Samstagsplausch [52|20]

Unaufhaltsam nähern wir uns dem Jahresende. Heute ist schon der zweite Weihnachtsfeiertag und ich muss sagen, der GöGa und ich genießen die Zeit auf der Couch.

Gestern prasselte der Regen aufs Dach, der Wind sticht ums Haus. Kein Wetter das dazu einlädt einen Winterspaziergang zu machen. Nun ja, natürlich müssen die Hunde raus, aber wenn ich fürs Viecherl sauber machen so lang brauche wie für den Spaziergang … dann finde ich das auch eher unschön.

Es soll ja Vierbeiner geben, die laufen schön gesittet auf dem Weg, meiden Pfützen und Äcker oder es reicht ihnen gar ein Gang durch das Städtchen. DAS ist hier eindeutig nicht der Fall. Meine Hunde sind waschechte Dreckspatzen. Sie flitzen durch jede Pfütze, nehmen jeden Graben mit und die Labradorfraktion hat sich zeit ihres Lebens regelmäßig in unaussprechlichem gewälzt. Da bin ich den Goldstücken wirklich dankbar, die auf diese Art der Parfümierung verzichten.

Diese Woche kam noch die ein oder andere Weihnachtskarte hier an. Ich habe unseren „Weihnachtsbaum“ geschmückt und noch ein bisschen weiter dekoriert. Die letzten kleinen Einkäufe wurden erledigt und dann war schon Mittwoch und der GöGa hat den Kartoffelsalat gemacht.
Am 24. haben die Freundin und ich uns zu einer kurzen Hunderunde getroffen und im Anschluss wurden noch Geschenke getauscht.

Im Laufe des Dezembers habe ich von meinen Hundefreunden aus der Trainingsgruppe einige sehr schöne Geschenke bekommen. Schokonikoläuse, eine Christbaumkugel, eine Hundepfeife am Band, einen Gutschein vom Wolldealer, selbstgemalte Bilder und Karten, einen großen Glasanhänger, Wildschweinleberwurst, noch eine Hundepfeife am Band… ich hab mich wirklich sehr gefreut.

Den Heiligen Abend habe ich sehr gemütlich verbracht. Im Kuschelanzug auf der Couch sitzend habe ich mit der Familie einen langen FaceTime Anruf getätigt. Auch die kleinen Patenmäuse können sich jetzt schon länger aufs Telefonieren konzentrieren und habe mir viel über das Christkind erzählt. Beim Geschenke auspacken war ich dann live dabei und ich habe mich sehr gefreut, dass die kleinen ein Päckchen öffneten und dann damit spielten … die restlichen Geschenke waren vergessen. Schön, wenn sie nicht im Konsumrausch gleich alles aufreißen und nichts wirklich wahrnehmen.
Als der GöGa dann um 22:15 vom Dienst kam haben wir noch ein bisschen in die Flimmerkiste geguckt und geschwatzt.

Heute ging der Tag schon mit Endstess los. Um kurz vor fünf hörte ich ein zaghaftes Fiepen. Schnell hüpfte ich aus dem Bett und huschte die Treppe runter. Dort saß Hannes hechelnd in seiner Box. Also schnell die Tür zum Garten aufmachen und den alten Mann ins Freie lassen. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich feststellen, dass es in der Nacht knackig kalt war. Raureif glitzert auf den Bäumen und Büschen. Noch ein paar Streicheleinheiten verteilt und dann scheiterte ich an dem Versuch nochmal einzuschlafen. Also kroch ich leise wieder aus den Federn und nun sitze ich schon eine Weile am Rechner.

Voller Freude habe ich in Andreas Samstagsplausch gelesen, dass es mit ihrem Mann weiterhin bergauf geht und er die Intensivstation verlassen konnte. Ich hoffe sehr, liebe Andrea, dass er bald nach Hause darf ♥

52 – Die Foto-Reise Woche 30/52

Das Thema / Stichwort für die dreißigste Woche der „52“ – Die Fotoreise lautet: „Natur“.

Zwei, die ich gerne im Garten habe. Lavendel und Hummeln. Dieses Jahr hatte ich zwei Erdhummelnester im Garten. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Jetzt verlinke ich Beitrag Nr. 30 noch bei Martin und freue mich schon auf das Thema der nächsten Woche.