Irgendwie habe ich so eine richtige Strickflaute. Es ist nicht so, dass ich nicht genügend Projekte auf den Nadeln und in verschiedenen Beutel rumliegen hätte aber, so richtig Lust etwas davon zu beenden habe ich derzeit nicht.
Immer wieder nehme ich Teile in die Hand und stelle fest … Neeee, kein Bock!
Schlimmer ist nur noch, dass ich Anleitungen hier liegen habe, die ich unbedingt stricken möchte. Noch ein Projekt beginnen? Ist das wirklich schlau?
Beim Nadelgeplapper zeigt man Dinge, die „im Werden“ sind. Was hat man auf den Nadeln, was liegt auf dem Nähtisch? Woran wird gewerkelt. Andrea gibt uns auf dem karminroten Blog die Möglichkeit, an dieser schönen Linkparty teilzunehmen. Unter @andreakarminrot findet ihr sie auf Instagram
Danke ♥
Ja, ist es. Ich bin im Urlaub und wenn ich im Harz bin, ist auch immer ein Besuch bei Rikes Wollmaus in Bad Lauterberg eingeplant. Ja, ich mache hier Werbung und das total gerne und von Herzen. Rike ist so eine nette, hilfsbereite Fachfrau, die mir auch schon weitergeholfen hat, wenn ich mal einen Knoten in meinem Strick-Hirn hatte.
Bevor wir losgefahren sind, habe ich mir noch die Anleitung der Riika Cuffs von Rosa P. gegönnt. Dafür habe ich mir jetzt schöne Wolle besorgt und später werde ich die Teilchen annadeln. Manchmal muss man eben unvernünftig sein.
Den Blick auf meine UFOs erspare ich euch … und mir. Es kommen auch wieder andere Zeiten und dann habe ich wieder Lust die Nadeln mehr klappern zu lassen. Alles kommt wie es soll.
Jetzt wisst ihr, was hier so passiert (oder aber auch nicht) … und bei euch? Woran arbeitet ihr gerade?
Ich trau es mich ja kaum zu schreiben. Meinen Plotter habe ich jetzt sicher schon 5 Jahre und bis auf ein paar Größenlabels habe ich noch nichts weiter zustande gebracht.
Ich kann mich also jetzt entscheiden, ob ich mich endlich mit diesem Gerät auseinandersetzte oder ob ich ihn einfach verkaufe / verschenke. Zum Rumstehen und Verstauben ist er definitiv zu schade.
Trotz des Wunsches jetzt endlich mit diesem Teil etwas anfangen zu können, stehe ich vor demselben Problem wie kurz nach dem Einzug. Womit anfangen? Es gibt so viele Möglichkeiten, aber was ist tatsächlich für Anfänger geeignet?
Im Laufe des Januars bin ich viel durchs Netz gesurft, habe mir viele Seiten angeschaut und war auch auf YouTube unterwegs. Ich werde in meinen Posts zu diesem Jahresprojekt immer wieder zu anderen Blogs oder auch Shops verlinken – dies geschieht, weil ich dort Hilfe gefunden oder auch etwas für mein Projekt gekauft habe. Es handelt sich nicht um Kooperationen oder Ähnliches. Wenn es Werbung sein sollte, dann erfolgt sie unbeauftragt und unbezahlt.
Als Erstes habe ich diesen Monat meinen Plotter aus seiner Plastikhülle gezerrt und auf meinem Schreibtisch aufgebaut. Danach war es an der Zeit, mein Zubehör zu sichten. Messer, Schneidematten, Rakel, Entgitterwerkzeug.
Beim Blick auf die Schneidematten fiel sofort auf, dass die jahrelange lieblose Lagerung auf einem Stapel mit diversem Zeug nicht sehr vorteilhaft gewesen ist. Tipps zum Reinigen der Matten waren also die ersten, die ich suchte.
Einhellig wird erklärt, die Matte mit Wasser und Lappen zu reinigen und danach gut trocknen zu lassen. Im zweiten Arbeitsschritt werden die Ränder Schneidematte sauber abgeklebt und der neue Kleber aufgebracht. Beim Kleber gilt es darauf zu achten, dass es sich um Kleber für wieder ablösbare und repositionierbare Verbindungen handelt.
Nach der Schneidematte habe ich mir die Messer vorgenommen. Clever wäre gewesen, sich ein Zeichen an die Messer zu machen, für welches Material es verwendet wurde. Trennen sollte man auf jeden Fall die Messer für Papier und Folien. Genau wie bei einer Stoffschere macht das Schneiden von Papier das Messer schneller stumpf. Eine einfache Methode ein Messer zu schärfen ist, etwas durch Alufolie zu schneiden. Erledigt!
Tja, und dann gibt es eine letzte große Hürde, also für mich… Die Software. Sich in ein fremdes Programm einzuarbeiten empfinde ich immer als etwas nervig und da ich als Zwilling nicht mit besonders viel Geduld gesegnet bin… aber egal….
Für diesen Zweck habe ich mir extra den Plotter Workshop von Paul und Clara gegönnt. Der Vorteil an diesem Buch ist eindeutig, da es genau auf mein Plotter-Fabrikat abzielt. Ich erkenne also auf allen Bildern mein Gerät wieder und das erleichtert das Arbeiten doch ungemein.
Jetzt gilt es „nur“ noch ins Tun zu kommen. Als das perfekte Anfängerprojekt wird ein einfarbiger Plott mit Flexfolie im Workshop genannt. Ich habe mich für Geschirrtücher entschieden. Unifarbene Baumwolltücher mit einem lustigen Spruch.
