Lands End to John O’Groats 🥾 [ 02 | 2024 ]

Längere Wanderungen habe ich in diesem Jahr nicht gemacht. Wie schon damals als Mac in unsere Familie kam, bringt auch Jupp da einiges durcheinander. So ein kleiner Furz kann eben noch keine weiteren Strecken laufen.

Dennoch habe ich natürlich einige Hunderunden, kleinere Wanderungen und auch die Laufmeter getrackt.

Ich befinde mich in Cornwall. Eine wunderschöne Gegend. Ein Herzenswunsch von mir ist, irgendwann mit dem Wohnmobil GB 🇬🇧 und Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 zu bereisen und diese Landschaft mit eigenen Augen zu sehen.

Auch Postkarten gibt es wieder.

Dieser Text begleitet die Postkarte:

Willkommen in Plymouth Hoe

Das klingt vielleicht nach veralteten landwirtschaftlichen Geräten, aber wenn dich Arbeitsgebäude aus dem 18. Jahrhundert interessieren, ist der Smeaton’s Tower ein Muss. Der Bau begann 1757. Die 24 Kerzen, die den ankommenden Seeverkehr vor den gefährlichen Eddystone Rocks warnten – Felsen, die so gefährlich waren, dass das Segeln um die Kanalinseln herum oder sogar entlang der französische Küste einer möglichen Kollision vorzuziehen war – wurden im Oktober 1759 zum ersten Mal angezündet. Das waren natürlich keine gewöhnlichen Kerzen, es waren Monster, die bis zu 2,3 kg wogen und an deren Seite Glockenspieluhren aufgestellt wurden, um den Leuchtturmwärter daran zu erinnern, dass er sie ersetzen musste.

Das Meer jedoch hatte andere Pläne und in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann es, den Boden um den Leuchtturm herum zu erodieren – tatsächlich zitterte er jedes Mal, wenn eine große Welle aufschlug. Die beiden oberen Drittel des Gebäudes wurden daraufhin entfernt und an ihren derzeitigen Standort in Plymouth Hoe verlegt, von wo aus sie heute nicht nur einen atemberaubenden Blick auf die Umgebung gestatten, sie können auch als Veranstaltungsort für standesamtliche Trauungen gemietet werden.

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

KM: 268
Verbleibend: 1476
Postkarten: 2
gepflanzte Bäume: 0

Komme, was Wolle {03|24}

Bei „Komme was Wolle“ zeige ich Dinge, die „im Werden“ sind.
In der Vergangenheit wurden diese Posts als „Nadelgeplapper“ veröffentlicht. Da es die Linkparty bei Andrea leider nicht mehr gibt, habe ich jetzt meine eigene Überschrift dafür erdacht.
Ich würde mich freuen, wenn bei dir etwas aus Wolle am Werden ist … verlinke deinen Post doch gerne hier unter dem Beitrag im Kommentar.

Ich wünsche uns allen viel Spaß am Tun und freue mich, wenn ihr mit am Start seid.

Auf gehts! ♥

Letzte Woche Montag war es wieder Zeit für einen Besuch beim Generationentreff. Unsere Gruppe hat sich endlich vergrößert. 8 Frauen saßen um den Tisch. Das ist eine Steigerung von 100%!

Mit der ersten Ringelsocke bin ich fertig und die zweite habe ich angenadelt.

Doch schon lauern wieder neue oder besser gesagt alt bekannte Strickprojekte auf mich. Könnt ihr euch erinnern, dass ich für meine Nichten so niedliche Boleros gestrickt habe? Da hab ich doch tatsächlich keine Fotos von gemacht, als sie fertig waren … eine Schande!

Auf jeden Fall sind diese kleinen Schulterwärmer inzwischen viel zu klein und die Mädchen sind traurig, dass sie nicht mehr passen. Da darf ich mich doch nicht lange bitten lassen, oder?

Der nächste ist auch schon angestrickt und dann muss auch noch gebadet und gespannt werden.

