Sie ist weg…..weg …

und wir sind wieder allein allein …. Naja, allein ist nicht richtig. Halt wieder „nur“ mit drei Hunden.

Die Besuchs-Fiene wurde heute von ihrer Weltenbummlerfamilie abgeholt. Zuerst hat sie etwas skeptisch geschaut aber dann war die Freude groß. Zum Abschied wurden nochmal schnell die Pfötchen nachgetrimmt und hier gibts noch Fotos vom Wochenende

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Alle meine Lieben ♥

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Sie war so ein lieber Besuchshund…

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Es ist eindeutig nicht förderlich wenn der zu fotografierende das „Brrrr“ Geräusch macht 😉

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Unsere „Golden Girls“

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Das Modell und der Schnüffler *kicher*

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Und nochmal die Besuchs-Fiene

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Frohes Neues Jahr !

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Um das neue Jahr gebührend zu empfangen haben wir nach der ersten Gassirunde auch die ersten Dummys geworfen. Ich hatte am Waldrand ein paar Suchendummys ausgelegt und dann gabs Markierungen vom Superhelfer.

Für Fiene gabs als erstes eine Doublette auf die platte Wiese. Kein Problem … naja, wer ganz genau beobachtet hat hätte gesehen, dass sie wirklich markiert nur ein Dummy hatte. Da wir aber letztens auch schon eine Doublette hatten ging sie auf „fetch it“ raus und lief in den Fallbereich des ersten Dummys, dort blieb sie und scannte blitzschnell mit den Augen die Wiese ab und fand.

Vor einem halben Jahr wäre sie gar nicht erst rausgegangen… Daumen hoch!

Dann ein einzelnes Dummy für Cosma ♥ So schön anzusehen, wenn sie unbedingt will und sich in die Arbeit stürzt als wäre sie erst … 5 und nicht fast 13 Jahre.

Nach den Markierungen wurde Fiene von mir zwei Mal in das Suchengebiet geschickt. Das dritte Dummy sammelte Cosma ein und das letzte war dann wieder für die Goldmaus…. die kleinen Dinger sind wirklich schwer zu finden aber sie hat nicht aufgegeben und auch dieses Canvassäckchen landete in meiner Dummyweste.

Den Abschluss waren wieder Markierungen. Stefan warf diesmal von der Wiese aus schräg nach hinten in den Waldrand. Dort war der Bewuchs höher und der Fallbereich nicht zu sehen.

Neujahrsdummys

 

Es war schwer für Cosma, nicht, dass sie nicht gewusst hätte wo das Dummy ist aber sie musste den Bewuchs überwinden und damit tat sie sich etwas schwer. Aber wer die Oma kennt, der weiß … die kommt nicht ohne Dummy zurück.

Fiene arbeitet ihre beiden Dummys dann sehr souverän und guckte mich ganz ungläubig an … wie schon fertig…. das kann doch noch nicht alles gewesen sein? … Doch… das wars! Sonntag gibt s dann wieder mehr Dummys.

Anke’s Irrsinn …

… nein, du bist nicht allein damit. Gestern postete Anke den Artikel „Rituale & Gewohnheiten“. Schon beim Lesen begann ich gedanklich unseren Tag durchzuspielen.

Haben wir Rituale, gibt es Dinge, die sich täglich wiederholen … ? Spielorgien, Frühsport und Teppich rocken gibt es bei uns nicht. Warum eigentlich nicht?? Es kann nur daran liegen, dass Cosma beim Einzug der Welpen bereits sehr früh klar gestellt hat, was sie von sowas hält. ABSTAND! Und so beschränken sich wilde Tobeorgien auf Hannes und Fiene und natürlich auf draußen.

Trotzdem hat jeder hier im Haus seine Eigenarten. Nehmen wir zum Beispiel Cosma. Während alle übrigen Bewohner, ob zwei- oder vierbeinig um 04:25 Uhr den Teufel tun um mir beim Frühstücken vor dem Frühdienst Gesellschaft zu leisten. Steht Cosma, zuverlässig wie ein Uhrwerk an der Treppe, und wedelt mir freudig entgegen, wenn ich aus dem Bad komme. Jeden Morgen setze ich mich dann auf die vorletzte Stufe und dann, ungestört, genießen wir beiden zwei – drei Minuten Zweisamkeit. Es ist natürlich nur verständlich, dass für Cosma auch jeden Morgen ein kleines Stückchen Wurst, Käse oder ein Tröpfchen Honig abfällt… Wärend ich das schreibe frage ich mich „Steht sie für mich auf oder ist ihr Primärziel meine Brotdose?“ :-0

Über den Tag verteilt gibt es natürlich einige Sachen, die sich wiederholen. Warten vor den Futternäpfen, an der Haustür, im Auto dies geschieht aber nur deshalb, weil Hannes sonst die Weltherrschaft an sich reißen würde. Einige Male geschlampt, drängelt er sich an allen vorbei durch die Haustür oder springt aus dem Auto ohne Rücksicht auf Verluste, geschweige denn auf Cosma.