Das Wichtigste beim Plotten von Schriften mit Flexfolie ist, dass man das Motiv vor dem Schneiden spiegeln muss.
Hier seht ihr nun meine ersten Ergebnisse. Ich finde sie sehr gelungen und die Tücher eignen sich bestens als kleines Geschenk oder Mitbringsel. Die Tücher sind mit dem Plott bis 60° waschbar. Zukünftig werde ich Halbleinentücher verwenden, da sie eine glattere Oberfläche haben. Dieser helle Fleck kommt vom Pressen und sollte nach dem Waschen verschwinden.
Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.
Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.
Ich bin total begeistert von diesen virtuellen Wanderchallenges. Darum ist es sicher nicht verwunderlich, dass ich mir gleich die nächste besorgt habe.
Bekannt als „Schottlands Route 66“ beginnt und endet die „North Coast 500“ am Inverness Castle. Der Weg führt durch die nördlichen Highlands Schottlands und durchquert die historischen Counties Inverness-Shire, Ross and Cromarty, Sutherland und Caithness. Nur getrackte Wanderungen und Spaziergänge und geschwommene Kilometer werden gezählt.
In der ersten E-Mail habe ich meine Startnummer erhalten. Es geht also wieder los!
Copyright: The Conqueror Challenges
Die erste virtuelle Postkarte ließ nicht lange auf sich warten.
Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen bereit:
Die nordwestliche Ecke des schottischen Festlandes ist eine Landschaft mit wilder und zerklüfteter Küste, vereinzelten Sandstränden und malerischen kleinen Weilern und Dörfern. Die Nordostküste bietet eine schöne Kollektion beeindruckender Burgen wie Dunrobin Castle und Castle of Mey sowie Burgruinen und Türme, die die Fantasie des Mittelalters beflügeln.
Die North Coast 500 (NC500) ist eine Rundstrecke, die durch die Grafschaften Inverness-shire, Ross und Cromarty, Sutherland und Caithness führt. Die Route wurde 2015 ins Leben gerufen, um die abgelegenen Küstendörfer zu verbinden und die weiten Moore, tiefen Seen und schroffen Gipfel der Highlands zu präsentieren.
Die Route beginnt in Inverness am Inverness Castle. Die Stadt gilt weithin als die Hauptstadt der Highlands und ist im Allgemeinen der Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden. Jedes Jahr im September treffen sich Dudelsackspieler zu einem Solo-Wettbewerb und haben die Chance, die Goldmedaille zu gewinnen, eine prestigeträchtige Auszeichnung, die den Gewinner für die Teilnahme an anderen eingeschränkten Wettbewerben qualifiziert.
Inverness Castle wurde 1835 auf einer früheren Burganlage aus dem 11. Jahrhundert erbaut. Entworfen von drei Architekten mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten, wurde die Burg aus rotem Sandstein im burgenartigen Stil erbaut. Es liegt auf einer Klippe mit Blick auf den Fluss Ness mit Blick auf die Ness Bridge und die Kathedrale von Inverness.
Vor dem Haupteingang der Burg steht die Statue von Flora Macdonald, von der bekannt ist, dass sie Bonnie Prince Charlie 1746 bei der Flucht aus Schottland geholfen hat, nachdem er die Schlacht von Culloden verloren hatte. Sie half ihm bei der Überfahrt auf einem Boot zur Isle of Skye, indem sie ihn als Dienstmädchen namens Betty Burke verkleidete. Obwohl sie wegen ihrer Beteiligung festgenommen und eingesperrt wurde, wurde Flora ein Jahr später freigelassen. Sie wanderte nach North Carolina aus, verlor jedoch ihr Grundstück und Besitz während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, als ihr Mann die Waffen ergriff, um die britische Armee zu unterstützen, sodass sie gezwungen wurde, nach Schottland zurückzukehren, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte.
Der Fluss Ness fließt durch das Zentrum von Inverness und mündet in Beauly Firth (eine Bucht). Sein Ursprung ist mit einer Länge von 10 km (6mi) der Loch Ness (See), der sich weiter südlich von Inverness befindet. Mit 37 km (23mi) Länge und 230 m (755Füße) tiefster Stelle ist Loch Ness berühmt für seine mythische Kreatur, das Loch Ness Monster, das liebevoll Nessie genannt wird.
Der Legende nach wurde Nessie im 6. Jahrhundert zum ersten Mal von St. Columba gesichtet. In den 1870er Jahren wurden neue Sichtungen gemeldet, in denen Nessie entweder als Salamander-Doppelgänger oder als Plesiosaurier beschrieben wurde. Als in den 1930er Jahren ungewöhnliche Fotos zusammen mit weiteren Sichtungen auftauchten, nahm die Geschichte von Nessie einen wahren Einfluss und setzte sich über die Jahrzehnte bis heute fort. Mythisch oder nicht, wir müssen Nessie für ihre unglaublich lange Lebensader Anerkennung zollen. Mit fast 1.500 Jahren muss ihre Beweglichkeit beim Erscheinen und schnellen Verschwinden gelobt werden. Mit viel Platz zum Schwimmen im See sieht es so aus, als ob Nessie das Versteckspiel genießt, da niemand sie einfangen oder auch nur ein klares Foto von ihr machen konnte. (Copyright: Conqueror Challenges)
Schottland, ein großer Traum von mir. Dort möchte ich unbedingt einmal hin und es mit eigenen Augen sehen. Die Landschaft ist einfach traumhaft schön. Jetzt aber nehme ich euch wieder virtuell mit auf meiner Reise durch die Highlands.