Samstagsplausch [38|22]

Wieder eine Woche rum. Diese war schon richtig herbstlich, mit Morgennebel und auch Regentagen. Trotzdem genieße ich diese Jahreszeit. Gestern ist zum Beispiel ein Trecker neben mir hergefahren und hat das Feld gepflügt. Die frisch aufgebrochene Erde hat so gut gerochen.
Die derzeitigen Temperaturen kommen auch den Hunden sehr entgegen. Gerade Fienchen lebt so richtig auf.

Heute Morgen waren wir alle 5 unterwegs und kamen an einer großen Wiese vorbei. Dort waren ein paar Leute dabei, Holz zu machen. Ich habe die Möglichkeit gleich genutzt und gefragt, ob ich die Erlaubnis erhalten könnte auf der Fläche mit den Hunden zu arbeiten. Da die drei sich wirklich von ihrer besten Seite zeigten, war die Antwort scheinbar Formsache und so haben wir eine neue Trainingswiese. Ich freue mich.

Am Montag war ich mit Mac beim Generationentreff zum Stricken. Er macht das immer besser, versteht, dass er ruhen soll und belästigt keine der anwesenden Damen. Einfach schön, wenn man die Vierbeiner auch zu anderen Aktivitäten problemlos mitnehmen kann.

Als besondere Überraschung brachte Wilma eine große Tüte Pfirsiche mit, die sie von ihrem eigenen Pfirsichbäumchen geerntet hat. Wenn dir das Leben Pfirsiche schenkt, …. dann mache ich einen Crumble draus…

Die übrige Woche war ruhig und stressfrei. Das liegt auch ein wenig an der Kochbox. Ich bin auch von der zweiten Woche echt begeistert. Tolle Rezeptauswahl, schnell zubereitet und ausgesprochen lecker. Für drei Tage nicht einkaufen zu müssen ist schon wirklich eine Erleichterung und auch die Tatsache, dass alle Zutaten verbraucht sind, ist ein großer Pluspunkt. Einige Gerichte würde ich sicher nicht kochen, weil die exotischen Gewürz- oder Zutaten-Reste ewig in irgendeiner Schublade rumliegen würden. Also hier immer noch „Daumen hoch“ für die Kochbox.

Heute Nachmittag habe ich noch ein Stündchen draußen in der Sonne gesessen und das Training für morgen vorbereitet.
Es ist immer wieder spannend, zu überlegen, was welcher Hund braucht und an welchem Thema wir arbeiten sollten. Die jungen Hüpfer müssen jetzt so nach und nach in die Gruppe integriert werden. Das machen wir vorsichtig und immer auf die Tagesform abgestimmt. Ich hoffe, wir können morgen mal wieder ein Video machen… brauch ja noch ein bisschen Material fürs Jahresprojekt.

Ich setze mich jetzt noch zu Andrea an die Kaffeetafel, um mit euch ein Ründchen zu plauschen. Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch [37|22]

Der Alltag hat uns wieder. Der GöGa ist zurück in der Tretmühle und ich halte mich wieder an meine Pläne. Ja, richtig… Mehrzahl.
Zum einen schreibe ich mir einen Mahlzeitenplan und erstelle gleich einen Einkaufszettel. Als nächstes ist der Haushaltsplan dran. Welche Aufgaben werden an welchem Tag erledigt – diese Liste hilft mir wirklich jeden Tag ein bisschen Ordnung zu halten und auch ungeliebte Arbeiten zu erledigen. Tja, und dann gibt es noch den Trainingsplan für Mac.

Der ist wirklich sehr einfach gehalten und soll mir eine Hilfe sein, gleichmäßig alle Bereiche des Dummytrainings zu erarbeiten. Außerdem behalte ich ein bisschen im Blick, wann ich in welchem Gelände trainiert habe und kann so nach einer Weile prüfen, ob Mac sich an Stellen erinnert, auf die ich ihn schon einmal voran geschickt habe.
Außerdem mache ich mir Skizzen, über ausgelegte Suchen und den Wind den wir bei der Suche hatten. Das im BuJo habe ich einen einfach Wochenüberblick mit den Blogposts und den Terminen.

