🥾 North Coast 500 [ 06 | 2023 ]

Meine virtuelle Wanderung neigt sich dem Ende. Es sind nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel.

Es ist wieder Postkarten-Zeit:

Copyright: The Conqueror Challenges

Dieser Text begleitet die Postkarte und er enthält reichlich Informationen:

Immer neugierig auf ungewöhnliche Orte, musste ich mir Whaligoe Haven und seine schmalen, steilen Stufen einfach ansehen. Auf drei Seiten von 76 m (250 Füße) hohen Klippen umgeben, wurde der Hafen als Fischerstation genutzt. Die Einfahrt in den Hafen war ziemlich tückisch, da Schiffe an Felsen verankern mussten, während Fischerboote mit einer Winde herausgezogen werden mussten. Die Anwohner hatten keine andere Wahl, als den Hafen zu nutzen, da es keine alternativen Möglichkeiten in der Nähe gab.

Der Zugang zum Hafen erfolgte über einen steilen Abstieg von mehr als 300 Treppen (es scheint eine Debatte darüber zu geben, wie viele genau) in einer Zick-Zack-Formation. Es wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts für insgesamt acht Pfund gebaut. Die Treppen sind aus Stein und in ausgezeichnetem Zustand, können sie aber an nassen Tagen gefährlich werden, da die seewärtige Seite der Treppen nur eine niedrige Steinmauer und ein ziemlich steiles Gefälle hat. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind auf jeden Fall erforderlich. Die Hangseite der Treppe ist ziemlich hübsch, dicht gefüllt mit Wildblumen zwischen Grasflecken und Felswänden. Unten sind die Überreste einer handbetriebenen Winde, mit der die Fischerboote hochgezogen wurden, und die Ruinen eines Salzlagers, in dem die Fische eingesalzt wurden. Während die Nutzung des Hafens im Laufe der Zeit zurückging, bis er in den 1960er Jahren ganz eingestellt wurde, werden die Treppen selbst weiterhin von lokalen Freiwilligen gepflegt. 

Von den Ufern von Dunbeath Harbour konnte ich über die Bucht hinweg das beeindruckende Dunbeath Castle sehen. Im 13. Jahrhundert erbaut und erweitert, sticht die weiße Burg zwischen seiner grünen Graslandschaft und den felsigen Ufern hervor. Es ist eine private Residenz, in der nur die Gärten zum Erkunden zur Verfügung stehen. Eine sehr lange Auffahrt führt zur Residenz, die an zwei ummauerten Gärten vorbeiführt, die jeweils eine eigene Thematik haben. Der obere Garten liegt an einem Ufer und wurde für Gelassenheit und Ruhe entworfen, während man sich an seinen verschiedenen Pools und wiegenden Gräsern vorbeischlängelt. Der untere Garten ist voller Farben und Blumenpracht in perfekt ausgeführten Gartenbeeten voller Rosen, Dahlien, Lupinen, Herzblattlilien und Geranien, um nur einige zu nennen.

Auf der anderen Flussseite des Dorfes Helmsdale befindet sich das -Denkmal The Emigrants zum Gedenken an die Schotten, die nach den Highland Clearances (c1750-1880) die, auf der Suche nach einem besseren Leben, die Küsten Schottlands verließen. In dieser Periode wurde eine große Anzahl von Highlandern von ihrem Land vertrieben. Die Statue zeigt eine Familie, bestehend aus einem Mann im Kilt, der in eine unbekannte Zukunft blickt, einem Jungen, der in der Suche nach Zusicherung, auf ihn hochblickt , und einer Frau, die ein Baby hält und in die entgegengesetzte Richtung zu einem Haus blickt, das sie verlassen mussten. Die Inschrift auf dem Denkmal weckt viele Emotionen für diese Zeit und lautet:

„The Emigrants gedenkt an den Menschen in den Highlands und auf den schottischen Inseln, die angesichts großer Widrigkeiten jenseits dieser Küsten nach Freiheit, Hoffnung und Gerechtigkeit suchten. Sie und ihre Nachkommen gingen hinaus und erkundeten Kontinente, erschaffen großartige Länder und Städte und gaben ihre Unternehmungslust und ihre Kultur der Welt weiter. Dies ist ihr Vermächtnis. Ihre Stimmen werden für immer durch die leeren Landstriche und Täler ihrer Heimat hallen.”

Kurz bevor ich mein nächstes Ziel, das Dorf Golspie, erreichte, machte ich noch einen Abstecher zur letzten Burgmeiner Reise, der märchenhaften Dunrobin Castle. Hoch auf einem Felsvorsprung gelegen, ist sie die größte Burg im nördlichen Hochland. Während seine Geschichte aufgrund ihrer umfangreichen Beteiligung an den Highland Clearances eine schwierige ist, habe ich mich entschieden, die Burg und ihre Gärten aus architektonischer Sicht zu schätzen. Der Eingang zur Burg war nicht besonders beeindruckend, bis ich um die Seite herum nach hinten ging und mich auf einer großen oberen Terrasse wiederfand. Hier bewunderte ich das großartige schlossähnliche Bauwerk mit seinen konischen Türmen, die die formalen Gärten darunter und den dahinterliegenden Moray Firth überblicken. Die Burg ist seit fast 700 Jahren im Besitz der gleichen Familie und verfügt über satte 180 Zimmer. Mit antiken Stücken geschmückt, gab es im Inneren viel zu sehen, von bemalten Friesen, Holztäfelungen, Ausstellungvon Rüstungen und im alten Sommerhaus auf der Rückseite des Gartens war das Museum, das die Sammlung von Artefakten der Familie von ihren Reisen ausstellte.

