Samstagsplausch [35|23]

Diese Woche war sooooooooo schön.

Haushalt und Hunde lief einfach super und am Mittwoch bin ich den Bürgerbus gefahren.

Das Befördern der älteren Herrschaften macht mir richtig Freude. Es entstehen immer wieder nette Gespräche. Eine Dame hatte ein Problem mit ihrem Handy, bei dem ich ihr behilflich sein konnte. Sie war so erleichtert, dass ein Tränchen gekullert ist. Ohne Handy hat sie keine Möglichkeit, mit der Familie in Kontakt zu bleiben.

Dann stand der Besuch in Dortmund im Kalender. Die Fahrt verlief reibungslos und die gemeinsame Zeit mit der Freundin war einfach schön.
Da wir im Oktober mit unseren Hurricanes (Hetty und Guinness) auf einem Veteranen-WT starten wollen, mussten die Geschwister Fürchterlich wenigstens einmal zusammen arbeiten.

Es hat richtig gut geklappt. Die beiden sind sich so ähnlich. Überhaupt hat die Zusammenführung von Heikes und meinen Hunden in „ihrem Revier“ und auch bei ihr zu Hause gut funktioniert. Das ist keine Selbstverständlichkeit bei vier intakten Rüden, von denen zwei gerade Halbstarke sind und auch Hetty ist ja etwas eigen, wenn es um ihre Individualdistanz geht.

Viel zu schnell sind die Stunden verflogen und ich musste mich wieder auf den Heimweg machen.

In den nächsten Tagen machen der Gatte und ich den Garten noch ein bisschen fit und dann geht es für uns auch schon in den Urlaub. Natürlich sind wir wieder im Harz unterwegs ♥

Bevor ich gleich ein ausgiebiges Frühstück genieße, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Euch allen wünsche ich einen guten Start ins Wochenende.

Samstagsplausch [34|23]

Was ist besser als viele oder große Geschenke?

Zusammen verbrachte Zeit, schöne Erlebnisse und damit Erinnerungen. Davon haben wir diese Woche wieder einige erzeugt.

Mein Bruder war mit den Neffen zu Besuch. Die Bande kam am Dienstagvormittag an und wir starteten die „Gode – Neffen – Zeit“ mit einem kleinen Einkauf im Gummibärchen-Laden. Jeder durfte sich eine kleine Tüte zusammenstellen und mit diesem Proviant ausgerüstet ging es ab ins Freibad.

Das baldige Schulkind hüpfte und paddelte durchs Wasser wie ein Fisch. Ein paar Züge kommt er tatsächlich schon vorwärts. Natürlich mit Schwimmhilfe. Gestaunt habe ich, dass er überhaupt keine Muffe vor der großen Rutsche und vorm Sprung vom 1-Meter-Brett hat. Eine coole Socke.
Der kleine vergnügte sich im Kleinkinderbecken, ließ es sich aber nicht nehmen auch mal ins große Wasser zu hüpfen.

Es wurde geplanscht, bis die Lippen bibberten und irgendwann war es Zeit zu schauen, ob der Petter schon zu Hause ist.
Als es Zeit für das Abendessen war, hatte ich natürlich viele kleine Helferhände. Karotten reiben, Pilze schneiden. Ruck Zuck war das Grillgut und der Salat aufgegessen und die zwei Jungs spielten noch ein bisschen mit den Kindern aus der Nachbarschaft.

Als es langsam dunkel wurde, haben wir ein kleines Lagerfeuer in der Feuerschale angezündet. Stockbrot mit Speck und Röstzwiebeln habe ich um den Stiel von Holzkochlöffeln gewickelt. Brot und auch Marshmallows wurden über dem Feuer gegrillt und ich konnte die Kinderaugen leuchten sehen.

