Samstagsplausch [03|19]

diese Woche lief hier nix…. außer meiner Nase. Mich hat es richtig erwischt. Der Schädel brummt, die Nase tropft und nachts habe ich so einen blöden Reizhusten.

An Joggen ist nicht zu denken und selbst für Fotos machen konnte ich mich nicht aufraffen. Der Akku reicht im Moment nur für wichtige Sachen. Nach der kleinen Hunderunde bin ich schon fertig wie ein Plätzchen.

Meine Woche verlief also durchweg dysrhythmisch und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist schon komisch. Der Herzschlag ist ja der wichtigste Rhythmus des Lebens. Völlig unbeachtet schlägt es und macht seine Arbeit. Wir denken nicht darüber nach. Wenn ich krank bin, spüre ich plötzlich mein Herz, ich fühle, wie es sich anstrengt und ich merke auch, es schlägt schneller als normal oder es stolpert sogar mal.

Ich hab versucht etwas zu nähen, zu stricken oder gar zu lesen… keine Chance, ich kann mich einfach nicht konzentrieren. Blöd ist es krank zu sein.

Darum mache ich jetzt auch Schluß, schlürfe meinen heißen Tee und hoffe einfach, dass die nächste Woche besser wird.

Mit verschnupften Grüßen geht es zum Samstagplausch bei Andrea und zum Monatsmotto der Zitronenfalterin

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Bucket List Januar

Januar, Aufbruchsstimmung. Was ist mir wichtig, was will ich nicht aus dem Auge verlieren. Was bringt mich weiter, was will ich loswerden.

In welchem Tempo / Rhythmus soll das geschehen? Wie ist mein Takt jetzt, welche anderen Taktungen bestimmen mein Leben und tuen mir die gut? Genau darum geht es beim Monatsmotto Januar der Zitronenfalterin.

Fangen wir mal mit etwas einfachen an. Morgens brauch ich Kaffee. Immer. Ich bin mir sicher, dass ich ohne das schwarze Gebräu nicht in Schwung kommen würde. Ich gehe täglich mehrmals mit den Hunden. Gehen, ein eher langsamer Rhythmus…. den würde ich gerne verändern. Laufen wäre besser und ist aus meiner Sicht der einzige Sport für mich. Raus muss ich eh, kann ich auch etwas schneller werden.

Ein Takt der mein Leben entscheidend beeinflußt, ist der Schichtplan meines Mannes. Früh-, Tag-, Spät- oder Nachtdienst. Ich versuche zwar meiner inneren Uhr zu folgen aber wenn mein Göga Spätdienst hat, gehe ich natürlich später als sonst zu Bett.
Das wird so bleiben, wir arrangieren uns damit.

Immer Sonntags erstelle ich meinen Wochenplan. Angelehnt an den Dienstplan wird aufgedröselt was gekocht wird, der Einkaufszettel geschrieben und was im Haushalt zu machen ist. Auch ein Takt… jeden Donnerstag werden die Betten frisch bezogen 😉

Etwas, dass mir „unterwegs“ verloren gegangen ist, ist das Lesen. Häkeln, Stricken, Nähen…. für all diese Tätigkeiten benötigt man die Hände. Wie dann noch ein Buch halten? Ich bin auf Hörbücher umgestiegen aber irgendwie ist es nicht das selbe. Sich nur mit einem Buch zu beschäftigen und darin zu versinken, die Zeit zu vergessen, dass möchte ich „wiederbeleben“.

Um nun meine Punkte nicht aus dem Auge zu verlieren habe ich mir eine Bucket List gemacht. Keine mit den ganz großen Lebenszielen sondern eher lieb gemeinte ToDo’s und Termine mit mir selbst von denen ich mir erhoffe, dass sie das Jahr 2019 berreichern.

Manche sind so kleine challenges gegen bzw. mit mir selbst. So wie in diesem Monat … 6 Mal einen tollen Salat machen.

Wie ihr seht, habe ich hinter einem Punkt schon einen Haken gemacht und jetzt…. geh ich lesen

 

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