barbara wurde zum Tode verurteilt und am selben Tag erblühte der Zweig. Frühlingshafte Obstbaumblüten im Winter – das ist etwas ganz Besonderes. Gerade deshalb freuen wir uns so sehr darüber, in der dunklen Zeit vor Weihnachten mit zarten Farben eine Ahnung von dem erwachenden Leben im neuen Jahr zu bekommen. Und das ist wohl auch der Sinn dieses Brauchs, der in ganz Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz bekannt ist. Die Zweige verheißen Lebensfreude und Hoffnung.

Barbarazweig
(Bildquelle: lillisneueradventkalender.blogspot.com)

Damit er hoffentlich an Weihnachten blüht sollte man ihn ein bisschen pflegen.

Am besten legt man die frisch geschnittenen Zweige über Nacht in lauwarmes Wasser und stellt sie am nächsten Tag in eine Vase. Ein heller Platz eignet sich gut, an dem es weder zu kalt noch zu warm ist. Das Wasser wechselt man am besten alle zwei bis drei Tage. Es sollte nicht zu viel Wasser in der Vase stehen, das ist eigentlich wie bei allen Blumensträußen, denn sonst faulen die Stängel.

 

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