Der 12tel Blick

Dieses Jahr möchte ich mich wirklich intensiver mit meiner Kamera auseinandersetzen. Das tue ich zum einen bei meinen Foto-Hausaufgaben zum anderen lese ich auf einigen Foto-Blogs oder schaue mir youtube Videos zu bestimmten Themen an.

Bei meinen Streifzügen durch das Netz bin ich auf den „12tel Blick“ gestoßen. Ein Motiv, 12 Mal fotografiert, von exakt der selben Stelle. Die Einstellungen sollen möglichst gleich sein. Standpunkt des Fotografen / des Stativs, der gleiche Zoomfaktor usw.

Mein Motiv hatte ich relativ schnell gefunden. Nur mit dem Standpunkt, da hab ich mich wirklich schwer getan. Dann dachte ich, ich hätte einen guten Punkt gefunden und fand das Foto selbst dann doch … naja, bescheiden. Und wie ich nun versuche ein vernünftiges Bild von unseren beiden Kirchtürmen zu bekommen, streift mein Blick ein bisschen weiter nach rechts.

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und ich schaue auf den jüdischen Friedhof unserer Gemeinde. Er ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Heute befinden sich dort noch 705 Grabsteine. Die erste Bestattung ist für das Jahr 1690 nachgewiesen und die letzte fand 1941 statt.

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Diese beiden Motive wähle ich nun für meine erste Teilnahme am 12tel Blick aus. Ich bin mir nicht sicher, wie sich die Bilder im Laufe des Jahres verändern werden. Zumindest beim Friedhof bin ich sicher, dass man ihn im Sommer kaum noch sehen wird.

Im weiteren Verlauf des 12tel Blicks werde ich immer wieder einmal genauer hinschauen und mehr zur Geschichte des Friedhofs schreiben.

 

 

 

 

Samstagsplausch [04|19]

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Arztbesuche. Am Montag, der Neurologe. In regelmäßigen Abständen muss ich dort hin und ihm von meinen Kopfschmerzen berichten. Anfallshäufigkeit, Schmerzstärke und -dauer, mögliche Auslöser usw. Diese Termine strengen mich meist ganz schön an aber diesmal gings.
Auf den Weg bekommen hab ich dann gleich die nächsten Termine… soll ja nicht langweilig werden.

Am Nachmittag war dann wieder Stricken im Generationentreff. Einen kleinen Bericht dazu findet ihr HIER. Ich werkel immer noch an meinem Heavy Metall Tuch. Es will einfach kein Ende nehmen.

Dienstag dann weiter zum Hausarzt. War wichtig, weil ich immer noch diese Erkältung mit mir rumschleppe. Auch diese Woche noch Sportverbot. Das ärgert mich! Ich hatte mich so schön aufgerafft und nun sehe ich ihn schon wieder neben mir sitzen mit einem immer breiter werdenden Grinsen …. der Schweinehund.

Mittwoch, ja der Mittwoch, zumindest der Abend, ist derzeit für Outlander reserviert. Die Bücher habe ich schon gerne gelesen und gehört. Es war nur logisch, dass ich die Serie auch verfolgen würde.

Der Donnerstag und Freitag plätscherten so vor sich hin,  um dann am Freitag Mittag in einem Migräneanfall zu gipfeln. Da war der Drops dann so richtig gelutscht. Allerdings war ich mit den Medis schnell am Start und so ging es heute schon wieder besser.

Nach dem Wochenendeinkauf und der Hunderunde im pappigen Schnee gings ab vor den TV. Biathlon in Antholz. Biathlon gucken ist ein fester Termin denn, nicht nur ich sitze vor dem TV, sondern auch zwei Freundinnen. Eine schaut knapp 50km hinter München, die andere ca. 10km neben Trier. So fiebern wir mit. Runde für Runde und Schuß um Schuß. Unsere Gespräche führen wir derweil über einen Messenger.

Jetzt sitze ich am PC, lese schon mal einige Posts vom Samstagsplausch, schwelge in der Musik der „guten alten Zeit“ und plane die neue Woche. Die Nähmaschine soll mal wieder schnurren und ich hoffe, ich kann auch wieder die Laufschuhe schnüren … was ich höre wollt ihr wissen? …

 

Heute ist ein besonderer Tag ♥

Heute vor neun Jahren wurden sie geboren. 9 kleine Golden Retriever und eine davon, meine Delphin.

Zimtschnecke, Goldschnäutzchen, Goldmurkel, Furzemuckel, Fienchen, Fienuckel ….

Du bist mein Seelchen, fast immer artig, ein liebenswerter Hund. Ich kenne niemanden, den du nicht ganz schnell um die Pfote gewickelt hast. Durch dich hat sich in meinem Leben so viel verändert. Ich habe Leute und Gegenden kennen gelernt die ich ohne dich und den Dummy Sport nie getroffen hätte.

Mit dir durchs Leben zu gehen ist einfach nur – angenehm. Du bist eine zuverlässige, ruhige Begleiterin und manchmal, kann man sich über dich einfach nur köstlich amüsieren.

Ich wünsche dir und allen deinen Geschwistern noch viele glückliche Jahre mit euren Familien. Bleibt alle gesund und munter ♥

Heute denke ich besonders an Marion und Kaylan, Fienes Bruder, der viel zu früh gestorben ist. Das Kerzchen hier, brennt heute auch für ihn.

Diese Bilder sind nun von heute und man sieht, aus dem Goldschnäutzchen ist ein Grauschnäutzchen geworden.

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Und jetzt, gehts mit viel Elan ins neue Lebensjahr ♥

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