Todmüde, später im Zelt hat Jakob zu seinem Papa gesagt …. DAS sei der coolste Abend seines Lebens gewesen …

Am nächsten Tag waren wir nochmal im Städtchen, um zusammen Mittag zu essen. Durch Zufall kamen wir auf die „zu Bett Rituale“ zu sprechen und Jakob erzählte mir, dass er immer den Toni hört, den ich in der Adventszeit mit der Spekulatius Geschichte belesen habe. Na, dass müssen wir doch dringend ändern … Wir stürmten den Buchladen und der kleine Mann suchte sich eine neue Geschichte aus. „Die Schule der magischen Tiere“ Ich freue mich schon, wieder die Vorlese-Gode zu sein.

Ach, das Schulkindbuch haben wir auch zusammen ausgefüllt.

Die Zeit verging wie im Flug und wir sind uns alle einig, dass wir das unbedingt wiederholen müssen.

Der Rest der Woche war dann eher ruhig. Als die Gewitter anrückten, hat mir der Kopf wieder übel mitgespielt. Jetzt aber ist es wieder ok.

Am Donnerstag war Anfängertraining. Ich muss sagen, das Team Johanna und Ole entwickelt sich ganz großartig und es macht mir großen Spaß den beiden zuzuschauen.
Natürlich habe ich auch mit Hetty und Mac gearbeitet. Es gilt einige Kleinigkeiten aufzupolieren, aber im Allgemeinen bin ich sehr zufrieden mit unseren Fortschritten.

Foto: Anders Berg Fotografie

Bevor ich gleich noch ein bisschen Leichtathletik schaue, setzte ich mich an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Euch allen wünsche ich einen guten Start ins Wochenende.

Samstagsplausch [33|23]

Sommer, quasi über Nacht schnellen die Temperaturen in die Höhe. Ich werde auf keinen Fall jammern, denn die Stunden auf dem Freisitz haben mit wirklich gefehlt.
Einen Tag bevor die Sonne zurückgekommen ist, hat der Himmel nochmal alles gegeben.
Gewitter und Regen und das hat dazu geführt, dass sich unser Sonnensegel in eine Badewanne verwandelt hat. Normalerweise lösen sich die Seile und der Regen fließt dann einfach irgendwann über die „Kante“. Dieses Mal kam der Regen so heftig, dass das Segel sich löste und binnen Minuten sich eine große Wassermenge sammeln konnte. Das Gewicht hat dann am Mast und an der Verschraubung oben am Dach gezerrt. Genau diese hat es dann aus dem Balken gezerrt.

Dieses Bild bot sich mir am Morgen nach den starken Regenfällen. Im Segel waren mindestens 400 Liter Wasser.

Inzwischen haben der Gatte und ich den Mast wieder gerade gestellt. Den Hohlraum mit Blitzzement aufgefüllt und einen neuen Haken am Dachbalken verschraubt. So saßen wir heute bereits wieder unter unserem Sonnensegel und konnten den Tag genießen.

Das Schwimmen lief diese Woche auch wieder richtig gut. Ich schaffe immer mehr Meter im Freistil und obwohl ich mir das nicht vornehme, werden meine Zeiten schneller. Ich merke das erst, wenn ich sehe, wie viel ich inzwischen in unter einer Stunde schaffe.

Auf den Hunderunden habe ich mal wieder ein paar Schnappschüsse gemacht. Immer wieder finde ich es so lustig, wie klein Hetty neben Mac aussieht. Aber sie lässt sich von ihm auf keinen Fall die Butter vom Brot nehmen.

Immer wenn ich die beiden zusammen sehe, fällt mir ein Song von Bon Jovi ein …. „Captain crash and the beauty queen from Mars“ Wobei es in unserem Fall beauty king heißen muss, denn wer bei diesem Duo Captain crasch ist, dürfte jedem klar sein *kicher.

Was gab es sonst noch so? Ach ja, ich hab mal getestet, wie gut unsere Küchenmesser schneiden. Sehr gut! Sauberer Schnitt an der Kuppe des Mittelfingers. Die Arbeitsplatte sah aus wie nach einem Massaker. Aber heute geht es schon wieder.

Jetzt setzte ich mich noch ein bisschen raus, und virtuell an Andreas Kaffeetafel und plauschen ein bisschen mit euch. Dabei lasse ich die Nadeln klappern. Euch allen wünsche ich einen guten Start ins Wochenende.