Golspie ist ein Küstendorf an der Nordseeküste. Es wird vom nahe gelegenen Ben Bhraggie, einem Hügel direkt hinter dem Dorf, überschattet. Der Hügel ist 397 m (1302Füße) hoch und ganz oben steht ein 30 m (100 Füße) hohes Denkmal des ersten Herzogs von Sutherland. Das Denkmal wurde 1837 errichtet und thront weithin sichtbar auf dem Hügel. Das Dorf hat einen langen Sandstrand, der wie ein guter Ort schien, um innezuhalten und den Meerblick zu genießen.

(Copyright: The Conqueror Challenges)

Langsam kann ich mir Gedanken machen, welche Challenge ich als Nächstes annehme.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

……. Fortsetzung folgt ….

Immer wieder montags [43|23]

… kommt der Montagsstarter!

❶ Nächste Woche ist Halloween, das da bin ich raus.

Muss man eigentlich jeden Kram aus Amerika nachmachen? Noch so eine Unsäglichkeit sind „Baby Shower Partys„.

❸ Kürbisschnitzen habe ich noch nie gemacht. Mir graust es ein wenig vor der Sauerei.

Gerichte, in denen Kürbis verarbeitet wird, mag ich sehr gerne. Hast du schon das Rezept für die Kürbismarmelade gesehen, oder das Kürbispesto?

Mit „Süßes, sonst gibt’s Saures“ habe ich nicht so viel am Hut. Im Grunde ist es Erpressung. Wer will sich schon seinen Vorgarten einsauen lassen?

❻ Umso mehr genieße ich gerade den Herbst. Die Farben und Gerüche, das Rascheln der Blätter und ja, auch den Regen. Ich bin einfach ein Draußenkind.

❼ Für das Wochenende habe ich den Besuch bei meinen Nichten auf der Agenda. Dort wird der 6. Geburtstag gefeiert. Sonst ist nichts weiter geplant und für diese Woche steht/stehen auch noch Hundetraining im Kalender.

Jede Woche denkt sich die liebe Anni die Satzfragmente für den Montagsstarter aus. Unter dem aktuellen Starter auf Annis Blog „Antetanni“ können“wir dann unsere Beiträge verlinken.
Liebe Anni ♥ Vielen Dank, für dieses schöne Format – das Ausfüllen und der Besuch auf deinem Blog sind mir ein liebgewordenes Ritual, dass ich nicht missen möchte.

Sonntags Top 7| 42.23

Zwei Wochen war ich nicht bei den Top 7 dabei…. jetzt gehts aber aufwärts und ich steige wieder ins regelmäßige „Bloggeschäft“ ein.

Immer wieder sonntags … kisspng-vector-graphics-musical-note-portable-network-grap-ampquot-5cc92825f22c32.228746681556686885992

Lesen | Hörbuch – Musik – Flimmerkiste – Erlebnis – Genuss – Web-Fundstück/e – und Hobbys. Das sind die 7 festen Themen für die Wochenrückschau von Antetanni am Sonntag.

1) Lesen | Hörbuch:

Bei der Geschichte „Die Schule der magischen Tiere“ bin ich fast am Ende. Auch da habe ich einige Tage aussetzen müssen. Von dem Thriller will ich gar nicht erst sprechen.

Lost

Autorin: Leona Deakin
Titel: Lost – Du darfst dich nicht erinnern
114 von 464 Seiten

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„Die Toten von Fleat House“ sind abgeschlossen und nun höre ich das Jugendbuch von Cornelia Funke „Reckless – Steinernes Fleisch“. Wieder so eine grandiose, fantasievolle Geschichte.

2) Musik:

Ein großartiges Lied, dass ich noch heute gerne höre. Zu Recht auf Platz eins der Charts damals, wie ich finde.

3) Flimmerkiste:

Nachrichten, den Wetterbericht, Sörensen fängt Feuer, Erzgebirgskrimi: Der letzte Bissen, ein paar Folgen Downton Abbey und am Wochenende Fußball und heute natürlich den Tatort aus Wiesbaden.

5) Erlebnisse:

Der Besuch im Generationentreff war sehr schön. Es kommen jetzt tatsächlich ein paar mehr Frauen, das finde ich sehr schön. Besonders gelungen war der Abend mit meinem GöGa bei Paul Panzer … wir haben so sehr gelacht.

Weniger schön ist, dass mein Hundemobil immer noch in der Werkstatt steht und das alles nur wegen ein paar Handbremsseilen. Die Aussicht auf den Wechsel des Keilriemens macht die Laune da auch nicht besser.

5) Genuss:

Reispfanne mit Gemüse, leckere Salate, Frikadellen und sehr schmackhaften Mohnkuchen


6) Web-Fundstück:




7) Hobbys:

Ich habe viel gestrickt und kleine Trainings mit den Hunden absolviert.