Immer wieder montags [12|20]

Ich freue mich jeden Montag auf die neuen Satzfragmente. Gerade in Zeiten wie „diesen“ halte ich mich gerne an liebgewonnenen Gewohnheiten fest. Über meine Rituale habe ich ja jetzt bereits zwei Mal (hier und hier) berichtet und inzwischen ist der Besuch bei Anni um den Starter zu kopieren auch zu einem solchen geworden.

1. Der Frühling hat offiziell am 20.03. begonnen. Natürlich sieht man ihn hier und da schon. Bei uns im Garten ist, sozusagen über Nacht, die Forsythie explodiert. Das ist ein untrügliches Zeichen.

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2. Sonne kann ich derzeit gut gebrauchen, denn auch wenn es kalt ist, ist es mit Sonne doch einfach viel besser.

3. Ich finde Hörspiele einfach fantastisch. Ich höre seit meiner Kindheit die drei ??? und auch die 5 Freunde habe ich gerne gelauscht. Jeden Abend leierte der Kassettenrekorder.

4. Mein Lieblings – Folge der drei ??? ist die erste „Der Superpapagei“. Verrückt, mit dem Lernen von Vokabeln habe ich mich immer schwergetan aber noch heute kann ich die meisten Folgen mitsprechen.

5. Mir geht da sofort: „Ich bin Blackbeard der Pirat! Meinen Schatz vergrub ich in finsterer Nacht, wo die Toten halten ewig Wacht. Johoo – und ’ne Buddel Rum!„,  durch den Kopf.

6.  … mein Tipp… einfach mal reinhören.

7. Diese Woche wird schön, weil ich ganz entspannt einfach meine täglichen Aufgaben erledigen werde. Die Tatsache, dass ich mich nicht mit anderen treffen kann verschafft mir Zeit mit mehr als sonst mit meinen Hobbys zu beschäftigen. Ich werde diese Zeit gewiss nicht mit mehr Pflichten vollstopfen, sondern mit schönen Dingen. FaceTime mit meinen Patenkindern und Geschwistern, Nähprojekte. Blogs besuchen usw.

Ich wünsche euch allen (trotz oder gerade wegen all der Sorgen) eine gute Zeit, passt auf euch und eure Lieben auf. Bleibt gesund aber vor allem …. #bleibtzuhause

In Kooperation mit Martin gibt es den Montagsstarter jede Woche bei Antetanni. Danke euch für die schöne Aktion.

Rituale| 2

… oder … was zähle ich zu meinen „täglichen Aufgaben“ und was sind die „Tagesaufgaben“.

Nachdem ich zu meinem Post „Rituale“ vom vorletzten Sonntag viele liebe Kommentare bekommen habe, lag der Gedanke nah, noch ein bisschen näher auf dieses Thema zu schauen.

Was sind also die „täglichen Aufgaben“? Der Tag beginnt mit Betten machen. Von Montag bis Freitag ist das meine erste Amtshandlung. Ist mein Mann am WoE zu Hause, liegt er meist länger in den Federn als ich – also fällt diese Aufgabe dann an ihn.

Nach dem Frühstück, wenn mein Göga um 7:00 das Haus verlassen hat, wird die Küche schnell gereinigt und die Spülmaschine angestellt. Eine Ladung Wäsche in die Clementine gestopft, gelüftet und dann verlasse ich das Haus für meine morgendliche Hunderunde.

Wieder daheim, werden die Fiecherl gefüttert, die Überwürfe vom Sofa ausgeschüttelt und ordentlich hingelegt und die Kissen aufgeschüttelt. Danach ist Pause und Zeit für meinen zweiten Kaffee.

Jetzt werfe ich einen Blick auf meinen Wochenplan (meist habe ich das am Abend zuvor schon getan). Was sind die „Tagesaufgaben“?

Rituale

Morgen wären das zum Beispiel: oben Staub saugen, die Treppe fegen und wischen. Erdgeschoss saugen und wischen, im Wohnzimmer das Körbchen reinigen (Decken waschen usw.).  Außerdem muss ich ein Paket zur Post bringen und einige Kleinigkeiten einkaufen. Zum Schluss wird noch der Schreibtisch aufgeräumt und abgewischt.

Gegen Mittag wird pausiert und natürlich auch gegessen. Man muss sich ja für die nächste Runde stärken.

Wenn die Arbeiten erledigt sind, geht es später am Nachmittag nochmal mit den Hunden und dann ist Zeit für Stricken, Häkeln, Nähen oder, oder, oder.

Natürlich gibt es noch andere Rituale …. die ich euch in einem anderen Post vorstellen werde.

 

 

 

 

 

Samstagsplausch [12|20]

Diese Woche war ich wirklich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wollte ich mich informieren, auf der anderen Seite ging mir das alles umspannende Thema völlig auf die Nerven.

Die Zahlen ängstigen mich. Die Nachrichten über die vielen Toten in Italien ängstigen mich. Das die Waffenkäufe in den USA sprunghaft ansteigen ängstigt mich (wundert mich aber nicht). Zwischen all diesen erschreckenden Bildern, Zahlen und Fakten sieht man aller Orten Menschen das schöne Wetter genießen, gemeinsam ein Eis essen und einen Skaterpark bevölkern ….. „HEY, IHR DEPPEN, GEHT’S NOCH????“

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Ich traf einen ehemaligen Kollegen im Supermarkt und wir unterhielten uns kurz. „Das Virus sei vorsätzlich freigesetzt, um die Wirtschaft zu zerstören und die Welt neu zu ordnen! Außerdem würde das alles nur künstlich aufgebauscht und die Zahlen wären Fake!“ Ich fragte, ob das sein Ernst sei… „Ja!“ … OK, Gespräch beendet. Ich hätte ihm einen Aluhut schenken sollen. Was soll man denn bitte von solchen Aussagen halten?

Nun gut. Themenwechsel. Vor zwei Wochen habe ich bei der Foto Challenge mitgemacht und seither die Kamera nicht mehr angefasst. Überdosis würde ich sagen.

Was mich diese Woche echt wahnsinnig gemacht hat, war die Suche nach Mehl und Hefe. Gestern, gestern bin ich endlich fündig geworden. Es ist doch einfach unfassbar. Wo lagern die Leute den ganzen Kram, den sie jetzt horten? Ich kaufe 2 Päckchen Mehl. Wenn ich das eine verbacken habe, besorge ich beim nächsten Einkauf ein neues Packerl. In diesen Zeiten könnte ich mir vielleicht noch ein drittes Päckchen hinstellen … aber doch keine 20.

Hefe

Da ich schon nicht mehr damit gerechnet habe in nächster Zeit Hefe kaufen zu können, hatte ich inzwischen Hefewasser angesetzt. Damit werde ich nächste Woche den ersten Brotbackversuch machen. Ich bin schon sehr gespannt.

Im Übrigen war meine Woche ruhig. Oft musste ich lange auf meinen Göga warten. Er arbeitet in einem systemrelevanten Beruf…. ein Erlass jagte den nächsten … da war es nix mit pünktlich Feierabend machen. Darum wird am WoE wieder viel geruht, lecker gegessen und einsam mit den Hunden ein Ründchen gedreht.

Ich habe mir für nächste Woche vorgenommen etwas zu nähen. Wie oben erwähnt wird wieder Brot gebacken und ein wenig im Garten wurschteln werde ich wohl auch.

Passt alle gut auf euch auf und bleibt gesund. Wie schön, dass wir uns alle um Andrea’s Kaffeetisch drängeln können zum plauschen, ohne die geringste Furcht das Virus zu verbreiten.