🥾 Cotswold Way [ 3 | 4 ]

Mein Bericht vom 19.01.23 endete kurz hinter Winchcombe und mit dem Erreichen des ersten Meilensteins. 20 % der Strecke waren geschafft und der erste Baum wurde gepflanzt.

Nun geht es weiter auf dem Cotswold Way. Wenn ich unterwegs bin, schaue ich immer wieder mit Google Streetview wie die Gegend aussieht, in der ich mich virtuell bewege.

Wenn ich die App öffne, tauchen auch immer wieder farbige Punkte auf der Karte auf, wenn ich diese Gegend passiere. Klicke ich diese an, bekomme ich weitere Informationen. Ich wandere also vorbei an Leckhampton Hill und erreiche bald darauf meinen
40 % Meilenstein.

Copyright: The Conqueror Challenges

Es ist wirklich eine schöne Landschaft. Auf meiner Tour erhalte ich eine weitere Postkarte aus Birdlip und wenig später eine aus Painswick…..

Wieder kommt mit der Karte ein Begleittext:

Painswick ist ein malerisches Städtchen, das sich ursprünglich aus dem Wollhandel entwickelt hat. Es ist auch der Mittelpunkt des Cotswold Way. Die Stadt liegt auf einem Hügel mit Blick auf das Painswick Valley und verfügt über enge Straßen und die typische Steinarchitektur der Cotswolds. Der örtliche Pfarrfriedhof ist für seine alten, wunderschön gepflegten Eiben bekannt. Ein pyramidenförmiges Grabmal ragt zwischen den Bäumen hervor, und das örtliche Postamt befindet sich in einem Fachwerkgebäude aus dem 15. 

Nordöstlich der Stadt befindet sich der Rokokogarten aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich wurde er während der Rokokozeit angelegt, als palastartige Häuser und Gärten gebaut und mit Extravaganz und Prunk geschmückt wurden, und war ein Spielplatz für Unterhaltung und Feste. Mit dem Wandel der Moden änderte sich auch der Garten, bis er in den 1950er Jahren aufgegeben und in den folgenden Jahrzehnten dem Wildwuchs überlassen wurde. Im späten 20. Jahrhundert wurde mit der Restaurierung begonnen, um die ursprüngliche Anlage wiederherzustellen. Ein Gemälde des ursprünglichen Gartens aus dem Jahr 1748 diente als Grundlage für die Restaurierung. Heute ist der Garten der einzige erhaltene Rokokogarten, der der Öffentlichkeit zugänglich ist, mit einem Labyrinth, einem versteckten Tal und umgeben von Wäldern.
(Copyright: The Conquorer Challenges)

Nachdem ich erneut einen „Baum“ erlaufen habe, meldet die App mir nochmal einen Lokal Spot: Purton Ship Graveyard

Diese Boote wurden dort absichtlich angelandet, um den Uferbereich zu befestigen. Es ist der größte Schiffsfriedhof auf dem britischen Festland.

……. Fortsetzung folgt ….

Teil 1
Teil 2

🥾 Cotswold Way [ 2 | 4 ]

mein Bericht vom 12.01.23 endete in der Nähe von Sudeley Castle

Copyright: The Conqueror Challenges

Es folgte auch gleich eine weitere Postkarte aus Winchcombe.

Wieder kommt mit der Karte ein Begleittext:

Ich folgte dem Eichel-Wegweiser und befand mich auf dem Mile Drive, einem kilometerlangen Wegabschnitt, der wie ein Kanal durch eine Mischung aus Wald und Ackerland verläuft, was nicht überrascht. Ich überquerte vorsichtig die A44 und kam in ein kleines, dicht bewaldetes Gebiet, das parallel zur Straße verläuft. Es dauert nicht lange, dann bin ich wieder auf offenem Feld und steige sanft einen Hügel hinauf, bis ich den Broadway Tower erreiche, ein klassisches Bauwerk, von dessen Spitze aus man einen weiten Blick hat.

Den Hügel hinunter geht es in das hübsche Dorf Broadway. Die Hauptstraße ist von roten Kastanienbäumen und Geschäften, Galerien und Restaurants aus Cotswold-Stein gesäumt. Broadway ist eng mit der Arts-and-Crafts-Bewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbunden, als Künstler und Schriftsteller von der ruhigen Atmosphäre des Dorfes angezogen wurden, weit weg von den geschäftigen Industriestädten.

Ich kletterte die Böschung hinauf und folgte einem breiten Weg, der auf der einen Seite von Bäumen und auf der anderen Seite von eingezäunten Weiden gesäumt war. An einer Stelle verengte sich der Weg auf kaum eine Fußbreite und war auf beiden Seiten eingezäunt. Als der Weg wieder breiter wurde, erreichte ich Shenberrow Hill, den dritthöchsten Punkt auf dieser Reise.

