Samstagsplausch [47|18]

2.132,89  – das ist die Zahl der Woche. Ja, völlig unverhofft habe ich mein Auto am Montag abholen können… und nun bin ich um ein schönes Sümmchen ärmer. Nun ja, jammern macht es ja nicht besser und leider auch nicht günstiger.

Freue ich mich also, mein feuerrotes Hundemobil wieder zu haben.

Um diesen Tag dann zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen, haben meine Freundin und ich uns bei mir getroffen um ein bisschen zu werkeln.

Natürlich bringt Katharina auch immer ihre beiden Hundemänner mit die sich mit meinem Rudel wirklich bestens verstehen.

01_Hetty_Jesper

Hetty und Jesper sind wirklich so knuffig miteinander. Darüber freue ich mich immer besonders.

Am Dienstag war dann die Freude über den ersten Schnee groß. Ich nenne die weiße Pracht ja immer liebevoll Hundekoks, weil sie in schöner Regelmäßigkeit einen Rennanfall bekommen.

02_erster Schnee

Naja, noch ein bisschen wenig aber die Mädels haben sich schon mal gefreut.

03_Fiene_Hetty

Der Mittwoch war geprägt von meinem ständigen Begleiter. Der Kopfschmerz *grrr* – hat mal wieder etwas an Fahrt aufgenommen und mich fast den ganzen Tag ausgeschaltet. Immer wieder ein sehr zweifelhaftes Vergnügen.

Donnerstag war ich mit meinem Mann gemeinsam unterwegs. Ein wirklich schöner Morgenspaziergang

02_Hirsch

Vorbei an diesem Prachtkerl und seiner Familie. Das Gehege ist bei uns oben am Waldrand und ich sitze gerne mal auf einem Baumstumpf um diese schönen Tiere einfach zu beobachten.

Am Nachmittag stand dann Schlemmen im „Törtchen“ auf dem Programm und später Kino. Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen. Als Harry Potter Fan der ersten Stunde sind diese Filme natürlich Pflicht.

Am Freitag haben Katharina und ich kurzentschlossen den Rucksack gepackt um den längsten der fünf Wanderwege unseres Zweigvereins abzulaufen.

Ein schöner Rundwanderweg der alles zu bieten hat. Naturdenkmal, einsamer Wald, eine Burg, jede Menge Landschaft. Fast 17 km bei angenehmen Wetter. (dazu gibt es nochmal einen extra Post)

Der Samstag gehört den Einkäufen und dem Schreiben. Heute Abend wird gestrickt und für Sonntag steht Kuchen backen, Hundetraining und Faulenzia auf der Couch auf dem Programm.

… und jetzt, ab zum Samstagsplausch

 

Samstagsplausch [46|18] oder…

mein erster Samstagsplausch. 46 … ist halt einfach die Kalenderwoche. Das macht das Ganze etwas übersichtlicher.

Diese Woche bietet sich für einen Rückblick gerade zu an und das nicht nur im positiven Sinne.

Mein Mann und ich müssen uns derzeit mit einem Auto begnügen. Die rote Hundekutsche machte vor 2,5 Wochen plötzlich Zicken und lustige Lämpchen fingen an zu leuchten. Also ab in die Werkstatt des Vertrauens. Das war am 01.11. ….
„Diese Woche wird das nix mehr, viel Arbeit, nächste Woche …. also am Donnerstag.“ OK, eine Woche mit einem Auto. Kann man gut managen, wird schon.
Am Mittwoch den 07. wollte ich mal vorsichtig in der Werkstatt nachfragen.

„Ja, also, ist uns furchtbar unangenehm, noch nicht angefangen. Vergessen, der Mitarbeiter war ist auf Fortbildung, kommt erst Fr. wieder…. blubblub…. lange auf der Hebebühne …. fertig am Dienstag (13.)

Also wieder alles umgeplant. Am Montag wieder angerufen und dann ….

„Hmmm, der Mitarbeiter ist am Freitag ins Krankenhaus gekommen, ganze Woche krankgeschrieben…..“ Da ist mir dann doch mal der Geduldsfaden gerissen.
Hallo, ich brauche mein Auto! „Ja, ich dachte, ich geb dir dann meinen Leihwagen… “ irgend so eine kleine Quetsche.
Nein, das hilft mir nicht. Ich habe drei große Hunde, mein Wagen hat Allrad, ich fahre damit in den Wald.