Wie läuft es bei euch so? Konntet ihr etwas fertigstellen? Ist etwas Neues auf die Nadeln gehüpft?

Selketal-Stieg Etappe 3 [HWN 176, 177, 195 und 179]

Dieser Urlaub steht schon seit Dezember im Kalender und eigentlich hatten wir auf Schnee gehofft. In Braunlage angekommen zeigte sich der Harz allerdings von seiner frühlingshaften Seite.
Ich hatte mich für den Donnerstag als Wandertag entscheiden, da die Wetteraussichten ausgesprochen gut waren.

Nach dem Frühstück fuhr mich der GöGa an meine Startpunkt in Silberhütte. Ich überquerte die Schienen der Bahn und machte mich an den ersten Anstieg in Richtung Uhlenköpfe Hänich. Auf schmalen Wanderpfaden ging es erst noch durch lichten Wald. Auf dem oberen Kamm angekommen zeigt sich der Harz von seiner traurigen Seite. Ich gewöhne mich nur sehr schwer an diese kahle Landschaft.

Der erste Stempel war schnell erreicht und ich habe den Ausblick genießen können.

Mein Weg führte mich ein kurzes Stück weiter auf einem geschotterten Waldweg und dann wieder auf einem Trampelpfad bis zur Verlobungsurne hoch über Alexisbad.

Neben dem Denkmal habe ich zum ersten Mal eines dieser Schilder entdeckt und natürlich habe ich ein Foto durch die Aussparung aufgenommen.

Bis hierher war mir noch niemand begegnet. Das liebe ich besonders, alleine sein, mit den Hunden, der Natur lauschen und manchmal auch meinem Geschnaufe, wenn es steil bergan geht. Von der Verlobungsurne wanderte ich auf dem Klippenweg weiter in Richtung Köthener Hütte.

Immer weiter führte mich mein Weg bergan einmal auch durch den Felsen hindurch. Der Pioniertunnel.

Die Köthener Hütte ist bisher eine der schönsten Stempelstellen. Sie befindet sich auf dem Kappellenfelsen. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Selketal und das Rambergmassiv. Dort machten wir eine lange Pause. Wasser und Knabberstange für Hetty und Mac, Tee und Brötchen für mich.

Hier trafen wir auf den ersten Wanderer. Er setzte sich zu uns wir plauschten ein bisschen über den bisherigen Weg und wie sich der Harz gerade verändert. Die Hunde verhielten sich völlig ruhig. Trotzdem sorgten sie für einen Abstand zwischen diesem Fremden und mir. Ohne das ich etwas gesagt hätte, legten sie sich zu meine Füßen, zwischen mich und diesen Mann.

Nach einem kurzen Schwätzchen machten wir uns beide in unterschiedliche Richtungen los. Über die Mägdetrappe ging es bergab ins Tal. Warum muss den immer alles vollgeschmiert werden? Sowas verärgert mich unheimlich!

Bergab auf schmalen Pfaden und dann entlang der Selke bis zu meinem Ziel. Dem Waldgasthof Selketal und der Stempelstelle Friedrichshammer.

Nach vier erwanderten Stempeln und 14 Km wartete ich auf meinen GöGa …. Kein roter Caddy weit und breit und der Blick auf mein Handy zeigte … kein Empfang! Hmmm, also den Rucksack wieder schultern und auf der Straße zurück Richtung Mägdesprung und somit auch in Richtung Handyempfang. Zum Glück bemerkte der Gatte irgendwann, dass er am falschen Gasthof auf mich wartete und machte sich seinerseits auf den Weg, mich zu suchen und so gabelte er mich sehr bald auf dem Landsträßchen auf.

Insgesamt habe ich für die Strecke 4 Stunden 50 Minuten gebraucht. Die Zeit auf der Grafik ist die reine Gehzeit.
Ich freue mich schon auf den nächsten Abschnitt auf dem Selketal-Stieg. Mal sehen, wann es wieder passt und ich die Wanderschuhe schnüren kann.