„Königliche“ Geschichten ;)

Nun gut, ich gebe zu… nicht wirklich „königlich“ aber da die älteste Dame im Haus, Cosma, ja liebevoll Queen Mum genannt wird erklärt sich so ja der Titel des Posts.

Cosma, bald 13 Jahre alt hat ja schon länger das ein oder andere Zipperlein. Durch die doch lange Kälteperiode dieses Winters sind ihre Gelenke  etwas mehr eingerostet als in den letzten Jahren. Der Zahn der Zeit nagt an meinem alten Mäuschen. Vor einigen Monaten sind diverse kleine Knubbelchen in der Gesäugeleiste festgestellt worden, die wir aber nur beobachten. Mit dem Aufstehen wird es schwerer und auch die Kondition lässt langsam nach.

Sie selbst würde es nie zugeben oder zeigen, dass ihr für diese Runde oder für dieses Dummy die Kraft fehlt. Bei jedem Spaziergang mit dem Rudel stürmt sie voran und zeigt den anderen wo es lang geht. Wenn ich für Fiene ein Dummy werfe steht sie in den Startlöchern und ist bitter entäuscht, dass es nicht für sie war und mindestens ein Suchendummy muss ich für sie reservieren.

Ja, noch so eine Veränderung. Aus den 500g Standard Dummys sind inzwischen Welpen- oder sogar Suchendummys geworden. 500 g sind einfach zu viel. Sicher, sie würde alles geben um auch dieses zu mir zu schleppen aber da schütze ich sie ein bisschen vor sich selbst.

Vor 3 Wochen nun ist etwas passiert, was Cosma seit vielen Jahren nicht mehr passiert ist …. nennen wir es mal …. ein „Malheur“. Zuerst dachte ich mir nichts dabei aber ich beobachtete sie. Auf unseren Runden viel mir auf, dass sie plötzlich oft und wirklich viel pieselte. Ich kontrollierte ihre Körpertemperatur aber alles war in Ordnung. Als nächstes stellte ich fest, dass sie plötzlich viel, viel mehr trinkt als üblich. Dann nach ein paar Tagen „ups – Malheur“ … Nun haben wir heute Blut abnehmen lassen um zu kontrollieren, ob sie vielleicht einen Diabetes entwickelt hat.

Bei der allgemeinen Untersuchung wurden zuerst die Knubbel abgecheckt… in Ordnung. Beim Abhorchen von Lunge und Herz … hört sich sehr gut an. Beim Blut abnehmen war die alte Dame sehr tapfer und morgen nachmittag bekommen wir nun die Laborergebnisse.

Möglicherweise ist das Ömmchen ja auch nur ein bisschen inkontinent… das wäre dann ja eines unserer kleinsten Probleme … sie ist doch unsere ….

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Einzelmarkierung

… für Cosma! Tja, so kann s gehen Fiene, wenn man die Läuse im Gehirn nicht bändigt. Aber von vorne.

Die ganze Familie drehte heute eine Morgenrunde an der Haune. Auf unserem Weg kommen wir da an einem ca. 30 x 60 Meter großen Gebiet vorbei welches mit kleinen Bäumchen, hohem Gras und Sträuchern bewachsen ist. Rundrum ist platte Wiese.

Mein Männe stellte sich nun an die Ecke  und warf das Dummy schräg nach hinten in einen Bereich mit hellem, hohen Gras-Bewuchs. Alles war gut zu sehen Flugbahn, Fallbereich und dort musste Madam halt ihre Nase einsetzten.

„Fetch it“ Sie ging raus ballerte über den Fallbereich drehte eine Runde um dann wieder in das Fallgebiet zu rennen, zu suchen und mir schließlich das Dummy zu bringen. Hmm, schön markiert sieht definitiv anders aus!

Nochmal.

Selbes Spiel, nur dass sie diesmal wirklich weiträumig umherrannte! Schluß – Hier-Pfiff! …. Ihr Blick war, nennen wir ihn mal … fassungslos … als ich sie ins Fuß nahm, Cosma ableinte und sie mit „Apport“ schickt.

