Samstagsplausch [34|22]

Was für eine Woche! Nachdem mein Test positiv war, hat es nicht lange gedauert, bis auch ich mich mit den üblichen Verdächtigen rumschlagen durfte. Halsschmerzen, ein übler Husten und Schnupfen machten sich breit. Von Fieber blieb ich verschont und die Kopfschmerzen waren nicht schlimmer als ich sie sonst auch habe.
Zwei Tage war ich wirklich richtig müde und kaputt, habe viel geschlafen und mich ausgeruht. Ab Donnerstag ging es dann bergauf.

Heute am Samstag fiel der Test immer noch positiv aus. Ich muss also noch ein Weilchen der Menschheit fernbleiben.

Meine Schwester samt Partner und den Zwillis wollten trotzdem in den Harz fahren, haben dies aber aufgrund der Wetterprognose ich abgesagt. Ursprünglich wollten wir uns ja dort heute treffen, aber leider, fällt auch diese Planung dem doofen „C“ zum Opfer.

Viel zu erzählen gibt es aus hinlänglich bekannten Gründen nicht. Außer vielleicht, das Mac festgestellt hat, dass er mir ja ins Obergeschoss folgen kann. Bisher ist er die Treppe einfach nicht hochgelaufen und ich habe ihn auch nicht dazu ermutigt. Tja, er hat nun beschlossen… ich kann das und will auch da hoch.

Da musste er dann direkt feststellen, dass hier oben die Freiheiten sehr eingeschränkt sind. Hier gilt: „Wer hochkommt, legt sich auf eine Decke oder unter den Schreibtisch (Hetty) und bleibt da ruhig liegen!“ Sehr langweilige Angelegenheit, aber auch das hat er direkt verstanden und akzeptiert. Braver Bube ♥

Da ich mich ja nirgends hinbewegen darf, habe ich die Zeit genutzt und bei Fiene ein ausgedehnte Pfotiküre gemacht. Krallen kürzen und schleifen sowie das Fell ordentlich schneiden.

Jetzt sieht sie wieder richtig chic aus. Natürlich bekam auch Hetty eine Fußpflege verpasst. Mac hat sich zu uns gelegt und aufmerksam zugeschaut. Da er sehr ruhig war, habe ich immer mal wieder eine seiner Pfoten in die Hand genommen und so getan, als ob ich die Krallen kürzen würde. Das hat er sehr brav mitgemacht und 3 Krallen habe ich tatsächlich abgeknipst. Ich hoffe mit unseren regelmäßigen Trainings, dass er die Krallen- und Pfotenpflege ebenso ruhig wie die Mädels meistern wird.

Jetzt läute ich mit einem Pläuschchen bei Andrea das Wochenende ein und hoffe, ihr könnt das eure in vollen Zügen genießen.

Samstagsplausch [33|22]

So. nun ist es also auch in unserem Haushalt gelandet. Corona, den GöGa hats erwischt und ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, dass ich mich anstecke.

Kopf- und Gliederschmerzen, Halsweh und fieser Husten plagen den armen Kerl und an zwei Abenden hatte er auch Fieber.

Der geplante Urlaub wurde abgesagt, die Hotels storniert und weil wir in beiden Häusern schon zum Inventar gehören, mussten wir noch nicht mal Stornokosten zahlen.

Den ersten Absatz habe ich am Donnerstag geschrieben. Heute, am Samstag, habe ich Symptome – der Test ist aber noch negativ. Ich sag euch, ich bin jetzt schon maximal genervt.

Die ganze Woche habe ich meinen GöGa betüddelt. Größtmöglichen Abstand gehalten, die meiste Zeit auf dem Freisitz gesessen und nun hat es mich wahrscheinlich doch erwischt.

Wieder einmal weiß ich den Garten sehr zu schätzen, denn wenn ich positiv bin ist es natürlich auch mit größeren Gassirunden vorbei.

Sehr angenehm ist, dass die Temperaturen deutlich gesunken sind. Hitze und fieser Rotz ist ja doppelt übel.

Jetzt bleibt mir nur euch ein schönes Wochenende zu wünschen. Habt es fein, bleibt gesund und genießt ein Käffchen mit mir, rein virtuell, an Andreas Kaffeetafel.

Samstagsplausch [32|22]

Geht es nur mir so, oder scheinen die Wochen nur so dahin zu fliegen?

Die Tage gleichen sich im Moment sehr. Früh aufstehen und beim ersten Licht mit den Hunden raus. Gerade Fiene machen die Temperaturen zu schaffen und ich will sie nicht bei der Wärme überanstrengen. Trotzdem, wer rastet, der rostet und so krabbeln wir frühs um fünf aus dem Bett und machen und auf die Socken und Pfoten. Heute morgen bei angenehmen 11°.

Später liegen dann alle irgendwo im Haus oder auch im Garten im Schatten und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein. Erst spät am Abend drehen wir dann erneut eine Runde. Ja, es wird in den Garten gepullert und auch mal einkaufen hinterlassen – egal, ich habe den Luxus, die Hunde nicht bei der sengenden Hitze Gassi führen zu müssen. Seit ihr schon mal bei 36° über barfuß über Asphalt gelaufen… das ist keine Freude!

Darum ist es mir immer wieder ein Rätsel, wie man bei dem Wetter mit seinem Hund Radfahren kann. Warum muss Fiffi mit in die Stadt gezerrt werden? Ja, vielleicht kann der Hund nicht alleine bleiben….. Ähhh, dann muss ich das 1. üben und 2. dann bleibe ich mit meinem Hintern eben daheim.

Wie schon erwähnt, die Tage laufen sehr ähnlich ab und wahrscheinlich verliert man dadurch so ein bisschen das Zeitgefühl. Nach dem Spaziergang ist gleich der Gang durchs Haus dran und wenn es noch nicht zu heiß ist ein wenig Gartenarbeit. Mittags wir dann die Lesepause meist für ein Schläfchen genutzt. Die Stunde früher raus muss ja irgendwie aufgefangen werden.

Am Nachmittag versuchen wir hier alle einfach so gut es geht der Wärme ein Schnippchen zu schlagen. Ich suche Abkühlung im „Pool“ und die Hunde lassen sich regelmäßig mit dem Gartenschlauch abspritzen. So kann man es dann tatsächlich aushalten. Jeden Mittag spendiere ich unserem Postboten dann noch ein Eis oder ein kaltes Getränk, denn die müssen sich durch diesen Tag kämpfen ohne der Sonne aus dem Weg gehen zu können.

Wenn es passt, und das Auto noch nicht so aufgeheizt ist, fahre ich mit den Hunden ans Wasser.

Das genießen sie immer sehr und für morgen haben wir den Trainingsort auch an das örtliche Flüsschen gelegt, damit sich die Vierbeiner immer wieder abkühlen können.

Heute früh habe ich auch die neue Landlust im Briefkasten gefunden und so werde ich die Zeit mit Lesen, stricken und und Kaffee trinken genießen … und bestimmt auch ein Eis.

Die nächsten Tage werden im Schongang laufen. Temperaturen über 30° bedeuten Schongang für alle. Euch allen wünsche ich, ob daheim oder gerade im Urlaub schöne Tage und hoffe, wir treffen uns alle virtuell in Berlin, an der karminroten Kaffeetafel um ein wenig zu plauschen.