Blind

Ja, heute haben wir unsere ersten Blinds gearbeitet. Naja, nicht wirklich echte Blinds. Wir waren wieder auf dem ihr bekannten Trainingsgelände mit dem Hügel und den Apfelbäumen.

Ich hab Fiene zuerst im Auto gelassen und habe die Dummys ausgelegt. Dann sind wir eine Runde gelaufen und haben uns der Wiese mal aus einer anderen Richtung genähert.

Alle Aufgaben

Aufgabe 1

Nach ein wenig Fußarbeit habe ich sie dann auf P1 ausgerichtet und voran geschickt. Wie ein Torpedo ist sie losgerannt und hat das Dummy reingeholt.

Aufgabe 2

Wieder auf P1 ausgerichtet schicke ich sie voran. Genau am Ende des Laufwegs gebe ich den Stop-Sitz-Pfiff. Sie reagiert, und bekommt den Suchenpfiff. Das zweite Dummy ist drin.

Aufgabe 3

Ich drehe mich in Richtung P2 und schicke sie auf P2 voran. Als Verleitung liegt P1 an der „offenen Seite“ aber …. kein Problem.

Aufgabe 4

Ausrichtung auf P1. Voran auf P1 und dann den Stop-Pfiff. Out auf P2.

Aufgabe 5

Fiene bekommt eine kurze Pause. Ich laufe selbst zu P1 und sammel das letzte Dummy ein. Danach gehe ich zurück zu Fiene und richte sie erneut auf P1 aus. Am Endpunkt angekommen bekommt sie den Stop-Sitz-Pfiff. Ich schicke sie Out auf P3 einen Punkt den sie noch nicht kennt….. und sie geht!

Kleiner Schatten… sie hat nicht komplett 90° gedreht und ich fürchte, wenn sie nicht Witterung von dem Dummy bei P3 bekommen hätte … wäre sie vielleicht zu P2 gelaufen…. Glück gehabt!

Merke… nicht größenwahnsinnig werden. Bei neuen Punkten muss ein Helfer ihr zeigen, dass er dort ein Dummy hinlegt.

Zwischendurch kam der „Hitze-Gehirnfurtz“ mal durch und sie wollte lieber schmusen als arbeiten…. Ne, ne junge Frau erst arbeiten, dann knuddeln… und das haben wir dann gemacht. Sehr ausgiebig. Sie ist schon mein Goldstück.

Einweisen ist …

Fleißarbeit. So liest man es immer wieder. Durch stetiges Wiederholen festigt sich das Vertrauen in den Hundeführer. Da wo er hinzeigt, da werde ich finden… Wenn ich „voran“ gehe!

Und so suchen wir uns immer neue Fixpunkte, immer neue Geländeschwierigkeiten um unser Voran zu verbessern.

Für unser heutiges Training war ich auf einer Wiese mit einem großen, bewachsenen Erdhaufen. Daneben einige Apfelbäume.

Aufgabe 1

Entfernung Hund / Dummy ca. 30 Meter    Entfernung Hund / Hundeführer ca. 15 – 20 – 25 Meter

Als erstes wollte ich den Fixpunkt P1 einarbeiten. Trainiert werden sollte das Back mit dem Drehen über die linke Schulter. Fiene konnte sehen, wie ich die Dummys bei dem Hügel auslege.

Aufgabe 1

Nachdem ich sie zwei Mal „back“ geschickt hatte, zeigte ich ihr ein Dummy und ging den geraden Weg (90°) in Richtung P2. Dort tat ich so, als ob ich das Dummy auslegen würde, ging zu ihr zurück … und schickte sie „back“. Kein Problem 🙂

Aufgabe 2

Entfernung Hund / Dummy ca. 35 Meter    Entfernung Hund / Hundeführer ca. 15 – 20 – 25 Meter

Die nächste Trainingskomponente war das Schicken nach rechts. Genau wie bei der ersten Aufgabe bin ich vor dem dritten Schicken zu P1 gelaufen. Aber sie hat konzentriert gearbeitet und die Verleitung ignoriert.

Aufgabe 2

Hilfreich bei dieser Art des Aufbaus war sicherlich, dass ich beim „back“ ja mit dem linken Arm geschickt habe und beim „out“ mit dem rechten. So war es für Fiene sehr einfach die gestellt Aufgabe zu lösen.

Nachdem sie nun beide Punkte angelaufen hatte legte ich sie auf ihrem Deckchen ab und präparierte die Kombinationsaufgabe.

Aufgabe 3

Entfernung Hund / Dummy ca. 50 (P1)  Meter

Sowohl an P1 als auch an P2 habe ich 4 Dummys ausgelegt. Vom neuen Ansatzpunkt schickte ich Fiene mit „get out“ auf P1 voran. Danach richtete ich sie wieder auf P1 aus. Schickte sie voran und macht in Höhe ihres „alten“ Startpunktes den Stop-Sitz-Pfiff. Danach einweisen auf P2.

Beim dritten voran ließ ich sie wieder bis auf P1 durchlaufen.

4 Voran auf P1 wieder Stop-Sitz-Pfiff und dann back über die linke Schulter.

Bei unserem letzten Voran auf P1 steigerte ich die Entfernung zu P1 auf ca. 80 Meter. Hinzu kam die Schwierigkeit das die Wiese leicht wellig ist und sie nun ein gutes Stück Voran gehen muss um ihren Fixpunkt wieder richtig zu sehen. Die übrigen Dummys wurden eingesammelt und die Maus durfte sich mit ihrem Dummyball einem Flitzvergnügen hingeben.

Fazit: Im Vergleich zu unserem letzten „Seitwärts und Back“ Training haben wir einen Quantensprung hingelegt. Allerdings war es auch einfacher, da ich mir mehr Gedanken gemacht habe, welche Richtung beim Back trainiert werden soll. Diese Art Training werde ich noch zwei bis drei Mal wiederholen, bis ich mich daran begebe, sie über die rechte Schulter drehen zu lassen beim back und gleichzeitig nach rechts zu schicken.

Aufgabe 4

Als letztes wurde eine Verlorensuche auf einer Wiese mit hohem Gras gearbeitet. 5 Stücke – 3 sollte sie holen. Auch diesen Punkt hat sie gut abgearbeitet und ich bin sehr zufrieden. Trotz Hitze hat sie sehr konzentriert gearbeitet.