Holler, die Waldfee!

… nein, nein … ich habe mich nicht vertippt.

Auf der Bucket List für diesen Monat steht: »Holunder verarbeiten«. Das habe ich gemacht und aus dem ersten geernteten Kilo Holunderbeeren wurde ein sehr schmackhafter Essig.

Ein bisschen fummelig ist es schon, die noch unreifen Beeren von den Dolden zu sammeln. Ist das erledigt, kann man die reifen Früchte ganz einfach mit einer Gabel abstreifen.

  • 1000 g Beeren
  • 1000 ml Essig (heller Balsamico)
  • 600 g brauner Zucker
  • Gewürze: Nelken, Piment, Wacholderbeeren, eine Zimtstange, ein Sternanis

Zubereitung:

Als nächste erhitzt man den Essig zusammen mit dem Zucker, bis sich dieser aufgelöst hat.

Dann gibt man die Gewürze dazu. Ich habe alles in ein Tee-Ei gemacht und dieses in den Topf gehängt. Die Zimtstange kam direkt in die Flüssigkeit.

Nach 5 Minuten kommen dann auch die Holunderbeeren in den Topf, um dort weitere 10 Minuten zu köcheln.

Jetzt kann man den Herd ausstellen und den Essig mit den Beeren und Gewürzen abkühlen lassen. Ich habe alles über Nacht ziehen lassen.

Am Morgen habe ich das Gemisch durch ein feines Sieb geschüttet und die Beeren wurden noch leicht ausgedrückt.

Der leckere Essig wird dann nur noch in heiß ausgespülte Flaschen gefüllt und ist fertig zum Verzehr. Natürlich eignet er sich auch als Geschenk.

Ab… ins Weck! {1/22}

Könnt ihr euch erinnern? Bei den Sonntags Top 7 vom 15.05. habe ich erwähnt, dass ich mit der Besten im Kino und vorher, ganz dekadent, Kaffeetrinken war. Wir haben dort beide eine Lemon Curd Tarte genossen und seither ging mir diese Köstlichkeit nicht mehr aus dem Sinn.

Es schmeckt einfach … göttlich ♥

Jetzt werde ich als Nächstes versuchen, eine Zitronentarte zu backen.

Wie immer könnt ihr euch das Rezept hier herunterladen und weil es absolut zum Thema passt, verlinke ich auch noch bei Niwibo sucht … Küchengeplauder

Ab… ins Weck {1/21}

Im Beitrag zum Jahresprojekt Garten für den Monat Juli hatte ich schon kurz erwähnt, dass die schwarze Apfelbeere (Aronia) in diesem Jahr reichlich Beeren trägt.

Das Gewächs erfüllt hier im Garten mehrere Aufgaben. Es ist Sichtschutz, die Blüten sind bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt und die Vögel naschen die Beeren gerne. Allerdings können auch wir Zweibeiner von den kleinen schwarzen Perlen profitieren.
Die Früchte haben einen säuerlich-herben Geschmack, sind reich an Vitamin C und Folsäure und sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Zum rohen Verzehr sind die Beeren weniger geeignet da sie eine leicht abführende Wirkung haben.
Verarbeiten kann man sie zu Sirup, Gelee oder auch Likör. Getrocknet kann man die Beeren wie Rosinen verwenden oder auch als Tee aufbrühen.

Ich habe mich heute für einen Sirup entschieden. Die Herstellung ist denkbar einfach allerdings färben die Beeren höllisch – also zieht man sich besser ein altes T-Shirt oder eine Schürze an.

Der Sirup ist vielseitig verwendbar. Einfach ein Löffelchen ins Wasser geben, oder ein Schnapsgläschen voll in eisgekühlten Sekt oder ein Spritzer in Joghurt oder Skyr rühren, auf Vanilleeis …. ihr seht, da geht so einiges.

Wie immer könnt ihr euch das Rezept hier herunterladen und weil ich mich über diese schnelle Leckerei so freue, gehts damit noch ab zum Freutag ♥