🥾 Cotswold Way [ 1 | 4 ]

In meinem Bingo Post „Das schenke ich mir selbst“ habe ich ja über die virtuelle Wanderchallenge von The Conqueror erzählt. Heute beginne ich eine vierteilige Artikelserie, um meinen Weg durch die Cotswolds nicht nur in der App zu sehen, sondern auch hier im Blog.

Als ich das Format entdeckt hatte, war mir sofort klar, das ist etwas für mich und ganz bestimmt auch für meine Freundin. Wir laufen beide gerne, gerne auch mal etwas länger und durch das Wandern dieser virtuellen Strecke bekommen die heimischen Pfade neuen Pep.

Ich bin täglich ganz gespannt, ob wieder eine Nachricht in meinem Postfach gelandet ist oder ob ein Baum gepflanzt wurde. Auch die Möglichkeit über Google 🌍 real zu sehen, wo ich mich gerade befinde und wie es dort aussieht, ist einfach klasse.

Aber jetzt nehme ich euch mit auf meinen Trip durch Mittelengland…

In der ersten E-Mail habe ich meine Startnummer erhalten. Gleich ein weiteres Fünkchen mehr Motivation!

Bild einer Startnummer
Copyright: The Conqueror Challenges

Kurz danach flatterte die erste Postkarte in meinen Maileingang.

Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen bereit:

Es ist ein schöner, frischer Sonnentag in der wunderschön erhaltenen Marktstadt Chipping Campden. Ich stehe vor der Markthalle aus dem 17. Jahrhundert, die als Unterstand für Markthändler gebaut wurde. Jahrhundert, die als Unterschlupf für die Markthändler erbaut wurde. Prächtige Torbögen umgeben die Umfassungsmauer, und das Gebäude nimmt einen Ehrenplatz im Stadtzentrum ein. An einem Ende befindet sich eine diskrete Tafel, die den Cotswold Way mit den Worten „The Beginning and the End“ markiert. Neben dem Schild befindet sich auf dem Boden ein runder Markierungsstein mit einer Eichel aus Messing in der Mitte, dem Symbol für alle nationalen Wanderwege im Vereinigten Königreich, und einem Zitat von T.S. Eliot, das die Eichel umgibt, mit den Worten: „Jetzt fällt das Licht über das offene Feld und lässt die tiefe, mit Ästen verschlossene Gasse im Dunkel des Nachmittags zurück“. Solch wunderbar inspirierende Worte, während ich mich auf den Weg mache.

Der Cotswold Way ist ein Fernwanderweg von Chipping Campden zur römischen Stadt Bath. Der Weg verläuft entlang des Cotswold-Steilhangs und führt durch historische Dörfer, vorbei an Herrenhäusern, Kirchen und Schlachtfeldern. Entlang der Strecke wechseln sich Waldgebiete mit uralten Bäumen, mit hügeligen Weiden und weitläufigen Wiesen ab. Die Route kann in beide Richtungen begangen werden, daher auch die Aufschrift auf der Plakette.

Zu Beginn meiner Reise gehe ich die High Street hinunter und betrachte die honigfarbenen Gebäude, die die Straße säumen. Die meisten von ihnen stammen aus dem 17. Jahrhundert und sind aus dem oolithischen Kalkstein gebaut, der als Cotswold Stone bekannt ist. Das älteste Haus der Stadt, weiter oben in der Straße, ist Grevel House. Es wurde 1380 erbaut und in den 1800er Jahren teilweise umgestaltet und erweitert. Zwei Wasserspeier an der Spitze eines rechtwinkligen Erkers stehen Wache, während eine Sonnenuhr in einem Giebel über Bleiglasfenstern mit Wappenmotiven sitzt. Das Haus gehörte einst William Grevel, einem wohlhabenden Wollhändler, dessen Familie seit mehr als einem Jahrhundert in Chipping Campden ansässig ist.

Weniger als eine Meile außerhalb der Stadt kam ich an Dover’s Hill vorbei, einem der vielen großartigen Aussichtspunkte der Cotswolds. In der Nähe einer Bank befindet sich ein Toposkop, das die sichtbaren Landmarken veranschaulicht, und die Aussicht auf die grasbewachsenen Hänge wird durch grasende Schafe und Kastanienbäume, die den Rand säumen, noch unterstrichen. Hier hat Robert Dover 1622 die Costwold Olimpick Games ins Leben gerufen, bei denen Spiele wie „Schienbeintreten“ (ja, das stimmt), Tauziehen, Schubkarrenstaffeln und Laufwettbewerbe den Höhepunkt darstellen. Mit Ausnahme einer 101-jährigen Unterbrechung finden die Spiele jedes Jahr am ersten Juniwochenende statt.