Wenn man sieht, dass man Termine nicht halten kann, kann man sich nicht melden? Man hab ich nen Hals … und übrigens immer noch kein Auto 😦

Diese Woche hatte aber noch mehr zu bieten. Montag war ich im Generationentreff zum Handarbeiten.

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Ich hatte schöne Spaziergänge und Trainings mit den Hunden.

Hetty

 

Am Donnerstag bin ich dann mit Männes Auto zum Friseur (meiner Mama) gefahren. Ich hab also jetzt wieder die Haare schön und als I-Tüpfelchen habe ich auch meine Nichten und meinen Neffen gesehen.

Aber irgendwie ist in dieser Woche echt der Wurm drin. Gestern trainierte mein Mann und fing auf einmal schmerzerfüllt an zu schreien. Da er sich meistens in den Finger schneidet oder sich sonstwie blutig verletzt schnappte ich mir ein Handtuch und sprang die Treppe hoch. Da saß er nun und hielt sich das Auge zu. Eine Befestigungsgummi war von einem Trainingsgerät gerissen und beim zurückflitschen ihm ins Auge geschlagen.

Rumtelefoniert wo es einen augenärztlichen Notdienst gibt, in Bad Hersfeld fündig geworden und dann fast zwei Stunden im Wartebereich verbracht. Zum Glück ist das Auge nur leicht verletzt und mit Tropfen und Augensalbe wird es in ein paar Tagen wieder gut sein. Das war mal ein Schreck.

Eine Woche mit Aufs und Abs aber, besonders schönem Herbstwetter und der Aussicht, nächste Woche endlich mein Auto wieder zu haben…. die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

 

 

 

Stand der Dinge

Lange habe ich nicht mehr über unsere Trainings geschrieben. Das liegt nicht daran, dass wir faul waren, sondern viel mehr daran, dass unsere Übungseinheiten wirklich in Minischritten voran gehen.

Es ist schwer zu erklären, beim Voran arbeiten wir an Zentimetern, die sie nicht nach vorne rutscht. Zentimeter bei der Fußarbeit, die sie nicht mehr vor mir läuft. Außenstehenden fällt das einfach nicht auf und es lässt sich nur schwer beschreiben.

Oft ist es auch nur mein subjektives Gefühl, dass mich Glauben macht, dass sie an diesem Tag hibbeliger ist als sonst. Tatsächlich bin ich es, die nicht richtig gelassen ist und auf sie „abfärbe“.

In den letzten beiden Tagen waren wir auf einer Wiese. Am oberen Ende liegt ein umgestürzter Baum. Am linken Rand der Wiese ist eine Böschung mit höheren Bewuchs.

Tag 1

Vollblinds an dem umgestürzten Baum

Treiben auf der Böschung

Tag 2

Memories an dem umgestürzten Baum

Dummys ohne Treiben auf der Böschung

Heute an Tag 3

habe ich den Memoriepunkt und die Böschung  als Verleitung eingebaut.

2018_10_31Training

Als erstes habe ich sie auf den Memoriepunkt (Oval) geschickt, gestoppt und nach rechts auf B2.
Danach auf B1. Beim ersten Ausrichten hatte sie einen Konflikt. Sie rutscht dann unter meine Hand und leckt sie ab. (tststs)

Als ich sie dann nochmal ausrichtete, ging sie super voran. Vorbei an der Böschung und auch gut in Richtung Ecke.

Das letzte Dummy war dann ein Suchendummy. Diese waren am Fuß der Böschung versteckt. Aufgabenstellung war hier, sie nicht die Böschung hoch zu lassen wo sie an den letzen beiden Tagen gefunden hatte.

Ich bin sehr zufrieden. Sie hat inzwischen auch auf Vollblinds ein wirklich schönes Lining. Auch wenn sie losrennt, als ob sie eine Rakete im Po hätte ist sie fast immer sehr gehorsam 😉
Manchmal ist ihr Gehirn einfach langsamer als ihr Körper und dann ist sie beim Handling in die falsche Richtung unterwegs. Da muss ich ihr einfach noch ein paar Sekunden mehr Zeit geben damit der Fokus ganz bei mir ist.