Cosma, verwundert darüber mal eine Markierung arbeiten zu dürfen, preschte los wuselte durch den Fallbereich um mir recht zackig das 500g Säckchen anzuschleppen. Gut, auf dem Rückweg brauchte sie ein kleines Päuschen. Einmal Dummy ablegen, durchschnaufen und dann aber das Leckerchen abgreifen.

… und jetzt nochmal für Fiene

Die Markierung fällt, sie geht raus, nimmt im Fallbereich  die Nase runter und schwupp, ist sie wieder da. Na also, geht doch!!

Es ist also richtig, Konkurrenz belebt das Geschäft 😉

Technik, die begeistert!

Ich gebe es zu mein neuer, ständiger Begleiter, das Iphone, kann definitiv mehr als nur … telefonieren. Vor ein paar Tagen habe ich zwei neue App’s runtergeladen. Einmal die App passend zu dem Programm OneNote. Dieses nutze ich bereits auf dem Rechner. Jetzt, mit der App, habe ich meine Notizbücher immer dabei. Das Gute ist, füge ich etwas auf dem Handy hinzu…schwuppdi hab ich es daheim auf dem Rechner und umgekehrt. Ich sag nur Cloud! Oh man, wer hätte das noch vor 6 Wochen geglaubt?

Nun aber zu App Nummer 2. Schon lange nervt es mich, dass ich Entfernungen nur grob schätzen kann. Ich suchte also nach einer Möglichkeit mit dem Apfelgerät genau dies zu tun. Entfernungen messen.

Tja, ich hab eine simple App gefunden, die genau diese tut. Mittels GPS drückt man am Startpunkt und am Endpunkt einen Button und schon… zeigt es die Meter an. Das habe ich heute gleich mal getestet.

Ich war mit Fiene und Cosma bei unserem letzten Trainingsgelände. Da habe ich dann zuerst mal die Voranstrecken vom letzten Training abgemessen.

Startpunkt bis Hochsitz    –    ca. 62 Meter (ca. weil es durch das GPS geringe Abweichungen geben kann)

Startpunkt bis „Salzleckstein“    –    ca. 70 Meter

WOW, das hätte ich doch kürzer geschätzt. Jetzt öffnete ich OneNote und dank Siri fällt lästiges Tippen weg und ich spreche alles in mein Notizbuch. Alle Übungsdurchgänge, noch ein paar Fotos gemacht und direkt abgelegt. So einfach kann es sein.

  • Übung 1

Ich hatte die beiden Mäuse etwas abseits abgelegt und ging los um die Dummys auszulegen. Rund um den Hochsitz legte ich drei Dummys aus. Dann ging ich zurück und lief vom Startpunkt aus den zweiten Voranpunkt (Salzleckstein) an. Dort legte ich 4 Suchendummys aus. Zurück bei den Mädels ging es für Fiene los mit Fußarbeit.

Schon komisch… eigentlich mache ich Fußarbeit für mich. Immer wieder kontrolliere ich mich und meine Körpersprache. Gebe ich Zeichen? … Fiene macht ihren Part nämlich gut 😉

Dann richtet ich sie zum ersten Mal auf den Hochsitz aus.

  • Übung 2

Ich werfe in einem Winkel ca. 70° eine Markierung neben die „Voranstrecke“.

Danach drehen wir uns um ca. 90° nach links und ich schicke Fiene auf den 2. Voranpunkt.

  • Übung 3

Vorbei an der Verleitmarkierung schicke ich Fiene zum Hochsitz. Nachdem sie das Dummy bei mir abgeliefert hat. werfe ich wieder eine Markierung diesmal in einem noch spitzeren Winkel zur Voranstrecke.

  • Übung 4

Fiene wartet und Cosma geht Voran auf den zweiten Vertrauenspunkt.

  • Übung 5

Ein weiters Mal schicke ich Fiene zum Hochsitz. Danach darf sie nacheinander die beiden Markierungen einsammeln.

  • Übung 6

Zum Abschluß noch einmal „back“ zum Salzleckstein.

Ich bin zufrieden. Aufgabe für die nächsten Trainings muss sein die Fallstellen der Markierungen näher an die Voranstrecke zu bringen um den Reiz zu erhöhen. Kein Fragen, kein Zögern… alles gut.