Beim Speiseplan habe ich letzte Woche endlich das gemacht, was ich schon ewig mal testen wollte. Ich habe uns eine Kochbox bestellt. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Die Rezepte sind leicht zu kochen und es bleiben keine Nahrungsmittel übrig. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man auch mal Dinge probiert, die man sonst vielleicht nicht gekocht hätte. Ich werde nächsten Samstag kurz berichten, ob die zweite Woche auch so überzeugend war.

Kommen wir noch einmal zum jungen Mac. Die letzte Woche war geprägt vom Hormonkoller. In manchen Bereichen des Gehirns ist definitiv Stromausfall. An der Leine laufen klappt mal super und mal gar nicht, Begegnungen mit Hunden werden manchmal etwas schwieriger, das Einzigste was beständig gut funktioniert ist der Rückruf. Darüber bin ich sehr glücklich.

Ich weiß, dass er das nicht absichtlich tut, er ist nicht absichtlich ungehorsam oder will mich gar ärgern. Er ist einfach ein junger Rüde, der von seinen Hormonen völlig überrumpelt wird. Jetzt heißt es für mich geduldig sein, konsequent weiter arbeiten und an manchen Tagen einfach mal das Training sein lassen.
Es bringt uns nicht weiter, wenn er einen „wilden Tag“ hat und ich dann nur korrigieren kann. Das bedeutet Frust und das schadet irgendwann der Beziehung. Lieber laufen wir dann eine Runde, spielen, machen einfache Übungen, die er schon gut kann und versuchen unser Glück am nächsten Tag nochmal.

Hier seht ihr eine von den Szenen, wie sie sich hier gelegentlich abspielen. Der junge Mann ist fest davon überzeugt, wenn man beherzt das Beinchen heben kann zum pinseln, dann ist man ein Held – und Helden machen einfach kein Mittags-Bubu! SO!

Ich setze mich jetzt noch zu Andrea an die Kaffeetafel, um mit euch ein Ründchen zu plauschen. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch [36|22]

Regen! Ist es nicht herrlich? Wirklich, ich freue mich, dass es endlich mal anhaltend regnet. Ja, es ist mit den Hunden etwas mehr Arbeit. Pfoten sauber machen und trocken rubbeln zählen hier zum Wellenessprogramm. Besonders Mac dreht immer ein bisschen durch, wenn ich mit dem Handtuch sein Bäuchlein abtrockne. Er kann sich nicht entscheiden, ob er die Extrastreicheleinheit genießen, oder ein Kämpfchen mit dem Handtuch beginnen soll.

Nun ist die letzte Urlaubswoche vom GöGa rum und ab Montag beginnt wieder der Arbeitsalltag. Schade, denn der Gatte und ich haben die Zeit, trotz Corona genossen.
Trotzdem freue ich mich auch wieder auf den Alltag, hat mein Tag dann doch etwas mehr Struktur und ich schaffe deutlich mehr.

Damit ich am Montag gleich wieder mit meinen üblichen Hilfsmitteln (Listen und Pläne) durchstarten kann, sitze ich gleich noch ein bisschen länger an meinem Schreibtisch, um diese vorzubereiten.

Ein Ereignis hat diese Woche dann aber alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. „London Bridge is down!“
Queen Elisabeth II ist im Alter von 96 Jahren verstorben. Eine großartige Frau, die im Alter für mich immer bewundernswerter wurde. Zeigte sie doch oft ein verschmitztes Lächeln und machte so manchen Spaß mit. Besonders schön fand ich, dass sie eine Country-Woman war. Verbunden mit der Natur, ihren Pferden, ihren Hunden und der Jagd. Unvergessen wird mir ihr Auftritt bei den Olympischen Spielen von London sein….

und auch über die Teestunde mit Paddington muss ich immer schmunzeln.

Rechte am Bild: Eleanor Tomlinson

Ich setze mich jetzt noch zu Andrea an die Kaffeetafel, um mit euch ein Ründchen zu plauschen. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.