1000 Volt, Raketenantrieb im Po…

und im Kopp eine Kiste Chinaböller ….

DAS ist Hetty! In der Vergangenheit haben wir ja gezielt an Hettys „Rückweg mit dem Dummy“ gearbeitet.

Für diesen Punkt können wir ganz klar Erfolge verzeichnen. Voran auf den Napf / sichtig ausgelegte Dummys – da sind wir voll im Plan.

Nachdem wir hier, im wahrsten Sinne des Wortes, „Voran“ kommen. Haben wir uns heute an Markierungen versucht…

Ich sags mal vorab… der nächste Trainingsschwerpunkt steht schon fest 😉

 An der Abgabe des Dummys arbeiten wir weiter im Hausflur – abgetrennt vom übrigen Training. Draußen soll der Schwerpunkt weiterhin auf dem schnellen und direkten Zurückkommen liegen.

P.S. … im zweiten Video ist ein Fehler im Vorspann – Markierung muss es heißen und nicht Voran … natürlich

Wer brav ist hat die Lacher auf seiner Seite

oder … Warum einem das Dummytraining die Tränen in die Augen treibt.

Heute hatte sich Anke aufgemacht uns zu besuchen. Patenhund begutachten, großen Hunde bespaßen und noch ein bisschen Schwätzen.

Vorgenommen hatten wir uns Vorans über Vertrauenswege aufzubauen und später in völlig variabler Reihenfolge zu arbeiten.

Gelände angeguckt, Stellen ausgesucht, und schon gings los.

Bild_alle Laufwege und Punkte

1.)

Punkt 1: Dummys wurden ausgeworfen und dann mit den Hunden im Gänsemarsch zum Startpunkt.

– schicken

2.)

Punkt 2: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, zurückgehen

– schicken

3.)

Punkt 3: Vertrauensweg laufen, Dummys auslegen, Hunde absetzten und allein zum Startpunkt zurückgehen, Hunde abrufen

– schicken

4.)

Punkt 4: Hunde bleiben am Startpunkt sitzen, wir gehen auf das Plateau und veranstalten ein kleines Treiben in dem 4 Dummys fallen.

– Hunde werden auf Punkt 3 geschickt (am Treiben vorbei)

Pause…

Wir legten Dummys an allen Stellen nach und warfen auch noch die 4 Dummys an Punkt 5 aus. Die Hunde warteten am Startpunkt. Nun arbeiteten wir kreuz und quer. Biscuit sollte als erstes ein Dummy von Punkt 5 holen. Die Entfernung war nun wirklich nicht das Problem – mehr das diagonale Überqueren des Feldweges und des folgenden Grabens. Der Keks machte es sich dann auch einfach 🙂

Ein Stück auf dem Weg entlanggelaufen fand sie den Übergang über den Graben und lief von da an weiter zu den ausgelegten Dummys.

Ich richtete Fiene danach exakt auf Punkt 5 auf, schickte sie und kurz vor dem Graben rief ich ihr noch ein „Voooooran“ hinterher. Ein beherzter Sprung, Anke bemerkte „So ein braver Hund!“  und …. UMPF … der Goldmurkel bohrte sich mit der Schnauze in die Grabenkante… Sie ließ sich aber nicht beirren, rappelte sich auf und rannte weiter. Anke und ich guckten uns an und fingen schallend an zu lachen. Einmal losgegickelt konnten wir natürlich nicht mehr aufhören und als wir sahen, dass Fiene sich im Suchenbereich zu uns umgedreht hatte um uns mit einem Blick zu belegen, bei dem wir auf der Wiese hätten umfallen müssen, war es komplett um uns geschehen. Ich konnte nicht mehr und mein Suchenpfiff hörte sich ganz anders an als sonst.

Fiene machte ihren Job und kam mit Dummy wieder wobei sie von uns gefeiert wurde. Aber es sollte noch weitergehen mit diesem Punkt 5. Als Anke die braune Rennsemmel wieder rüberschickte fing sie auf Kommando auch sofort an zu suchen. Der Keks blieb stehen und für uns sah es so aus als habe sie „gefunden“ … Biscuit nach „das Dummy“ und kam zurück … mit einem Apfel in der Schnute … Wieder fingen wir an zu kreischen bis uns die Tränen liefen …

Als dann auch noch der Bauer anfing die Wiese neu abzustecken um am nächsten Tag die Rinder umzusetzen, sammelten wir die restlichen Dummys ein und fuhren nach Hause ….

… um uns den Bauch mit Pizzasuppe vollzuschlagen!

Was für ein schöner Nachmittag!

 

 

Erntezeit

Ein untrügliches Zeichen, dass die zweite Jahreshälfte deutlich voran schreitet ist das Auftauchen der riesigen Erntemaschinen.

Bis spät in die Nacht und mit riesigen Scheinwerfern fahren diese monstösen Dinger über die Äcker und produzieren soviel Staub, dass man jeden Putzanfall getrost nach hinten verschieben kann.

Trotzdem freue ich mich über die abgeernteten Felder. Hat man doch plötzlich wieder viel mehr „Gelände“ und nicht bloß Landschaft. Außerdem kann ich auch beruhigter wieder über den Berg laufen, da sie die Rotte Wildschweine sicher irgendwo in eine Deckung zurückgezogen hat.

Ach ja, „Gelände“ … Als wir vorgestern vom Baby’s gucken zurückkamen viel mir etwas in’s Auge.

Gelände2

Zuerst liefen wir um die Wiese herum und unten am Rand des Rapsfelds entlang um in das hohe Gras am Strommast ein Dummy zu werfen. Fiene war frei am rennen. Kurz ins Sitz gerufen, Dummy geworfen und sie dann wieder laufen lassen. Wir gingen dann den Weg zuück an den Punkt von wo aus dieses Foto gemacht wurde. Hier steckte ich dann auch eine Stange in die Erde (hätte ich mir sparen können – sehen konnte ich sie später eh nicht)

Gelände1

Ich legte an meinem Startpunkt ein Dummy ab, richtete mich aus und mit  Fiene frei bei Fuß gingen wir den langen Weg über Stoppelacker, Wiese, Stoppelacker, Wiese, Weg, kniehoher Bewuchs bis wir an dieser Stelle angekommen waren.

Gelände3

Als erstes durfte sie gleich dieses Memory arbeiten und das hat auch richtig gut geklappt. Als zweites war das Memory am Strommast dran, welches ja nun aus einer völlig anderen Perspektive zu arbeiten war. Außerdem war inzwischen so ca. eine halbe Stunde vergangen.

Gelände4

Auch hier bin ich super zufrieden. Mit dem Dummy zurück wurde dieses von mir in den hofen Bewuchs geworfen und wir beiden machten uns auf den Rückweg zu unserem Startpunkt beim Auto. Von dort machte Fiene ein letztes Mal „Meter“ um das Dummy zu picken.

Gelände1Laufweg

Ja, ich glaube da fahr ich dieser Tage nochmal hin. Da kann man schön was machen.