Einzelmarkierung

… für Cosma! Tja, so kann s gehen Fiene, wenn man die Läuse im Gehirn nicht bändigt. Aber von vorne.

Die ganze Familie drehte heute eine Morgenrunde an der Haune. Auf unserem Weg kommen wir da an einem ca. 30 x 60 Meter großen Gebiet vorbei welches mit kleinen Bäumchen, hohem Gras und Sträuchern bewachsen ist. Rundrum ist platte Wiese.

Mein Männe stellte sich nun an die Ecke  und warf das Dummy schräg nach hinten in einen Bereich mit hellem, hohen Gras-Bewuchs. Alles war gut zu sehen Flugbahn, Fallbereich und dort musste Madam halt ihre Nase einsetzten.

„Fetch it“ Sie ging raus ballerte über den Fallbereich drehte eine Runde um dann wieder in das Fallgebiet zu rennen, zu suchen und mir schließlich das Dummy zu bringen. Hmm, schön markiert sieht definitiv anders aus!

Nochmal.

Selbes Spiel, nur dass sie diesmal wirklich weiträumig umherrannte! Schluß – Hier-Pfiff! …. Ihr Blick war, nennen wir ihn mal … fassungslos … als ich sie ins Fuß nahm, Cosma ableinte und sie mit „Apport“ schickt.

Cosma, verwundert darüber mal eine Markierung arbeiten zu dürfen, preschte los wuselte durch den Fallbereich um mir recht zackig das 500g Säckchen anzuschleppen. Gut, auf dem Rückweg brauchte sie ein kleines Päuschen. Einmal Dummy ablegen, durchschnaufen und dann aber das Leckerchen abgreifen.

… und jetzt nochmal für Fiene

Die Markierung fällt, sie geht raus, nimmt im Fallbereich  die Nase runter und schwupp, ist sie wieder da. Na also, geht doch!!

Es ist also richtig, Konkurrenz belebt das Geschäft 😉

Klaukenhof ~ Tag 2

Zuerst machten wir an einem Hang halt um dort Doppelmarkierungen zu arbeiten.

Wirklich fieses Geläuf! Farn, Brombeeren und was noch fürn Bewuchs… Wie gut, dass Fiene sich zu diesem Zeitpunkt noch Fallstellen merken konnte… Ich hätte ihr nicht helfen können.

Ortswechsel ….  in den Klippen.  Leider zog sich der Himmel zu und es wurde diesig … kaum Fotoausbeute 😦

Aber, wer sich einen Eindruck verschaffen möchte sollte sich dieses Video mal angucken.

Es war ein Tag mit Höhen und Tiefen. Fiene war sehr müde was sich zum einen in der Konzentration und im Arbeitstempo zeigte.

Es vielen kurz / lang Doppelmarkierungen. Es wurden Fixpunkte erarbeitet. Auf dem Weg zu einem Fixpunkt lag ein Blind….. Der Suchenpfiff wurde „abgefragt“…..

Bei der Übung hat man genau gemerkt, wie müde die Maus war. Sucht sie sonst schön mit tiefer Nase, weil sie dieses Spielchen kennt, guckte sie heute einfach komisch aus der Wäsche dem Fell. Trotzdem bin ich mehr als zufrieden. Die Entfernungen waren „moderat“ das Gelände aber wirklich schwer. Umgestürzte Bäume, diffuse Lichtverhältnisse, schlecht zu sehende Flugbahnen. Trotzdem hatten wir am Ende des Tages alle Dummys drin. Wieder zeigte sich, Fiene lässt sich bereits gut handeln. Zwei Mal hat sie mein „back“ auch auf Entfernung gut angenommen. Aber es zeigte sich auch hier…. Verleitungen…. verleiten 😉

Nach 4 Stunden Training war die Kleine wirklich durch. Als wir im Hotel waren legte sie sich auf ihr Lager und schlief beinahe sofort. Später gingen wir noch mal eine Gassirunde aber selbst da hatte ich das Gefühl, dass sie im Laufen einschlafen könnte.

Zurück auf dem Zimmer mümmelte sie ihr Fressen weg und …. schlief wieder ein. Wir Zweibeiner verbrachten einen sehr schönen Abend mit unseren Seminar-Kollegen. Erst gab es ein leckeres Essen und dann gings Kegeln! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das zum letzten Mal gemacht habe. Es war echt lustig und …. lecker …. ich sag nur Nordsturm 🙂

Alles nur „geklaut“

Durch das Training von Kathrin und dem Glücksritter inspiriert gingen wir heute auf eine „fremde“ Wiese. Diese ist abschüssig und hat auch leichte Wellen. Allerdings bietet sie auch, an ihrem unteren Ende, natürliche Fixpunkte. Gearbeitet haben wir dort noch nicht, weil sie den Sommer über in der Bewirtschaftung war und da will man es sich ja mit dem Landwirt nicht vergrätzen.

Diese Fixpunkte wollte ich nun mit Fiene aus verschiedenen Winkeln arbeiten. Zu meiner großen Freude kam mein Mann mit um mir noch zusätzlich Markierungen zu werfen.

Bepackt mit meinen Dummys lief ich also am unteren Rand der Wiese entlang zum ersten Fixpunkt. Ich machte Fiene auf mich aufmerksam mit einem lauten „Brrrt-Brrrrrt-Jeeeeep“ und warf nacheinander 4 Dummys. Dann lief ich weiter und Fiene stromerte auch weiter. Am nächsten Punkt angekommen wiederholte sich das Spiel.

Helferlein ging mit weiteren Dummys ans Ende der Wiese und bezog seine Werferposition. Nun rief ich die Schnulle zu mir und ohne lange rumzudaddeln richtete ich sie auf den ersten Fixpunkt aus.

Gerade raus, Dummy schnappen und zurück! Kein Problem. Dann der zweite Punkt. Daumen hoch! Jetzt die erste Markierung Entfernung ca. 90 Meter weit! Und was soll ich sagen, die Möhrchen haben Wirkung gezeigt. Sie sprintete raus und hatte das Dummy auf den Punkt.

Nachdem sie dieses Dummy bei mir abgeliefert hat, wurde direkt die nächste Markierung geworfen. Ich drehte sie ab und schickte sie gerade aus voran. Wir drehten uns weiter und sie ging voran auf P1. Zum Abschluß drehten wir uns zurück und sie arbeitet das Mark – perfekt!!

Fiene befand sich auf dem Rückweg als das nächste Dummy in den Fallbereich geworfen wurde. Ich verschiebe den Startpunkt in Richtung Markierung. Dann schicke ich sie nacheinander auf P2 und P1 …. Als letztes ein Voran auf die Memory-Mark Stelle.

Gut – Wenn Frau was zum Mäkeln finden will… dann findet sie auch was! Naja, objektiv betrachtet, war sie bei dem Voran langsamer unterwegs als zu der Markierung aber sie ist raus, wie an der Schnur gezogen und sooooooo weit! Ich hab mich auf den Boden gekniet und sie empfangen. Dann war Zeit für eine Fete auf der Wiese mit rumkullern, zergeln und schmusen.

Zum Abschluß bezog der Helfer Position an einem neuen Startpunkt. Ich schickt Fiene auf P1 und vom Helferlein wurden in dieser Zeit zwei Dummys an den unbekannten Punkt P3 gelegt. Diese lagen auch in höherem Gras so dass sie sie auch nicht direkt sehen konnte.

Aufstellung… Der Helfer klatscht in die Hände. Ich richte sie auf den neuen Punkt aus… und sie geht! Yes Baby …you made my day! Ich liebe diesen kleinen, goldenen Hund!