Dublin 🥾 [ 01 | 2025 ]

Wie immer wird jeder gewanderte / gelaufener Kilometer getrackt.

Grüße aus Dublin, der Hauptstadt und größten Stadt Irlands, dem Geburtsort literarischer Giganten, der Heimat traditioneller irischer Musik, der legendären Pub-Kultur, der köstlichen Küche (hat jemand Lust auf einen herzhaften irischen Eintopf?) und dem Ursprung des kultigen Stout, Guinness.

Die Stadt liegt an einer Bucht an der Mündung des Flusses Liffey und wird im Süden von den Dublin Mountains, einem Teil der Wicklow Mountains, begrenzt. Die im 7. Jahrhundert von den Galliern gegründete und von den Wikingern geprägte Siedlung wurde während der anglo-normannischen Invasion im 12. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum.

Ab dem 17. Jahrhundert erlebte Dublin ein schnelles Wachstum und war kurzzeitig die zweitgrößte Stadt des britischen Empire und die sechstgrößte in Westeuropa. Nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1922 wurde die Stadt zur Hauptstadt des Irischen Freistaats, der später in Irland (Éire) umbenannt wurde. Seit 2018 ist Dublin als globale Stadt anerkannt und gehört zu den dreißig größten Städten weltweit.

Ich begann meine Erkundungstour durch Dublin am östlichen Ende des Phoenix Parks, einer 700 Hektar großen grünen Oase. Er ist der größte geschlossene Park in einer europäischen Hauptstadt. Er wurde 1662 als königlicher Wildpark gegründet und hat sich seitdem zu einem multifunktionalen Ort entwickelt. Eine Besonderheit des 20. Jahrhunderts waren die wilden Autorennen, die den Park in eine behelfsmäßige Rennstrecke verwandelten. Der Park war zwar nicht so glamourös wie der Große Preis von Monaco, aber seine von Bäumen gesäumten Alleen, seine grüne Umgebung und seine schmalen Straßen machten ihn zu einem wahren Rennparadies. Das erste Rennen fand 1903 statt, und 1929 wurde hier der erste Internationale Grand Prix von Irland ausgetragen. Das Phönix-Denkmal, das sich an einer der Alleen befand, war eine Gefahr für die Strecke. Es wurde abgebaut und vor der Residenz des irischen Präsidenten, die sich ebenfalls im Park befindet, wieder aufgestellt. Die Rennen wurden bis 2012 fortgesetzt, als es zu viele Sicherheitsprobleme gab und die Tradition beendet wurde.

Der Park beherbergt auch den Dubliner Zoo. Er wurde 1830 gegründet und ist damit der viertälteste Zoo der Welt. Der Zoo ist in Lebensräume unterteilt, die den natürlichen Lebensräumen der Tiere nachempfunden sind. Mit einer vielfältigen Sammlung von über 100 Arten von Säugetieren, Reptilien, Vögeln, Amphibien usw. konzentriert sich der Zoo auf die Erhaltung der Tierwelt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Durchführung von Zuchtprogrammen.

Am nördlichen Ende des Parks trat ich für einen kurzen Moment durch ein „Loch in der (Park-)Mauer“ nach draußen, das mich direkt zum Vordereingang des „Hole in the Wall“-Pubs führte, woher auch sein Name stammt. Der Pub stammt aus dem Jahr 1651 und ist mit einer beeindruckenden Länge von 100 m (328 Fuß) der längste Pub Europas. Sie ist ein historisches Juwel. Im Inneren führt ein Raum nach dem anderen zu weiteren Räumen, jeder mit seiner eigenen Bezeichnung. Einige sind zum Essen da, andere zum Trinken, und ein besonders lauschiges Plätzchen namens President’s Corner, mit einem Vorhang zur Wahrung der Privatsphäre, wurde so genannt, weil einer der Präsidenten eine Vorliebe dafür hatte, sich für ein oder zwei Pints aus seiner Residenz wegzuschleichen.

Zurück im Park spazierte ich um das fast sternförmige Magazine Fort aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde von den britischen und irischen Streitkräften zur Lagerung von Munition genutzt, aber 1988 wurde es stillgelegt. Leider ist das Fort nur in begrenztem Umfang erhalten, und die Besichtigung des Inneren ist nur gelegentlich im Rahmen von Führungen möglich. Ein Rundgang um das Fort war jedoch interessant, da ich die Konstruktion, den trockenen Graben und die weite Aussicht auf den Park beobachten konnte.

