Jahresprojekt | 10.22

Krass, oder? Die beiden trennen gerade mal 2 Wochen, was das Alter angeht.

Diesen Monat haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Fußarbeit stand auf dem Stundenplan und wir haben Markierungen über einen Geländeübergang trainiert. Das hat super geklappt.

Ein weiteres Trainingsfeld ist jetzt noch dazugekommen. Die Fährtenarbeit. Da sind wir aber wirklich noch ganz am Anfang – sowohl der junge Hundemann, als auch ich.

Werbung durch Namensnennung und Verlinkung (Buch wurde selbst gekauft)

Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich habe mir auch die Videos der Autorin auf YouTube angeschaut. Das wird sicher auch ein sehr spannendes Fach.

Zu Beginn der des Trainings trampelt der Mensch ein Suchfeld. In der Fachsprache heißt das, man erzeugt Bodenverwundungen. In dieses Suchfeld werden supergute Leckerchen gestreut. Am besten sehr kleine, damit der Hund sich nicht mit Kauen aufhalten muss. Ziel ist, dass der Hund lernt, Bodenverwundung = Leckerchen. Das wird dadurch bestärkt, dass der Vierläufer keine Leckerei außerhalb des Suchfeldes findet.

Das Absuchen dieser Suchfelder werden wir jetzt auf unterschiedlichen Untergründen (Acker, Wiese, Waldboden usw.) üben. Recht bald kommt dann die erste Fährte. Davon werde ich dann sicher nächstes Mal berichten.

In diesem Video seht ihr Mac bei seinem dritten Suchfeld überhaupt. Schön, wie er mit tiefer Nase das ganze Feld absucht.

Außerdem versuche ich Mac das Kommando „Steh“ beizubringen. Bisher mit mäßigem Erfolg. Er steht einfach nicht schön aber, man braucht ja auch Aufgaben, an denen man über den Winter arbeiten kann.

Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Jahresprojekt | 09.22

Ganz allmählich wird aus dem Hundekind ein richtiger Kraftprotz. Die Hormone haben ihn phasenweise ganz schön im Griff und wir arbeiten wieder an Dingen, die wir schon einmal geklärt hatten (Leinenführigkeit).

Beim Arbeiten allerdings haben wir uns eine stabile Grundlage geschaffen, die er wirklich gut abrufen kann.

In den letzten Monaten habe ich ihn immer wieder eine große Suche arbeiten lassen und er wurde immer und immer wieder vorangeschickt. Nun konnten wir diese beiden Teildisziplinen in einer Übung zusammenfassen.

Am Tag bevor dieses Video gemacht wurde, waren wir auch in diesem Gelände und ich habe Mac vom Waldrand aus in die Suche geschickt. Einen Tag später dann voran in dasselbe Gebiet. Das hat er richtig gut gemacht.

Als Nächstes wollte ich überprüfen, ob er den Sitz-Pfiff auch kann, wenn er „einen Job“ hat. Bisher habe ich den Pfiff immer und immer wieder auf unseren Spaziergängen gemacht. Immer, wenn er sich auf den Pfiff hinsetzt, bekommt er danach einen Arbeitsauftrag.
Außerdem habe ich in den letzten Monaten unzählige Male den Suchenpfiff geübt. Jetzt setzten wir auch diese beiden Dinge zusammen.
Die Übung habe ich folgendermaßen aufgebaut:

1. In einem Bereich mit etwas höherem Gras wurden zwei Dummys versteckt. Beide durfte Mac nacheinander suchen.

2. Danach schickte ich ihn Voran auf den Hochsitz.

3. Als Abschluss ließ ich Mac nochmal in dem nun leeren Suchengebiet suchen. Nach kurzer Zeit gab ich den Sitz-Pfiff und meine Freundin belohnte ihn sofort mit seinem Lieblingszergel (der Waschbär)

Ich bin sooooo stolz auf das Kerlchen. Jetzt gehen wir im Training wieder ein paar Schritte zurück. Höher, schneller, weiter ist im Moment nicht zielführend. An den Basis-Übungen weiter arbeiten und diese in unterschiedlichsten Gelände und auch unter Ablenkung weiter festigen. Das ist jetzt über Herbst und Winter die Aufgabe.

Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Jahresprojekt | 08.22

August, der heißeste Monat des Jahres. Was liegt näher, als die Arbeit ans Wasser zu verlegen? In der Retrieverarbeit sagt man, was auf 5 Meter nicht klappt, funktioniert auf 50 erst recht nicht. Was an Land nicht funktioniert, geht am Wasser garantiert schief.

Bevor ich also mit Mac mit der Arbeit am Wasser beginne, habe ich sichergestellt, dass er Dummys zuverlässig in die Hand bringt. Habe ihn Erfahrungen am und im Wasser sammeln lassen, die nichts mit dem Apportieren zu tun haben, habe beobachtet, wie er immer besser schwimmt und das Wasser zu seinem Element gemacht hat.

Wir haben lustige Spielchen am Wasser gemacht und er hat gelernt klitschnass zu mir zu kommen, also ohne sich zu schütteln.

Das war wichtig für die spätere Arbeit. Dummys / Wild dürfen nicht abgelegt werden und der Hund darf sich mit Dummy / Wild im Fang nicht schütteln. Die Gefahr, dass er das Stück fester packt und es dadurch anschneidet wäre dadurch sehr groß.

Wieder mache ich eine kleine Rückschau … ihr erinnert euch an das „Kommspiel aus dem Wasser“ ….

Und jetzt haben wir die Arbeit, die er an Land schon kennt, ans Wasser verlegt. Im Uferbereich wurden 4 Dummys versteckt und Mac in die Verlorensuche geschickt.

Nachdem er dort zwei Dummys gefunden hat, lies der Helfer ein weißes Dummy ins Wasser gleiten und dieses wurde dann von der leichten Strömung mitgenommen. Als ich Mac also nun ein drittes Mal in die Suche schickte, hatte er die Möglichkeit dieses Dummy auf der Wasseroberfläche zu finden.

Wie man sieht, ist der Plan aufgegangen. Mac schnappt sich das Dummy und klettert wieder ans Ufer. In dem Moment, wo er ins Wasser geht, fange ich an mich schnell vom Ufer wegzubewegen. Wenn er dann an Land kommt, mache ich den Rückpfiff und animiere ihn, so schnell es geht zu kommen. Ich verhindere damit, dass er ins Denken kommt und evtl. stehen bleibt. Dann würde er sich sicher schütteln… wer aber rennt … liefert ab 🙂

Ich bin sehr zufrieden mit dem, was er in diesem Monat gelernt und auch abrufen konnte. Für den nächsten Monat nehmen wir uns wieder verstärkt das Voran und den Suchenpfiff unter Ablenkung vor.

Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.