Jahresprojekt 2022 / Die Vorstellung

Die Katze…äh,sorry…der Welpe ist ja nun schon seit dem 11.01. aus dem Sack. Wir haben Familienzuwachs. Der kleine Golden Retriever hört (hoffentlich bald) auf den Namen Mac und macht uns bisher sehr viel Freude.

Wenn er irgendwo auftaucht, gibt es viele “Ahhhs“ und “Ohhhs“ und “Nein, wie niiiieeedlich“ Ausrufe. Auch sehr oft höre ich den Satz “Ach, wenn sie doch immer so klein blieben!“
Das ist dann der Punkt an dem ich vehement widerspreche. Bliebe er so klein, bliebe er ja auch “so dumm“. Nicht, dass ich ihn nicht sehr niedlich finden würde und ich genieße die Welpenzeit in vollen Zügen aber so richtig Spaß macht es doch erst, wenn man zu einem Team wird.

An diesem ersten Jahr mit Mac möchte ich euch nun im Rahmen der Blogaktion „Jahresprojekt 2022“ teilhaben lassen. Von unseren Erlebnissen und Abenteuern werde ich berichten und natürlich seine Erziehung und auch den Beginn seiner Ausbildung dokumentieren. Außerdem werde ich auch seine Schandtaten verraten und natürlich jede Menge Bilder und Videos zeigen.

Selbstverständlich werde ich nicht nur im Jahresprojekt-Post von Mac berichten, dafür passiert in so einem Welpenleben einfach viel zu viel, aber ich möchte wirklich detaillierter auf einzelne Themen eingehen. Sauberkeitstraining, Abenteuerspaziergänge, Rückruf, Sitz und was ich sonst so mit dem kleinen Kerl mache. Zusätzlich zu den Geschichten, Videos und Fotos gibt es sicherlich das ein oder andere Rezept für Hundeleckerchen oder ein DIY rund um das Thema Hundezubehör.

In den ersten 3 Wochen ging es hier in erster Linie um Stubenreinheit. In der Theorie ist es denkbar einfach. Ein Welpe muss einfach immer! Wenn man wenige Unfälle haben möchte, muss man den Pimpf wirklich alle 20 Minuten rausbringen und nachts immer dann, wenn er sich meldet. Das bedeutet im Umkehrschluss, man verbringt unheimlich viel Zeit an der frischen Luft – und ist in der Nacht dann auch gleich mal richtig wach. Während der kleine Puper neben einem friedlich schlummert, kann man selbst in den Wachphasen die Unterlagen für die Steuererklärung sortieren – oder, wie ich, einem Hörbuch lauschen. Ein weiter wichtiger Tipp für die Stubenreinheit (ich mache das jetzt bereits mit Hund Nr. 5 so) ist das Belohnen mit einer ganz besonderen Leckerei. Für das Erledigen der „wichtigen Geschäfte“ gibt es einen Schleck aus der Tube mit der Vitaminpaste. Die kaufe ich immer für die Zeit des Trainings für die Stubenreinheit und später gibt es die nicht mehr. Genau wie die anderen ist Mac ganz wild auf das Zeug mit dem weiteren Vorteil … wenn er sein Geschäft erledigt hatten, kommt er sofort angerannt, weil er einen Schluck aus der Tube möchte.


Neben den Ausflügen in den Garten fahren wir alle paar Tage mal in den Wald und unternehmen kleine Räuberspaziergänge. Über Stock und Stein erkundet er dann mutig das Gelände und lernt ganz nebenbei mir zu folgen. Wenn er etwas weiter weg ist und das bemerkt, kommt er mit fliegenden Öhrchen angeflitzt. In dem Moment, wenn er rennt, gebe ich mein Komm-Signal (einen Doppelpfiff). So kann Mac das Signal mit einer Aktivität (auf Frauchen zurennen) verbinden.

Ein tägliches Ritual ist auch das gesittete Warten im Futterraum und das Akzeptieren, dass die anderen etwas bekommen und er sich gedulden muss.

Ebenfalls täglich gibt es eine Übung vor der Haustür. Ich möchte nicht, dass meine Hunde ohne meine Erlaubnis den Treppenabsatz vor dem Haus verlassen. Ein Szenario: Ich bringe den Müll raus, die Haustür bleibt offen stehen und die Hunde kommen mir nach …. bis auf den Absatz!

Das war er also, unser Start ins Jahresprojekt 2022 und ich bin ganz gespannt, wie sich Mac im Laufe dieser 12 Monate entwickeln wird. Ich freue mich, unseren Weg hier festzuhalten, denn genau so hat der Fiene-Blog einmal begonnen. Mit Geschichten über den Einzug eines Welpen und unserem Training.


Vielleicht noch ein Wort zum Abschluss – Ich bin keine Hundetrainerin. Das Wissen, was ich mir bis hierher angeeignet habe, habe ich in erster Linie durch die Erfahrungen mit meinen Hunden erworben. Ich habe viele Kurse und Seminare besucht und natürlich Literatur in rauen Mengen verschlungen. Darauf werde ich auch immer wieder verweisen. Dies ist ein privater Blog – Wer sich hier Inspiration holt, tut dies auf eigene „Gefahr“ und ich übernehme keinerlei Haftung, wenn die hier vorgestellten Übungen / Rezepte nachgemacht werden.
Alle Bücher und Produkte, die ich verwende, habe ich selbst gekauft. Sollte dies einmal anders sein, werde ich das im Post kennzeichnen.

