Suche in Kombination mit Voran

Nach 10 Tagen ohne Dummy sind wir heute wieder gestartet. Wir sind zu einem bekannte Suchengebiet gefahren. Dadurch, dass der Wind heute aus einer anderen Richtung kam hatten wir natürlich eine andere Perspektive. Außerdem habe ich sie heute vom Waldweg aus in das Suchengebiet geschickt. Sie musste einen Mini-Graben und dann eine kleine Steigung überwinden um richtig im Suchengebiet zu sein.

Aufgabe 1

Übung 1
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so ... sieht unser Suchengebiet für heute aus

Die Dummys wurden in drei Reihen ausgelegt. Die Tiefe war ca. 30 Meter und die Breite 40 Meter. Noch lege ich Wert darauf, dass sie schnell Witterung von den Dummys bekommt. Daher arbeite ich immer noch mit Gegenwind.

8 Dummys habe ich ausgelegt. Da Fiene das Gelände schon kennt hat sie die ganze Zeit im Auto gewartet. Sie hat also weder gesehen noch gehört wie ich die Dummys ausgelegt habe.

Sie war so schnell. Geländeübergang, kein Problem. Kleiner Haufen Gestrüpp …. kein Ding! Die Nummerierung der Dummys zeigt die Reihenfolge des Zurückbringens.

Übung 2

Heelwork. Frei bei Fuß streiften wir durch das Suchengebiet um die übrigen vier Dummys zu „jagen“.

Übung 3

Übung 2

Zuerst bin ich mit Fienchen zum Markierstab gegangen. Dort hat sie mir dabei zugeschaut, wie ich das Dummy ausgelegt habe. Danach ging s zurück zum Suchengebiet. Ich habe sie abgesetzt und sie hat beobachten können, wie ich die Dummys auslege. Frei bei Fuß geht es zum Startpunkt für das Voran.

Einweiseritual, „get out“ …. schnell und dank der Leitlinie auch schnurgerade bis zum Stäbchen…und zurück. Frei bei Fuß zurück zum Startpunkt für das Suchengebiet. „High lost“ … Nachdem sie mir das erste Dummy gebracht hat musste sie warten und ich habe das zweite Dummy geholt.

Übung 4

Übung 4

Zuerst habe ich zusammen mit Fienchen D1 ausgelegt. Dann habe ich sie am Startpunkt abgesetzt und bin zu dem anderen Einweisestäbchen gegangen um D2 auszubringen. Zurück bei Fiene habe ich sie zuerst auf D1 geschickt. Das war, ungewollt, schon etwas schwierig, da das zweite Dummy so an der „offenen Seite“ lag und eine prima Verleitung abgegeben hat.

Aber für Zimtschnecke heute alles kein Problem. Konzentration war super und beide Vorans hat sie klasse gearbeitet.

Übung 5

Ich sitze neben dem Auto auf einer Bank und schreibe unsere Arbeit auf. In dieser Zeit liegt Fiene auf ihrem Deckchen und übt sich im Warten.

Fazit: Nachdem sie in den letzten Tagen so wuschig war bin ich heute sehr zufrieden. In die Suche ist sie richtig rein geschossen und auch ein Gestrüpp konnte sie nicht bremsen. Das Umdenken von selbstständig arbeiten und sich einweisen lassen beim Voran war super. ich bin sehr, sehr zufrieden mit meiner kleinen Schnute.

Was ist hängen geblieben?

Am 19 Sep. endetet unser dreitägiges Suche-Intensiv-Programm. Jetzt, knapp sechs Wochen später der nächste Test. Wir fahren mit dem Auto zu unserem Suchengebiet. Nachdem wir ein paar Minuten bummeln waren ging das Training los. Fienchen wurde angeleint und das Gelände betreten. Die Wartezone eingerichtet und richtig ….. gewartet. Zum Glück hatte sich das Wetter heute gut gehalten, so dass ich mir nochmal die heutigen Aufgaben durchlesen konnte während die Maus sich im Nix-Tun übte.

Zu Beginn eine Wiederholung der letzten Übung. Drei Dummys wurden in einer Tiefe von ca. 20 Metern und einem Abstand von ca. 10 Metern ausgelegt. Wir arbeiten mit Gegenwind.

Übung 1

Übung 1 / Aufgabe 7 im Arbeitsbuch

Nach dem Suchen-Ritual stürmte Delphin los und stoppte plötzlich… Die Nase ging runter und ich dachte schon „Man, das ging ja flotti!“  Auf einmal sehe ich, das die Dame kaut!!! Ich in das Suchengebiet gestürmt, die Madam am Schlafitchen geschnappt und böse angegrummelt. Frei bei Fuß ging es raus aus der Suche. Mit ein bisschen Fußarbeit wurde der Arbeitsmodus wieder hergestellt. Wieder am Ansatzpunkt habe ich das Suchen-Ritual wiederholt, wieder stürmt sie raus schnappt D2 und zack ist sie zurück.