Verwirrt von dem Gedanken an den Schienbeintret-Wettbewerb wanke ich langsam vom Hügel weg in Richtung Broadway. (Copyright: Conqueror Challenges)

Und was sagt ihr? Das ist doch toll, oder? Natürlich wäre es schöner, das real zu erleben, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich zwei Wochen durch die West Midlands in England laufe, ist sehr gering. Ich müsste das tatsächlich alleine machen, denn der GöGa hält von Wandern so gar nichts.

In der App wird mir nun jede aufgezeichnete Aktivität angezeigt. Auf einer Art Zeitstrahl wird mir meine Reise in Kurzform präsentiert und ich kann auch dort die einzelnen Postkarten nochmals anklicken. Außerdem werden dort Sehenswürdigkeiten oder interessante Orte erwähnt, über die man sich dann auch selbst nochmal gezielt informieren kann.

Nach Chipping Campden, wo der Weg offiziell beginnt, wird mir als nächstes Broadway angezeigt. Das Städtchen ist ein Mekka für Touristen und wird auch als Juwel des Cotswolds bezeichnet. Charakteristisch sind die honigfarbenen Häuser.

Neben den Postkarten erhalte ich auch Nachrichten, wenn ich einen „Lokal Spot“ erreicht habe. Diese werden auf meiner Landkarte als farbige Punkte angezeigt, welche ich anklicken kann. Dann erhalte ich wieder Infos zu eben diesen Sehenswürdigkeiten.

Auf diesem Streckenabschnitt konnte ich mich über den Broadway Tower und Sudeley Castle informieren.

……. Fortsetzung folgt ….

Jahresprojekt | 2023 | Brainstorming

Es gibt ja Dinge oder Vorhaben, auf die stürzt man sich mit Feuereifer. Nichts kann einen davon abbringen, das Projekt zu verfolgen und man freut sich, die Fortschritte mit anderen zu teilen.

Und dann gibt es notwendige Schritte, die getan werden sollten, um die man sich gerne drumherum schlängelt.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich dieses doch eher private Thema hier so deutlich auf den virtuellen Tisch legen soll. Passt es doch so überhaupt nicht zu den übrigen Themen hier im Blog. Aber, schließlich ist es meine Plattform, habe ich beschlossen, ich machs …

Mein erstes Jahresprojekt für das Jahr 2023 befasst sich – mit mir! Konkret gesagt, mit meinem Gewicht. Ich möchte abnehmen, und zwar 15 – 20 Kg. Ich erwarte nicht, diese Kilos alle in diesem Jahr zu verlieren, aber ich will es angehen.

Unter der Überschrift „Darf’s ein bisschen weniger sein?“ Werde ich also Monat für Monat berichten, wie und ob ich meinem Ziel näher komme.

Ich möchte mich aber noch mit etwas anderem beschäftigen. Ich besitze seit geraumer Zeit einen Plotter, kann aber leider überhaupt nicht damit umgehen. Das soll sich in 2023 ändern.

Also werde ich mir ein Buch schnappen und jeden Monat (oder jeden zweiten) ein Projekt umsetzten. Das habe ich mir schon so lange vorgenommen und nun soll es endlich in die Tat umgesetzt werden.

Danke Andrea, dass du auch in 2023 wieder diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Harzer Wandernadel [043]

Hach, das neue Jahr lässt sich einfach großartig an. Den Wetterbericht immer im Blick bin ich heute direkt los, um den ersten Stempel des Jahres in meinen Wanderpass zu drücken.

Etappenziel für meine Tour war die „Hohe Tür“. Dieser geografische Punkt markiert die Wasserscheide von Elbe und Weser.

Auf meinem Weg nach oben führte mich mein Weg vorbei am Wiesenbeker Teich. Als Teil des „Oberharzer Wasserregales“ gehört dieser zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die kleine Kuppe in der Mitte des Bildes … da will ich hin.

Als ich den Campingplatz hinter mir gelassen habe, geht der Weg steil bergauf. Ich sammle meinen Stempel und der Rückweg führt mich durch lichten Wald.

Fazit: Eine wirklich schöne Runde mit tollen Ausblicken über den Teich und vom Gipfel aus auf Bad Lauterberg. Den Rundweg um den Teich werde ich sicher demnächst auch mal laufen. Dieser ist im Sommer sicher die perfekte Hunderunde.