Nach einem steilen Abstieg in das Dorf Stanton mit seinen 198 Einwohnern schlenderte ich durch die ruhige Straße und dann wieder hinaus in die Landschaft. Stanton wird als eines der schönsten und unberührtesten Dörfer in den Cotswolds gepriesen, und das ist es auch.

Ich schlängelte mich in Richtung Winchcombe, zunächst auf einer gut asphaltierten Landstraße und dann durch Wiesen, die außer den Markierungspfosten, die mir den Weg wiesen, keinen offensichtlichen Pfad aufwiesen. Abschnitte von Trockensteinmauern grenzen die Wiesen von den Äckern ab. Diese Mauerstrukturen sind perfekt aufeinander gestapelt, ohne Mörtel dazwischen, und dennoch erstaunlich stabil. Die Basis ist in der Regel 60 cm breit und verjüngt sich nach oben hin auf 35 cm (14 Zoll). Die Lücken werden mit kleinen Steinen ausgefüllt, und eine Reihe aufrechter Steine vervollständigt die Mauer. Da kein Mörtel verwendet wird, kann die Luft durch die Steine dringen und hält sie trocken. Gut gebaute Mauern können mehrere hundert Jahre halten, wie man überall im Vereinigten Königreich sehen kann.

Mein letzter Halt auf diesem Abschnitt war die mittelalterliche Stadt Winchcombe. Diese einst ummauerte Stadt, die auf die Römerzeit zurückgeht, erlangte in der angelsächsischen Zeit große Bedeutung. Die Hauptstraße ist gesäumt von einer Mischung aus Fachwerk- und Kalksteingebäuden aus dem 15.

Hier suche ich nach einem Ort, an dem ich meine Geschmacksnerven mit doppeltem und einfachem Gloucester-Halbhartkäse, einigen Crackern und einem Gloucestershire-Cidre verwöhnen kann. Es überrascht nicht, dass beide eng mit den Cotswolds verbunden sind, denn in der Region gibt es viele Hersteller und Brauereien. (Copyright: The Conquorer Challenges)

Ca. 10 Km nach Winchcomb erreiche ich den ersten Meilenstein. 20% des Weges sind absolviert und „The Conqueror Challenges“ pflanzt in Zusammenarbeit mit dem „Eden Project“ in meinem Namen einen Baum.

……. Fortsetzung folgt ….

Nachgekocht [ 1 | 23 ]

Ich denke, jeder kennt die folgende Situation: „Was wollen wir morgen kochen?“ … „Ist mir egal.“

Und dann grübelt man, verwirft, und es fallen einem nur Rezepte ein, die auch letzte Woche schon auf dem Tisch standen.

Aus diesem Grund habe ich ja vor einigen Monaten mit der Kochbox begonnen. Ich bin immer noch sehr begeistert von den Rezepten und den Zutaten, die da Woche für Woche zur Auswahl stehen.

Auf diese Weise sind drei von sieben Tagen kochtechnisch abgedeckt. Bleiben immer noch vier Tage, die mit ein bisschen Abwechslung versehen werden sollen.

Darum durchforste ich nun meine Zeitschriften und suche Rezepte zum Nachkochen. Werden sie für gut befunden, wandern sie in mein Rezeptbuch, falls nicht, war es den Versuch wert.

Ein guter Nebeneffekt ist, dass die Vielzahl der Zeitschriften sich auf diesem Weg reduziert.

Gestern gab es nun eine „Nizza-Bowl mit Thunfischcreme“ aus dem Low Carb Heft 3/21

1 Dose Thunfisch in Öl

50g Salatmyonnaise

2-3 EL Joghurt 1,5%

250g grüne Bohnen

Salz

1 gelbe Paprika

1 kleine rote Zwiebel

200g Salatgurke

150g Kirschtomate

100g Artischockenherzen

1/2 Bataviasalat

60g Oliven

PS: natürlich habe ich vergessen von der Bowl ein Foto zu machen *mithandvorstirnklatsch
Wenn es den Salat also nächstes Mal gibt, mache ich nochmal ein besseres Foto, da ich hier ein wenig geschummelt habe.

Für die Creme den Thunfisch kurz abtropfen lassen. Dann mit Mayo und Joghurt pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Bohnen putzen und in Salzwasser 8-10 Minuten bissfest garen. Danach abschrecken und abtropfen lassen.

Paprika putzen, Zwiebel schälen und beides in dünne Streifen schneiden. Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren und Artischockenherzen vierteln.

Salat und Gemüse schön anrichten, etwas salzen und mit der Thunfischcreme servieren.

Auf jeden Fall wird dieses Rezept in meine Sammlung aufgenommen.