Tja, da wären wir schon bei dem nächsten Protagonisten der Familie… Hannes. Sein tägliches Programm scheint darin zu bestehen zu testen, ob wir das, was wir gestern sagten, auch heute noch ernst meinen. Der Küchentest… Die Grundregeln sind einfach. Keine Hunde in der Küche außer auf dem kleinen Deckchen neben dem Kühlschrank. Dieses Deckchen liegt nicht in „exponierter Lage“ so dass es für die beiden Labbis völlig uninteressant ist. Fiene hingegen, froh einfach in meiner Nähe zu sein, legt sich dort sofort nieder und entspannt…. Undenkbarer Zustand – Hannes in der Nähe von Nahrung – entspannt 🙂

Zuerst liegt er im Flur, Herd, Arbeitsplatte und Frauchen fest im Blick. Langsam aber stetig robbt er sich wie ein US-Marine näher an die Nahrungsquelle und jedes mal aufs Neue ertönt mein Ruf „Hannes, ….. RAUS!“ Sofort bezieht er wieder den Platz auf dem Läufer im Flur und das Spiel beginnt von vorne. Ich habe aufgehört mich zu fragen, warum dieser Hund derartig beratungsresistent ist denn…. die selbe Situation endet mit einem anderen Zweibeiner in der Küche meistens damit, dass dem Vierbeiner etwas essbares in den Rachen fliegt…. „Das ist runtergefallen…. !“ höre ich dann auf mein erbostes Nachfragen.

Hannes hat noch andere Rituale, die sich aber üblicherweise im Freien abspielen. Dieser große, schwarze Hund hat wenig bis keinen „Will to please“ gleichwohl bedeutet dies aber nicht, dass er nicht vorzügliche, jagdliche Anlagen hat. Fangen wir mal mit seiner Nasenleistung an…. sensationell!! Allerdings nur dann wenn die Geruchsquelle etwas eklig stinkendes, verwesendes, vor sich hingammelndes, sehr lange verstorbenes etwas ist. Dann kann man seinen Style und Drive gut beurteilen. Er streckt die Nase in den Wind, nimmt Witterung auf, läuft zielstrebig ins Zielgebiet um sich dann, nach allen regeln der Kunst, in diesem Haufen *urgs* zu wälzen…. STOP… vor dem Wälzen, kommt unser Ritual 🙂 ….

  • Er rennt in das Stinkegebiet
  • Nimmt mit mir Blickkontakt auf
  • Ich habe bereits antizipiert und stehe wild kreischend und fuchtelnd auf dem Feldweg … manchmal habe ich auch die illusorische Vorstellung ihn von seinem Vorhaben abzubringen indem ich auf ihn zurenne … als ob ich jemals schneller sein könnte *mitHandvorKopfklatsch“
  • Er beobachtet mich bei meinem Tun, lächelt mich an (ja genau, er lächelt ne, er grinst mich an) hat ein Blitzen in den Augen und …. taucht ab.
  • Dann folgt eine bühnenreife Koreographie von Sprüngen, seitwärts Eintauchen und Labbibeinen die in der Luft strampeln.
  • Wärend sich das abspielt stehe ich wie ein Depp da … und frage mich wie übel dieser Hund gleich stinken wird.

Kommen wir nun zu Fiene. Bei ihr kann man sagen das sie keine Rituale pflegt, sondern eher Zwangshandlungen. Grundsätzlich ist dieser kleine. goldene Hund nicht nur mit reichlich Jagdverstand und Will to please ausgestattet sondern auch mit einem speziellen „Körperkontakt-Gen“. Sie braucht am besten ständig und überall – Kontakt!
Aber halt, ein Ritual wiederholt sich täglich und wenn ich so darüber nachdenke, spielt es sich fast …. so ab……

Wir liegen noch auf der Couch und sagen „Ach komm, wir gehen ins Bett!“ Die tief schlafenden Hunde stehen wie ferngesteuert auf und begeben sich auf ihre Schlafplätze. Hannes rumpelt in seine Box, Cosma geht in ihr Körbchen…. nur Jimbob Fiene schnarch weiter unter ihrem Tischchen. Wir löschen das Licht und gehen nach oben. „Fiiiiiiiieeeeenemaus“ Schnell kommt sie nach oben gestürmt und setzt sich auf ihr Deckchen neben dem Bett. Ich krabbel unter die Decke, hebe diese kurz an und sie… hüpft zu mir. Für ca. 5 Minuten liegt sie still neben mir, fast ist unsere Atemfrequenz gleich. Sie streckt ihren Kopf um mit ihrer Nase mein Gesicht oder den Hals zu berühren. Dann liegen wir ganz ruhig. Sie schnauft tief… manchmal habe ich das Gefühl, sie wartet darauf, dass mein Betriebssystem runterfährt. Wenn ich dann fast eingeschlafen bin… schlüpft sie aus dem Bett, rollt sich auf ihrem Bettchen zusammen und schläft ein.

Gute Nacht … alle meinen Schwarznasen …… ♥

Siehst du Anke, bei uns spielen sich auch komische Sachen ab …. also keine Sorge …. und übrigens „Normal sein, das ist doch eh für die anderen, oder?!“