Von hier aus fahre ich in Richtung der Dublin Mountains.

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

KM: 560
Verbleibend: 560
Postkarten: 1 von 7
gepflanzte Bäume: 0 von 5

Läuft! | Jahresprojekt | 04.25

Im Februar und März hatte ich immer nur ein bis maximal 3 Läufe. Ständig war ich erkältet und im März hatte ich noch einen Harnwegsinfekt. Da hat das analysieren nicht wirklich Spaß gemacht.
Tatsächlich ging es mit der Kondition bergab und ich war schon richtig traurig, dass die erarbeitete Fitness sich verabschiedet.

Im März ging es dann aber wieder los und ich bin froh, dass die Läufe wieder weniger mühsam werden.

Ich war nicht untätig. Sobald das Freibad geöffnet hatte, habe ich die Schwimmeinheiten auf 2 pro Woche erhöht. Die ersten beiden Male hat mich das viel Überwindung gekostet, denn es waren wirklich noch keine Badetemperaturen. Inzwischen freue ich mich richtig auf die Besuche im Bad.

Zahlen und Fakten:

1. 7 Läufe im Januar
2. Gesamtdistanz: 26,3 km Gesamt-Zeit: 268 Minuten
3. Gewicht – 6 (seit Februar)
4. 2 x Physio
5. 3 km Test für das Sportabzeichen 27:09 Minuten (24:50 ist die Zielzeit), da muss ich noch einen Zahn zulegen, um die Zeit zu schaffen.

Der Lauf des Monats war wohl der erste Lauf am 26.03. Der Göttergatte hat die Schuhe geschnürt hat hat mich begleitet. Eine ganz besondere Motivation.

Morgen früh hüpfe ich wieder in die Schuhe und ich fasse nicht, dass ich das sage … aber ich freue mich darauf.

Danke Andrea, dass du auch in 2025 diese schöne Aktion betreust und wir uns auf deinem Blog treffen können. Ich hoffe sehr, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Ein Projekt für ein Jahr verfolgen. Es dokumentieren und teilen. Erfolge feiern, sich motivieren lassen. Sich Rat oder Lösungsvorschläge einholen oder auch mal trösten lassen, wenn es nicht so klappt. So sollen die Teilnehmer die Aktion von Andrea der Zitronenfalterin verstehen. Jeder werkelt an seinem eigenen Wunschprojekt und zeigt jeweils am 1. das eigene Tun.

Lands End to John O’Groats 🥾 [ 06 | 2025 ]

Jeder Spaziergang und jeder Laufkilometer wurde getrackt und nun ist es geschafft!

Herzlichen Glückwunsch – du hast es geschafft! Du bist in John o‘ Groats, an der nördlichsten Spitze des schottischen Festlandes.

Dunnet Head ist natürlich noch weiter nördlich, aber mal abgesehen von einem ziemlich wichtigen Leuchtturm, gibt es dort nicht viel. John o‘ Groats und das 1.400 km (auf dem Highway) entfernte Land’s End im Südwesten sind die beiden extremsten bewohnten Orte auf dem britischen Festland.

John o‘ Groats mag wie der Name eines feinen Schotten klingen, aber er war eigentlich ein niederländischer Siedler – Jan de Groot – der um 1489 in die Gegend kam und Ende des 15. Jahrhunderts, nachdem die Insel 1472 von den Norwegern an Schottland zurückgegeben worden war, die Fähre vom Festland nach Orkney betrieb.

Das heutige John o‘ Groats ist natürlich etwas Besonderes – 2005 beschrieb es Lonely Planet als „schäbige Touristenfalle“, und man musste sogar dafür bezahlen, sich am berühmten „Journey’s End“-Schild (dem Gegenstück von Land´s End) fotografieren zu lassen. Ab 2013 wurde der Ort dann weitgehend erneuert. Das Hotel wurde wieder eröffnet und die Fotos sind nun kostenlos. Es besteht noch immer eine regelmäßige Bootsverbindung nach Orkney, falls du deine Reise weiter fortsetzen möchtest.

Du hast es geschafft – was für eine Leistung! Jetzt kannst du die Füße hochlegen! 

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

KM: 1668,43
Verbleibend: 0
Postkarten: 26 von 26
gepflanzte Bäume: 5 von 5