The „hottest Schnecksche“ in town

… tja, das ist sie wohl nun, die Fiene. Zum ersten Mal seit bei uns Hündinnen leben hatten wir Herrenbesuch.

Ein uns von Spaziergängen wohlbekannter und sehr netter Schäferhund-Huski-Mix ist von zu Hause ausgebüggst und brachte Fiene vor unserer Haustür ein liebestolles Ständchen.

Da ich weiß, wo das Kerlchen hingehört – und die Nachbarn schon in heller Aufregung waren – legte ich ihm die Moxon um den Hals und brachte ihn nach Hause. Das war am Samstag …

Heute nun (Sonntag), wir waren gerade auf unserer Nachmittagsrunde, stand das Bürschchen erneut alleine vor uns auf dem Feldweg.

Diesmal wollte er sich unbedingt näher mit Fiene „befassen“ aber er hat wohl nicht mit Hannes gerechnet. Völlig ruhig und ohne übertrieben forsch zu sein stellte er sich immer zwischen den Rüden, Fiene und mich (T-Stellung). Als der Liebestolle dann aber doch sehr zudringlich werden wollte ging er kurz nach vorne, bellte zwei Mal und machte klar … DAS SIND MEINE MÄDELS!! … und der Casanova trollte sich.

Hannes wich den ganzen Spaziergang über nicht mehr von meiner Seite. Sooft ich mir über ihn die Haare raufe… in solchen Momenten bin ich sehr stolz auf den Dicken und seine feinen Antennen.

Er ist halt …

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… unser Schorsch Kluni ….

und für Fiene

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der beste Kumpel und Bodyguard den sie sich wünschen kann!

 

Steter Tropfen …

höhlt den Stein! Oder wieder einmal… Voran = Fleißarbeit.

Ich war mit den beiden Schwarznasen da spazieren, wo wir unser letztes Mudpaws-Training hatten. Ich umrundete die Wiese auf dem Weg. Die ersten beiden Dummys warf ich auf die Wiese unterhalb vom Hochsitz, ohne dass die Hunde hierbei zusehen konnten, und lief weiter. Am oberen Ende der Wiese rief ich Fiene und Hannes zu mir und lies sie zugucken wie ich in das Gestrüpp einen Tennisball und zwei Suchendummys warf.

Dann schlugen wir uns durch die Büsche und liefen am Rand der Wiese entlang zu Startpunkt. Beim Holzhaufen lies ich dann wieder unbemerkt die beiden nächsten Dummys fallen.

Beide Hunde mussten sich dann gedulden, bis ich die Kamera aufgebaut hatte um dann mit mir zusammen die letzten Dummys auszulegen. Ein langer Vertrauensweg über die Wiese und der Dummyball / das Futterdummy landeten im Gras. Rückweg…

Hannes durfte das lange Voran gleich arbeiten und ich bin immer wieder baff wie gut der HOT, Hund Ohne Training, das so wuppt 😉

Ich finde, das hat er wirklich richtig klasse gemacht. Er wird doch noch ein richtiger „Arbeiter“ 😉

Nun aber zu Fiene. Sie kannte ja nun schon die Punkte welche es anzulaufen galt. Daher habe ich für sie auch einen anderen Aufbau gewählt.

Sie sollte zuerst das Voran auf die für sie sichtig geworfenen Dummys arbeiten. Zur Erinnerung, diese wurden sozusagen „von hinten“ also vom Waldweg aus in das Gestüpp am Rand der Wiese geworfen. Dann setzten wir von da den Weg (gelbe Pfeile) fort.
Die Dummys an D2 und D3 wurden für sie nicht sichtig ausgelegt.

Laufweg

Und nun viel Spaß…

Ich bin zufrieden auch wenn mich ihre „eigenen Ideen“ doch manchmal sehr wundern *gg*

“ Get … schepp“!

So heißt ja das neue Motto 🙂

Jetzt braucht man nur noch genügend Fixpunkte mit schönen Geländeübergängen. Aber und jetzt rief ich mir einen wichtigen Punkt der Trainingslehre wieder ins Gedächtnis … Fügst du ein neues Detail hinzu, müssen die übrigen Bedingungen leichter werden. Oder anders…

Unbekannter Fixpunkt (Blind) – Voran an Leitlinie – Ziel war Entfernung vergrößern

Jetzt verändern wir den Mittelteil

Bekannter Fixpunkt oder ein Mark – Überqueren eines Geländeübergangs in spitzen Winkeln (verändert sich) – Entfernung bleibt gleich

oder

Bekannter Fixpunkt oder ein Mark – Überqueren eines Geländeübergangs im spitzen Winkeln (bleibt gleich) – Entfernung zum Geländeübergang vergrößert sich.

oder…. oder …..oder ….

Ich habe bei Fiene gesehen, wie wichtig diese Art der Vorgehensweise ist. Drehe ich an zwei Rädchen gleichzeitig… beginnt sie zu fragen oder sie wird deutlich langsamer (unsicher).

Also, warum sollte ich es ihr unnötig schwer machen? Ich finde es überhaupt immernoch und jedesmal sensationell wenn sie auf meine Signale so reagiert wie ich es mit wünsche…. Sitz …. Out nach links…. und dann macht sie das … Hammer!

Ich erinnere mich da immer an einen Tag im Jahr 2009. Zu diesem Zeitpunkt war nur klar, dass ein Retriever aus Arbeitslinie unsere Familie angehören sollte. Labbi, Golden, Flat …. das war alles noch offen. Mein Mann und ich fuhren zum WT Tanz auf dem Vulkan um uns einfach Hunde bei der Arbeit anzugucken und eine bestimmt Dame hatten wir da auch im Auge (die es später dann aber nicht geworden ist).

Wir standen also im Gelände und beobachteten F oder O Hunde, so genau kann ich das heute nicht mehr sagen aber es war ein Einweisen auf ein beschossenes Blind und eine Markierung. Beim Einweisen staunten mein Mann und ich runde Bauklötze wie gut sich die Hunde lenken ließen auf eine wirklich weite Entfernung… das war der Wahnsinn… wir sprachen Tage später noch davon, so hat uns diese Aufgabe beeindruckt. Sich vorzustellen, dass das mit Hannes…

jemals klappen könnte … unmöglich! … und nun habe ich Fiene mit an meiner Seite und immer wenn ich mir über ihr Training Gedanken mache könnte ich mich in den Allerwertesten treten denn fairer Weise muss ich zugeben, dass ich bei Hannes mir nicht halb so viele gemacht habe. Hat eine bestimmte Sache zwei – drei Mal geklappt bin ich davon ausgegangen er könne dies nun und habe tatsächlich an allen Knöpfen gedreht um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Brauchte ich mich wohl nicht wundern dass es dann in die Hosen ging… Ach mein Dicker… Dein Frauchen war schon ganz schön doof damals…. Es ist schon erstaunlich, dass er trotzdem an der Sache mit den grünen Dingern den Spaß nicht verloren hat… nja, genaugenommen seinen Spaß … denn er markiert gut, geht leidlich gut voran, sucht und findet klasse…. aber mit dem Zurückbringen … tja, das ist so eine Sache … und bei dieser, da hat er halt richtig Spaß!

Aber zurück zum Thema. „Get – schepp“ … wir hatten ein richtig tolles Mudpaws Training zusammen mit Gunter, Nadine und dem Superhelferlein Jona.

Mit vielen sichtig ausgelegten Dummys die aber alle zeitverzögert gearbeitet wurden. Ich kann sagen, diese erste Trainingseinheit war gut. Auch hier wieder die Erkenntnis … Geradeaus sieht anders aus … gelegentlich 😉