Danke Andrea, dass du auch in 2022 die Aktion Jahresprojekt weiterführst. Ich bin schon sehr gespannt, was es in diesem Jahr alles zu verfolgen gibt. Besonders freue ich mich natürlich auf deine Beiträge über Flint.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

18 Gedanken zu „Jahresprojekt 2022 / Die Vorstellung

    1. Gerade im ersten und auch im zweiten Jahr gibt es so viel zu berichten und sie lernen so unglaublich viel – darauf freue ich mich auch sehr. Schön, dass du dich auch auf seine Geschichten freust.
      Liebe Grüße
      Ivonne

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  1. Ein feines Projekt! Sei froh, dass alle Leute den kleinen Mac gleich als Welpen erkennen. Das war bei Flint überhaupt nicht der Fall. Die Leute dachten, es handele sich um einen ungestümen Terrier… erst im Junghundealter mit ellenlangen Beinen kam die Frage, ob der Hund noch jung wäre.
    Wenn man bei derselben Hunderasse bleibt, weiß man, worauf man sich einlässt und kann viel Bewährtes in der Erziehung einsetzen.
    Wir scheinen wohl immer neue Herausforderungen und Abenteuer zu suchen, seufz.
    Übrigens: Flint müssen wir im Flur füttern, den tauben, alten Retriever (auf Diät) in der Küche. Sonst bekommt der Collie entweder nichts mehr oder einen hektischen Magen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Das stimmt, die Kurzhaarcollies sehen schon gleich so erwachsen aus… halt nur in klein.
      Bei dem „wissen, worauf man sich einlässt“ kann ich dir nur bedingt zustimmen. Mac ist jetzt der 5 Retriever und die 4 vor ihm waren, schon als Welpe, sehr unterschiedlich, aber wenn man weiß, was rauskommen soll, kann man bestimmte Dinge glich viel besser fördern oder unterbinden. Da hast du sicher recht.
      Beim Füttern gucke ich immer, wie der Neuzugang tickt, ist er sehr beeindruckt, darf er vorerst alleine essen, um nicht von den Althunden Druck zu bekommen. Jetzt hat Mac sich eingewöhnt und er bekommt mit den anderen zusammen – die wissen allerdings, dass der „fremde Napf“ Tabu ist, solange da noch jemand frisst.
      Wie geht es deinen beiden sonst so?
      Liebe Grüße zurück
      Ivonne

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      1. Scarlett war sieben Jahr der dritte Hund, sie war das gemeinsame Futtern gewöhnt. Aber im Alter entwickelt man so seine Schrullen und genießt vielleicht auch, dass man nix mehr hört… Flints zentrale Themen sind gerade Pubertät, Stressanfälligkeit, Überdrehtheit, Hibbeligkeit, Ruhe lernen… Kurz: er ist das absolute Gegenteil des Curlys.
        Liebe Grüße
        ANdrea

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  2. Aber goldig ist er trotzdem. *G* Mein Bruder hat auch einen Golden Retriever, einen ganz hellen. Und wenn er heute so groß vor mir steht, dann denke ich oft wie klein er doch noch vor paar Jahren war. Aber das denkt man wohl immer mal wieder, auch bei Kindern – und die freu‘ ich mich jetzt auch, dass sie groß sind.
    In einem Hundejahr passiert viel, das ist ein spannendes Projekt und ich bin schon auf den nächsten Beitrag gespannt.
    Liebe Grüße
    Manu

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  3. Wow- ich bin so glücklich dass mac zu dir durfte- als züchterin von ihm freu ich mich wahnsinnig sein groß werden hier mitzuerleben-weil ihr doch so weit weg seid❤️So toll machst du das ivonne

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  4. Liebe Ivonne, hallo Mac, ich freu mich schon sehr auf Macs erstes Jahr bei Euch und kann sicher viel lernen. Hab ich doch vom Welpenspaß so gar keine Ahnung…..
    Ganz liebe Grüße
    Katrin

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    1. Guten Morgen, Katrin
      Ich freue mich, dass du unser Jahr verfolgen wirst. Bei uns schwebt ja, über all den Übungen und der Erziehung, Macs späteres Leben als Jagd- bzw. Dummy-Hund. Darum packe ich vielleicht manche Dinge etwas anders an. Aber es hat sich gezeigt, dass ein gut ausgebildeter Dummysportler auch fast immer ein sehr guter Alltagsbegleiter ist. Falls du mal Fragen haben solltest, immer her damit.
      Liebe Grüße
      Ivonne

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  5. Oh da freue ich mich sehr auch Dich bei dem ersten Hundejahr begleiten zu können. Wir hatten einen Labrador Retriever (Strolch) und auf den „flogen“ die Leute egal ob klein oder groß, dann holten wir uns eine Riesenschnauzerdame (Coco) dazu. Diese Hunde sind zwar auch niedlich als Welpe, aber viele Leute flogen nicht ganz so sehr auf die Dame. Und heute mit ihren 12,5 Jahren da mag sie eigentlich fast nur noch ihre Ruhe und kleine, feine Hunderunden.
    Also bin ich schon ganz gespannt darauf was bei Euch alles so passieren wird.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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