Samstagsplausch [02|22]

So, gleich mal eins vorweg. Die Zeit fürs Bloggen ist echt richtig knapp im Moment. Gefühlt muss der kleine Mac alle 5 Minuten Pippi und auch die Nächte sind recht kurz bzw. durch Ausflüge in den kalten Garten unterbrochen.
Das ist aber alles völlig normal, allerdings habe ich wieder einmal vergessen, wie anstrengend das zu Beginn ist. Egal, in ein paar Tagen schläft er durch und meine Tagesform ist wieder ansteigend.

Sonst gibt es vom kleinen Mann noch nicht viel zu berichten, außer, dass er sehr, sehr brav ist. Die beiden Damen des Hauses strafen ihn noch mit Missachtung. Ich finde das ja gut, hat er hier nicht ständig einen Ansprechpartner, der mit ihm Dummheiten macht.

Natürlich war meine Woche geprägt von dem Leben mit dem neuen Hund. Der ganze Tagesablauf puzzelt sich um das Hundebaby herum.

Aber ehrlich…. Wer kann diesem Blick widerstehen?

Jetzt muss ich mich mal um die unten auf dem Herd köchelnde Bolognese kümmern. Morgen treffe ich mich mit der Freundin zum Training und Hetty kann sich ihren Stress ein wenig wegarbeiten.

Bevor ich mich gleich wieder im Garten stehe und den Zwerg über den grünen Klee lobe, weil er ein Bächlein gemacht hat, setzte ich mich zu euch an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.



Samstagsplausch [01|22]

Es ist geschafft, die erste Woche des Jahres liegt hinter mir. Eine Woche des Planens, Verwerfens und Entscheidens.

Am Dienstag habe ich ja schon kurz erwähnt, dass ich beim Kleidung – Sewalong von Annette mittun möchte. Zwei Tage nach meinem sehr spontanen Kommentieren plagten mich Selbstzweifel. War das eine gute Idee?
Nicht nur, dass ich noch nie für mich selbst Kleidung genäht habe, stehe ich noch vor einem anderen Problem.
Wie beschreibe ich das „nett“ … sagen wir mal so, ich habe keine Wespentaille, sondern eine Hummelhüfte.
Durch Genuss, Überfluss und Bequemlichkeit ist die Körperform etwas eskaliert.
Der erste Schritt diese wieder in eine für mich akzeptable Form zu bringen ist zwar getan, aber eins ist sicher – bis ich in das ein oder andere T-Shirt aus meinem Schrank wieder so reinpasse, dass es nicht aussieht, als sei ich aus dem dritten Stock reingesprungen, werde ich wohl etwas Geduld und auch Durchhaltevermögen aufbringen müssen.
Warum also über das Jahr nicht ein paar Kleidungsstücke nähen, die dann wirklich gut passen und in denen ich mich auch wohlfühle? …. Es bleibt also bei dem Entschluss – ich mache mit (habe ich ja gestern auch schon geschrieben).

Damit ich mir nun keine Kleider nähe, die wie ein Kartoffelsack an mir hängen, habe ich mir den kostenlosen Nähplaner von PiexSu runtergeladen. Dieser beinhaltet, unter anderem, eine Seite auf der man die Körpermaße notieren kann.

Das Aufschreiben der „Zahlen des Grauens“ hat nicht nur den Vorteil, dass ich weiß, ob ich das jeweilige Schnittmuster anpassen sollte, sondern dient auch der Dokumentation, wie sich die Maße (hoffentlich) im Laufe des Jahres verändern. So, nun ist die Katze aus dem Sack! Ihr kennt jetzt ein Jahresprojekt, welches sich abseits des Blogs abspielt.

Was hat mich diese Woche sonst noch so beschäftigt? Ich hatte einen Arzttermin, mein Bruder war auf Kurzbesuch, ich habe über mein Jahresprojekt bei Andrea der Zitronenfalterin gebrütet und gestern hatte ich noch ein schönes Telefonat mit Anni.

Bevor ich mich gleich ins Einkaufsgetümmel stürze, setzte ich mich jetzt an Andreas Kaffeetafel, um gemütlich mit euch zu plauschen.