Samstagsplausch [33|21]

Morgenstunden sind eindeutig meine Lieblings-Tageszeit. Für gewöhnlich schlüpfe ich aus dem Bett und bin sofort – naja, nach dem ersten Kaffee, betriebsbereit.

Ich liebe die Stille, und wenn ich im Garten sitze, eingemummelt in eine flauschige Decke, kann ich zuhören wie immer mehr das Leben um einen herum erwacht. Bald kann ich mich statt der Decke in mein großes Fareth Tuch wickeln. Ich bin sehr froh, dass das Muster und der Bobbel so gut zusammenpassen. Viel zu lange lag der hier schon in meinem Wollvorrat.

Heute soll ein schöner Sonnentag werden, den ich normalerweise im Garten nutzen würde. Normalerweise… das ist so eine Sache in diesem Sommer. Morgen soll es schon wieder regnen und Gewitter mit reichlich Wind ist angekündigt. Ist es da nicht besser, die wenigen richtig schönen Tage mit genießen zu verbringen?

Ich überlege noch wie ich den Tag verbringe aber sicher ist, dass ich mir Zeit nehmen werde mich auf die Terrasse zu setzten und einen Blick in mein neues Buch werfen. Schon länger schleiche ich um diesen Wanderführer herum und beim letzten Besuch im Buchladen ist er in den Einkaufskorb gehüpft.

Das Buch ist grob in drei Teile gegliedert. Eskapaden für 4, 12 und 36 Stunden. Praktisch, wenn man schon vorher weiß, dass man nur in das Kapitel für das für sich passende Zeitfenster schauen muss. Ebenso nützlich ist die Möglichkeit die Geodaten der einzelnen Touren herunterladen zu können. Damit kann ich diese gleich in meine Wander-App importieren und finde so zielsicher den Wanderparkplatz und auch die Route.

Was steht heute noch so an? Ein bisschen Hausarbeit, Einkäufe erledigen und den Rasen mähen. Dann solls aber auch gut sein.

Bevor ich jetzt den Rasenmäher anschmeiße, schaue ich noch in Berlin vorbei und lasse meinen Plausch bei euch. Wie war denn eure Woche so? Habt ihr Pläne für das Wochenende?
Lasst es euch gut gehen ♥

Ab… ins Weck {1/21}

Im Beitrag zum Jahresprojekt Garten für den Monat Juli hatte ich schon kurz erwähnt, dass die schwarze Apfelbeere (Aronia) in diesem Jahr reichlich Beeren trägt.

Das Gewächs erfüllt hier im Garten mehrere Aufgaben. Es ist Sichtschutz, die Blüten sind bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt und die Vögel naschen die Beeren gerne. Allerdings können auch wir Zweibeiner von den kleinen schwarzen Perlen profitieren.
Die Früchte haben einen säuerlich-herben Geschmack, sind reich an Vitamin C und Folsäure und sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Zum rohen Verzehr sind die Beeren weniger geeignet da sie eine leicht abführende Wirkung haben.
Verarbeiten kann man sie zu Sirup, Gelee oder auch Likör. Getrocknet kann man die Beeren wie Rosinen verwenden oder auch als Tee aufbrühen.

Ich habe mich heute für einen Sirup entschieden. Die Herstellung ist denkbar einfach allerdings färben die Beeren höllisch – also zieht man sich besser ein altes T-Shirt oder eine Schürze an.

Der Sirup ist vielseitig verwendbar. Einfach ein Löffelchen ins Wasser geben, oder ein Schnapsgläschen voll in eisgekühlten Sekt oder ein Spritzer in Joghurt oder Skyr rühren, auf Vanilleeis …. ihr seht, da geht so einiges.

Wie immer könnt ihr euch das Rezept hier herunterladen und weil ich mich über diese schnelle Leckerei so freue, gehts damit noch ab zum Freutag ♥

Nähen für Kids [1|21]

Da die Handarbeits-Themen vom Blog „Goldmurkel“ wieder hierher zurückwandern, etabliere ich auch die Überschriften und Schlagworte.
Wie man unschwer erkennen kann, geht es in diesem Post um Kleidung für die Zwillingsmädchen meiner Schwester um noch genauer zu sein, diesmal es geht um Kleider.

Meine Schwester hatte mir eine Stofflieferung zugeschickt und darunter befand sich auch dieser niedliche, bunte Jersey mit Eis am Stiel Motiven. Niedlich, oder?

Ich habe mich zuerst auf die Suche nach einem geeigneten Schnittmuster für Sommerkleider gemacht es sollte diesmal nämlich kein Ballonkleid werden.

Ich habe wirklich einige hübsche Schnitte gefunden (und auch gekauft). Bei dieser Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass man nicht nur ein Stofflager anlegt, sondern auch eine Bibliothek voller Schnittmuster und Anleitungen.

Für diese Kleidchen habe ich mich (mal wieder) für einen Lybstes Schnitt entschieden. Das Basic Kleid „Juna“ ist ein sehr wandelbares Modell und wie immer ist die Anleitung gut geschrieben, sodass auch Nähanfänger ihr leicht folgen können. Besonders gefällt mir, dass die Nahtzugabe im Schnitt enthalten ist. Man kann also nach dem Kleben und Ausschneiden sofort loslegen.

Ich habe mich für die Basisversion plus Kellerfalte entschieden und finde es sieht richtig klasse aus.

Das Rockteil ist „voku-hila“ und läuft an den Seiten Spitz zu. Das war beim Säumen etwas tricky aber es hat dann doch richtig gut geklappt.

Wie man auf dem ersten Bild sieht, habe ich mich beim Halsausschnitt gegen Bündchenstoff entschieden. Ich fand, dass das zu „schwer“ gewirkt hat an dem Sommerkleid. Außerdem habe ich auch keines gefunden, was mir farblich perfekt gefallen hätte.

Beim Absteppen mit der Zwillingsnadel habe ich jetzt den Bogen raus und finde das Ergebnis richtig gut.

Nun sind die Kleidchen eingepackt und gehen demnächst in die Post. Mal sehen, ob die Mäuse sich genau so freuen wie ich.

Die Fakten:
Designer – Lybstes
Schnitt – Basic Kleid „Juna“
„Pimp it!“ – Tutorials
Stoff – Jersey
Shop – Die kleine Stoffmaus

Werbung ohne Auftrag
Material und Schnitt selbst erworben

Die Möglichkeiten dieses Kleid zu verändern sind echt vielfältig. So kann man zum Beispiel eine Paspel mit einnähen, das Rockteil raffen oder auch eine Fake-Knopfleiste anbringen. Unter dem Motto „Basic Kleid Juna – Pimp it!“ findet man auf der Lybstes Seite Tutorials zu den verschiedenen Möglichkeiten.

Zeigen möchte ich die sommerlichen Kleidchen noch bei:

Jenny – Jenäht – Die Sommer Linkparty | Pennjas – Streifzug | Creativsalat | Niwibo sucht … „Ich will jetzt endlich Sommer“ und diese Kleidchen schreien doch förmlich nach Sommer und Sonnenschein ♥