Um ihr in Erinnerung zu rufen, dass immer mehrere Dummys ausliegen gingen wir danach gemeinsam auf die „Jagd“ und sammelten D1 und D3 noch ein.

**Wartezone** Fiene bleibt in der Wartezone und ich lege erneut die Dummys aus. Danach heißt es weiter „warten“.

Übung 2

Der Aufbau ist wie bei der ersten Übung allerdings liegen die Dummys jetzt 30 Meter tief im Suchengebiet.

Übung 2 / Aufgabe 8 im Arbeitsbuch

Wieder sollte Fienchen nur ein Dummy holen und wieder war es D2 welches sie schnappte. Wieder wurden die übrigen beiden von uns gemeinsam erlegt.

**Wartezone**

Übung 3

Der Aufbau wie in Übung 2 allerdings wurde die Maus zwei Mal von mir in das Suchengebiet geschickt. Wieder holte sie D2 als erstes, das zweite Dummy, dass sie mir brachte war D3.

Ich habe wirklich darauf geachtet sie immer vom selben Punkt zu schicken damit ich nicht Gefahr laufe sie mit meiner Handbewegung unbewusst auf die Dummys zu schicken.

Und damit war unser Arbeitstag beendet. Fazit….. klasse! Ich bin echt beeindruckt… vor allem weil sie mit Dummy so schnell zurückkommt.

Ich bin mal gespannt, wann ich ihr „Suchenmuster“ erkennen kann. …

Tag 3 … Standortbestimmung

So, eben ist die vorerst letzte Trainingseinheit für die Freiverloren-Suche gelaufen.

Aufgabe 1 (1 grünes Dummy)

  • Fienchen musste auf ihrem Deckchen warten während ich das Dummy auslege. Um ihre Konzentration auf das Suchengebiet zu unterbrechen ging die Übung los mit ein paar Minuten Heel-Work. Danach wurde ein Markierung gearbeitet. Dann gings in die Suche. Alles wie immer in den letzten Tagen. Ritual, Kommando, sie springt los, nimmt auf und kommt sofort zurück. Es gibt (derzeit) bei ihr keine Zeichen dafür, dass sie ihre Beute nicht mit mir teilen möchte. Ich möchte hier mal ausdrücklich erwähnen, dass ich nach dem picking up keinen „Hier-Pfiff“ mache. Sie schnappts und kommt zurück … und ich bin so stolz!
Aufgabe 1 mit Zwischenaufgabe / Fußarbeit und Markierung

Nach dieser Aufgabe habe ich Delphin ins Auto gebracht. Sie sollte überhaupt nicht mitbekommen wie ich die nächste Aufgabe vorbereite. Zu den vorherigen Aufgaben gibt es nun zwei entscheidende Unterschiede. Zum einen das Warten im Auto und zum anderen wurden die Dummys ca. 10 Meter tiefer in das Suchengebiet eingebracht.

Aufgabe 2 (3 grüne Dummys)

  • Ich hole Fienchen aus dem Auto. Angeleint geht es bis zur Wartezone, dann weiter frei bei Fuß an den Ansatzpunkt. Sie sitzt und schaut gespannt nach vorne. Ritual, „High-Lost!“ und ab geht die Wutz. Bei dieser Suche hat sie das mittig liegende Dummy zuerst gefunden.
    Aufgabe 2 - Suchentiefe 30 Meter

    Sie hat sich schön Wind geholt und allmählich beschleicht mich das Gefühl … sie braucht mich nur zum „feiern“. Nachdem sie das Dummy bei mir abgeliefert hat gehen wir noch gemeinsam die anderen beiden Dummys holen. Wie gestern darf sie das letzte aus dem Suchengebiet tragen und auch genau wie gestern gibts nach getaner Arbeit ein tolles Rennspiel bei dem ganz beiläufig noch der Hier-Pfiff geübt wird.

So, das war unser „Drei Tage intensiv Programm“ nun werden die Dummys für 10 – 14 Tage weggepackt. Es gibt ja sonst auch noch genug zu üben. Leinenführigkeit um Slalomstangen, der Suchenpfiff mit Leckerchen und bei schönem Wetter fahre ich mit ihr bewusst nochmal zum Suchengebiet und mache dort Wartezonentraining.

Keine Dummys deswegen, damit sich kein Druck aufbaut und sie so eine Art „Übertraining“ bekommt. Wer jetzt glaubt, dass es dann in der Freiverloren-Suche munter weiter geht irrt. Uns „fehlen“ noch 2 Aufgaben der Stufe 1 und auch dann können wir nicht einfach weiter stur nach Plan gehen denn, das Zauberwort heißt generalisieren …. Die gelösten Aufgaben müssen noch mehrmals an ganz unterschiedlichen Orten wiederholt werden bis wir zur  Testphase  übergehen können. Für die nächsten Monate also genug Arbeit.