Der Familienschmuck…

… wurde um einige Stücke erweitert.

Ich gebe zu, in Sachen Hundeleinen bin ich echt ein Rabenfrauchen. Leinen werden von uns von Hund zu Hund vererbt, Welpenleinen, -halsbänder oder -geschirre nach dem Herauswachsen des Welpen wieder gewaschen und in einer Kiste auf dem Dachboden verstaut (der nächste Welpe kommt bestimmt) und ab einem bestimmten Zeitpunkt laufen meine Hunde alle „am Schnürchen“.

Die Schnürchen oder auch der Strick sind sogenannte Moxonleinen. Hundeleine und Halsband in einem. Unsere sind aus Tau gefertigt mit einer einfachen Handschlaufe. Klein zusammen geknuddelt passen sie in jede Jackentasche und wiegen nichts. Sie sind einfach richtig praktisch und kosten wirklich nur ein paar Euro.

Manchmal, ich gebe zu, eher selten, vermisse ich allerdings auch mal eine richtige Hundeleine. Schon lange schleiche ich um Modelle mit Takelung herum und jetzt habe ich meinen beiden Goldstücken endlich jeder ein sehr schönes Set gekauft. Ich trau es mich kaum zu sagen, Fiene musste 11 und Hetty 7 Jahre alt werden, um eine extra für sie gekaufte Leine / Halsband zu bekommen.

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Diese sehr hübschen Leinen wurden von Sabrina Jericho gefertigt.

Den Shop findet ihr auf ihrer Seite

Wunsch Leinen

Fiene flaniert zukünftig in feinen Rosatönen. Leine und Zugstop Halsband der Serie „Rosi“ und

Hetty ist in dem Braun der Serie „Whoody“ unterwegs.

Die Bestellung bei Sabine hatte erst eine kleine technische Tücke aber nach einem sehr netten E-Mail Kontakt lief alles problemlos und die Leinen kamen sehr hübsch verpackt innerhalb des angegebenen Lieferzeitraums bei mir an.
Vielen Dank, für diese sehr schönen, handgefertigten Stücke ♥

Freud und Leid

Naja, Leid trifft es nicht wirklich.

Ärgerlich war die Tatsache, dass der Akku meiner Kamera einfach nicht aus dem Akkufach „hüpfen“ wollte.
Normalerweise zieht man die kleine blaue Plastiknase zur Seite und – zack – drückt die Feder am Boden des Gehäuses den Akku nach oben und man kann ihn leicht entnehmen.


Genau so hat das gestern Abend eben nicht funktioniert. Ein bisschen gerüttelt, ein bisschen geklopft (ganz vorsichtig) aber ich hatte dann recht schnell die Nase voll und dachte mir, „versuchs morgen nochmal“ wird schon werden.
Was soll ich sagen, eine 3/4 Stunde habe ich rumgepopelt bis ich den Übeltäter endlich aus dem Kamarakörper gezogen hatte.
Im Internet habe ich so hilfreiche *hüstel Tipps gefunden, wie „Akku anbohren, Schraube reindrehen und dann rausziehen“ … Ähhhhh, nein, bestimmt nicht. Ich hatte mich schon auf dem Weg zum Fotogeschäft gewähnt als der kleine Schlingel dann doch seine sture Haltung aufgab und ich ziemlich erleichtert einen neuen Akku einlegen konnte.

Daraufhin konnte ich auch die Bilder auf den PC überspielen. Endlich weiß ich, wofür man diese großen Flächen an Springkraut verwenden kann. Als Fotohintergrund taugt das Zeug.

Unerwartete Freude hatte ich gestern am Briefkasten. Ein Brief von Manuela!? Welche Manuela. Ich drehte und wendete den Briefumschlag, las die Absenderadresse ….. Keinen Schimmer!
Ich öffnete den Umschlag und zum Vorschein kam eine maritim gestaltete Karte … immer noch stand ich total auf dem Schlauch.
Als ich die Karte aufklappte, sprang mir sofort der Stempel ins Auge und der Groschen fiel. Manuela von „Wir vom Ende der Straße“ hatte letztens ganz tolle selbst gestaltete Karten gezeigt und weil mir die so gut gefallen haben, wurde ich diesen Monat mit einem Kärtchen bedacht.

Liebe Manuela, auch hier noch einmal herzlichen Dank. Ich habe mich sehr gefreut ♥

Meine Mädels

Meine Mädels könnten unterschiedlicher nicht sein. Das wird mir wirklich täglich bewusst, wenn ich mit den beiden unterwegs bin. Oft werde ich gefragt, was ist dir lieber, die Ruhe von Fiene oder die Power von Hetty.
Ich habe immer gesagt, dass mir der Trieb wichtiger wäre. Heute sage ich, Trieb allein ist nicht alles.

Hetty ist im achten Lebensjahr. Viele Trainings laufen wirklich richtig gut allerdings verzichte ich meist auf zu viel Aufregung. Ich trainiere so, dass Hetty das mental schaffen kann. Es ist mir nicht wichtig „high end“ Aufgaben zu lösen, sondern den Hund so auszulasten, dass sie nach dem Training zwar müde ist aber nicht mental auf der letzten Rille läuft.

Ich habe wirklich nie aufgegeben Hetty und mich besser machen zu wollen aber der Stand, auf dem wir uns jetzt befinden, scheint unser „Endzustand“ zu sein.
Ich spreche jetzt hier nicht über „technische“ Aspekte, daran kann man immer arbeiten, ich rede von ihrer mentalen Kraft bestimmte Reize auszuhalten.

Im Moment helfe ich einem jungen Team sich auf die Dummy A Prüfung vorzubereiten. Ich erinnere mich noch gut, als ich mit Fiene für diese Prüfung trainiert habe. Mit Hetty habe ich relativ schnell jede Ambition Prüfungen zu laufen zur Seite gelegt. Ich habe einfach keinen Sinn darin gesehen – in meinen Augen waren wir in elementaren Punkten einfach nicht gut genug.

Immer wieder frage ich mich, und das bis heute, was ich falsch gemacht habe. Warum ist Hetty wie sie ist? An welchem Punkt habe ich den falschen Abzweig im Training genommen. Natürlich sind mir einige Punkte eingefallen, die ich mit dem Wissen von heute wohl anders angehen würde.

Woher kommen diese Überlegungen? Natürlich trage ich mich mit dem Gedanken, dass irgendwann wieder ein Welpe bei uns einziehen wird. Es kann nicht schaden sich selbst und auch das Training immer wieder mal zu überprüfen… bis es so weit ist, werde ich es genießen, mit den beiden Goldstücken zu arbeiten und anderen Teams helfen ihren gemeinsamen Weg gut zu beginnen.